Donnerstag, 28. August 2014

Wir wunderten uns


Aha, drum bekommen wir als Lügen-Blatt von Möbel Inhofer nie eine schöne Anzeige oder Beilage.

Südwest Presse:

"Die Ankläger gehen gegen ein „unternehmerisches Konzept“ vor, bei dem Inhofer also freie Handelsvertreter und Subunternehmer beschäftigt hat, „obwohl tatsächlich ein abhängiges Arbeitsverhältnis vorgelegen haben soll“. Die beiden Mitbeschuldigten hätten die zwei Geschäftsführer „in unterschiedlichem Umfang“ unterstützt.
Auf diese Weise wurden nach den Erkenntnissen der Ermittler Sozialversicherungsbeiträge – und zwar Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile – in Höhe von 1,7 Millionen Euro hinterzogen und so den Einzugsstellen der betroffenen Krankenkassen vorenthalten.
Darüber hinaus geht es auch um Steuerhinterziehung. Mit Blick auf das Steuergeheimnis gibt die Staatsanwaltschaft jedoch keine Auskunft zur „Höhe der vorgeworfenen Steuerverkürzungen“. Sie weist allerdings darauf hin, dass das Strafgesetzbuch und die Abgabenverordnung für Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt beziehungsweise Steuerhinterziehung jeweils Freiheitsstrafen von einem Monat bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe vorsieht. Die Anklage erfolgt bei der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Augsburg. Es gibt bisher noch keine Termine ..."

Wie belohnt man Augsburgs besten Journalisten?

Doku-Shot: Wolfgang "Bubi" Bublies legt einen unaufhaltsamen Aufstieg hin. Augsburgs Superjournalist lehrt die Reichen und Schönen in Datschiburg durch kritische Berichterstattung das Fürchten. Viele schauen jetzt bewundernd zu ihm auf.


Es ist ja in Augsburg hinlänglich bekannt, dass wir hier nur wenige hervorragende Journalisten haben. Und hätten wir nicht Star-Reporter wie unseren Wolfgang Bublies vom Augsburg Journal, ja dann sähe es ziemlich düster in unserem Datschiburg mit den Medien aus. 

Jetzt wurde Wolfgang Bublies, von seinen Freunden auch liebevoll "Bubi" genannt, endlich die Ehre zuteil, die er schon längst verdient hatte: Er wurde zum Vorsitzenden des Augsburger Presseclubs. 

Seine Augsburger Journalisten-Karriere ist damit am absoluten Höhepunkt angelangt. Vom einstigen Lokalredakteur bei der Augsburger Allgemeinen (AA) stieg er durch seine glänzende, kritische, ja manchmal allzu scharfe Berichterstattung, immer weiter auf, wie ein Stern am Augsburger Medien-Himmel. Er lehnte es sogar ab der Chef der AA-Lokalredaktion zu werden und überließ diesen Posten seiner damaligen Kollegin Monika Scholten. Bubi gierte nach einer größere Herausforderung und ging zum heißen Polit-Magazin Augsburg Journual von Walter Kurt Schilffarth, das sich nicht scheut, Augsburgs Politiker, die Justiz und die Unternehmer immer unerbittlich ranzunehmen.

Sogar Augsburgs Promiwelt zittert davor, äh, nicht drin zu sein. 

Manchmal muss sogar ein Urgestein wie Augsburgs ex-Baulöwe Prof. Dr. Ignaz Walter dran glauben und alles beichten, wenn Bubi richtig mit erbarmungslosen Interview-Fragen loslegt. 

Unsere versoffene Redaktion hat beschlossen: Wir wollen nun unser großes Vorbild Wolfgang "Bubi" Bublies für seine Verdienste und seinen hemmungslosen Aufstieg ehren und belohnen. Aber wie? 

Folgende Ideen für die Bubi-Belohung  geben wir hier zur Abstimmung bekannt:

1. Einen bemoosten Augsburger Pflasterstein von Dr. Kurt Gribl für den Schreibtisch:
Gut geeignet als Ideenbringer, denn wenn Bubi nix einfällt, kann er ihn sich auf den Kopf hauen!

2. Ein Modell-Auto von Christine Haderthauer für das Redaktionsbüro: 
Damit er immer vor Augen hat, dass man mit jedem Mist Kohle machen kann.

3. Einen Urlaub in der Mallorca-Finca des Augsburger Allianz-Versicherungs-Bosses Thomas Schrank: Damit Bubi mal die Hintergründe über die Finanzierung des Augsburger Wahlkampfes am Pool erfährt und was man tun muss um zur Hochzeit des Jahres eingeladen zu werden.

Doku-Shot: Augsburgs Allianz-King  Thomas Schrank würde sich sicher sehr freuen, wenn Bubi mal zur Belohnung in seine Finca kommen würde.

Bild: Alle Gäste schwärmen von den romantischen Räumen in Schranks Villa auf Mallorca. "Hier werden selbst die hartgesottensten Politiker und Journalisten im Pool weichgekocht", sagt man.