Freitag, 9. November 2012

Tobias Schley: Austritt aus der CSU, aber weiter als Stadtrat dann Gründung einer neuen Partei?

Will Schley den Seehofer und Gribl demütigen?

Aus dem Kreis der Vertrauten des Augsburger Stadtrats Tobias Schley ist zu hören, dass Tobias Schley ganz neue politische Überlegungen anstellt: Er will zwar aus der Augsburger CSU austreten, aber Stadtrat bleiben - und eine neue Partei gründen.  

So wie neulich ein paar andere CSU-Stadträte die NCSM gegründet haben und nun sogar als Fraktion  im Stadtrat mehr Geld bekommen. Das soll auch dem Schley vorschweben, war zu hören. Es soll schon einige junge CSU-Stadträte geben, die die "ewige Schley-Jagd ankotzt" und die mit Schley bald eine neue Partei eine neue Fraktion im Augsburger Stadtrat bilden wollen. Sie sagen auch: "Er ist doch kein Schwerverbrecher, wie manche tun, er ist nur ein bayerischer Politiker, der halt mal grad raus ist."

Das wäre der absolute politische Hammer in Augsburg! Dann könnte Tobias Schley mit seinen Leuten gegen Gribl stimmen, wann immer er will und könnte ihn ganz schön kitzeln. Auch wenn wir es nicht ganz glauben, aber der alte Polit-Fuchs Bernd Kränzle soll nicht an diesen neuen Schley-Plänen mitgewirkt haben.

Da wären natürlich alle Schüsse nach hinten losgegegagen, die man auf Schley in letzter Zeit gefeuert hat, "weil er in Augsburg einigen Gschäftlesmachern im Weg" ist.

Sogar mit der Geliebten des Datschi-OB Gribl hat der Schley es sich verdorben, weil er ihre CSU-Karriere in Pfersee vermasselte. Eine Geliebte, die sich nicht schämt, als verheiratete Frau mit einem geschiedenen katholischen CSU-OB in einer Wohnung zu leben, was gegen sämtliche Werte der konservativen Wähler der Christlich Sozialen Union verstösst.

Ein Kabarettist meinte: "Auch bei den Konservativen gilt: Werte müssen halt immer die anderen haben! Es lebe die Christliche Scheinheilige Union!" Und da müssen jetzt auch Leute wie Max Strehle und  Martin Seiler ihren Schlei ... äh ... Senf dazu abgeben. Aber: nicht unter Druck!

Bild: Friedliches und gemeinsames bayerisches Biergenießen der Augsburger CSU mit Kingkong Seehofer, neben Schley, Ruck, Ullrich, Ferber, Haselmeier, Dietz, Weber, Hintersberger, Gribl ... Einer von denen soll da gesagt haben: "Hast Du keine Feinde, dann hast Du keinen Charakter!"

Dann würde sich nicht nur OB Gribl in den Arsch beißen, sondern auch CSU-King Seehofer, die beide Schley nur zu gern in die Wüste jagen wollten, weil er keinen Nutzen mehr für die CSU hat und von einigen Medien ständig als Watschenbaum für die Augsburger CSU  hergenommen wird. "Obwohl das Gericht den Schley objektiverweise eigentlich hätte frei sprechen hätte können. Die Beweise und Aussagen gegen ihn waren nicht unbedingt überzeugend", meinten viele Zuschauer im Gericht.

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Wenn der Schley eine neue Partei in Augsburg gründet und weiterhin Stadtrat bleibt, hat er wirklich Rückgrat und lässt sich nicht von einer Vorverurteilungs-Kampagne ins Bockshorn jagen. Ich liebe ja Politiker mit Ecken und Kanten, wie sie der Schley halt hat. Auf jeden Fall würde Schley dann CSU-Helden wie Seehofer und Gribl ziemlich demütigen."

Das wäre dann der Polit-Super-GAU in Augsburg!

Sogar Gribl-Fan Siegfried Zagler von der DAZ hat erkannt, dass auf Schley eine Hexenjagd mit Vorverurteilung stattfindet und sieht ihn gar schon als Selbstmörder in der Badewanne. Auch die Neue Szene (Marcus Ertle) und sogar A3Kultur sehen den Fall Tobias Schley ganz anders als andere Medien, denen schon der Schaum vor dem Mund steht, wenn sie nur CSU&Schley hören. Egal warum. (GAU: Grösster Anzunehmender Unfall)

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"Die Hetzjagd mancher Medien auf Tobias Schley erinnert mich irgendwie an diese Schläger, die ein Opfer unschuldig zu Boden schlagen und dann noch feste nachtreten!", sagte uns eine tief erschütterte Augsburger Politikerin. "Jetzt mal im übertragenen Sinne mit geistigen Schlägen und mit seelischen Schmerzen."