Freitag, 29. Januar 2010

Offener Brief an Augsburger Stadträte beklagt Stadtbad-Vernichtung!


Augsburgs schönstes Gebäude in Gefahr!

Offener Brief an die Stadträte der Stadt Augsburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

über die Augsburger Zeitung haben wir erfahren, dass die Stadt Augsburg in Erwägung zieht, das alte Stadtbad aus finanziellen Gründen zu verkaufen.

Es ist bekannt, dass die Stadt Augsburg aufgrund der Finanzkrise enorme Steuerausfälle zu verkraften hat. Dass die Stadt deshalb sparen muss, ist selbstverständlich. Dass aber ein derartiges kulturelles Juwel, wie das alte Stadtbad. das zusätzlich von vielen Augsburgern zur Gesundheitsvorsorge und -Nachsorge genutzt wird zur kommerziellen Nutzung freigegeben werden soll, ist in keinster Weise verständlich.

Stadien, Bibliotheken, Theater, Schwimmbäder sind unverzichtbare Einrichtungen in Städten, die die lebensqualität in einer Stadt maßgeblich prägen. Um allen Bürger den Zugang zu ermöglichen, hat eine Stadt die Pflicht und die Verantwortung, diese Stätten zu pflegen und für die Einwohner zu erhalten. Dafür zahlen wir Steuern. Dass dabei nicht alle Bürger auch alle Einrichtungen nutzen ist unerheblich.

Sollten Sie nun tatsächlich das Bad verkaufen, haben wir nun die Befürchtung, dass die Eintrittsgelder enorm ansteigen werden, das Bad unter Umständen einem anderen Zweck zugeführt wird (z.B. Spaßbad), ein enormes kulturelles Erbe aus den Händen der Stadt gegeben und zur freien Disposition freigegeben wird, die Pächterin des Cafes und des Wellnessbereiches um viele Jahre ihrer engagierten Arbeit gebracht wird und schließlich die Beschäftigten unter erheblich schlechteren Bedingen arbeiten werden.

Wir kommen seit vielen Jahren ins alte Stadtbad zum Schwimmen und in die Sauna. Wir genießen diesen einzigartigen Flair des Bades und die Möglichkeit, in Ruhe zu schwimmen zu können. Mit uns sind es vor allem ältere Menschen, die diese Möglichkeit nutzen. Natürlich sind seid der Schließung der Sauna die Besucherzahl signifikant zurückgegangen. Sie werden aber sofort einen Anstieg der Badegäste feststellen, sobald die Sauna wieder in Betrieb ist.

In den letzten Wochen war viel von "Kuspo", also der Verbindung von Kultur und Sport die Rede. Wenn irgendein Projekt oder Gebäude tatsächlich etwas mit Kultur und Sport zu tun hat, dann ist es das alte Stadtbad. Vielleicht wäre das Streichen der noch geplanten Kuspo Projekte und das Überführen des dafür vorgesehenen Betrages in die Renovierung des alten Stadtbades bereits eine Teillösung des Problems. Das Bad könnte in der jetzigen Form erhalten werden und "Kuspo" hätte tatsächlich eine Berechtigung und einen Bezug.

Wir bitten Sie als Vertreter der Augsburger Bürgerschaft dringend - behalten Sie das alte Stadtbad und geben Sie dieses Juwel der Stadt nicht zur Verramschung frei!

Mit freundlichen Grüßen

Claudia Zerbe und Angelika Kratz

Rubensstr. 2
86169 Augsburg
Tel. 741142

Typische Augsburger Faschings-Katastrophe?

Porno-Toilette in Augsburgs Prachtmeile?

Wir sind entsetzt. Und viele andere harmlose Augsbürger auch: Kaum ist das Döner-Verbot in der Augsburger Prachtmeile Maximilianstrasse gekippt worden, werden die Wirte immer frecher. Jetzt zeigt eine Augsburger Wirtin Porno-Kunst auf der Toilette. Wir bekamen dazu anonym zwei Bilder zugemailt.

Seit einigen Tagen soll sich Gott sei Dank eine Bürgerinitiative gegen diesen schamlose Toiletten-Porno gebildet haben. Die Wirtin Anna M. meint grinsend: "Das hat doch was Prächtiges!"

Wir berichten weiter!

 
Bild: In dieser Augsburger Kneipen-Toilette geht's schamlos rund ....

Posted by Picasa