Donnerstag, 28. November 2013

Augsburg entsetzt: Gribl will die Stadtfarben abschaffen .... Jetzt ist scheißblau gefragt!

Doku-Shot: So scheißblau sieht die neue Homepage der Stadt Augsburg aus. Viele sind davon schockiert.

Heute erblickte die neue offizielle Homepage der Stadt Augsburg die Bildschirme der Welt. Verschwunden waren die traditionellen Augsburger Stadtfarben rot-grün-weiß. Jetzt ist nur noch weiß-blau zu sehen.

Sofort erkennen politische Feinde von unserem ehrlichsten und treuesten Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl dahinter einen Anschlag auf unsere wunderbaren Stadtfarben rot-grün-weiß. Manche Stadträte behaupten gar: "Gribl will unsere schönen Augsburger Stadtfarben abschaffen!"

"Augsburg ist entsetzt", sagen ein paar altmodische Augsburger Politiker. Wir finden, nun haben wir eine ehrliche Homepage für Augsburg.

Jetzt weiß man sofort: Augsburg ist weiß-blau, die Farben von Gribls Partei CSU. Und somit weiß man auch, dass die Augsburger CSU mit Gribl an der Spitze im Rathaus schaltet und waltet wie sie will.

Bild: Das Augsburger Stadtwappen mit den Augsburger Stadtfarben.

Ja, das ist die Transparenz, die wir uns von den Politikern schon immer gewünscht haben. Super.

Augsburgs wichtigste SPD-Frau,  Margarete Heinrich, poltert auch ungebremst los:


Nicht nur die Grünen, sondern auch wir Sozaildemokraten sind damit nicht einverstanden:

1) die Farbe hat eine "zufällige" Ähnlichkeit mit dem CSU Blau, dass in ihrem Wahlkampf verwendet wird. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
2) das Wort "Stadtregierung" ist für die offizielle Homepage nicht die richtige Bezeichnung, d.h. unzutreffend
3)die CSU ist richtig fortschrittlich und hat sich gliech mal direkt mit der Homepage der Stadt Augsburg verlinkt.
4) ich habe schon in der Grundschule im Heimat- und Sachkundeunterrricht gelernt, dass die Farben von Augsburg grün, rot, weiss sind. Von Blau war nie die Rede.
5) Wer erinnert sich noch an den Sturm der Entrüstung als der Baum vomAugsburger Christkindlesmarkt durch das neueLED Licht in blau leuchtete.
6) Wieder einmal ist eine Entscheidung ohne dem Stadtrat gefallen.


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Ihr SPD-Kollege Stefan Kiefer, der OB-Kandidat der Roten, sieht das aber nicht so verbissen und verteidigt sogar seinen Konkurrenten Gribl:

"In einer flotten Geheimaktion hat das Medienamt des Oberbürgermeisters die Homepage der Stadt Augsburg für angeblich mickrige EUR 50.000 umgemodelt. Er hat doch was aus der verplemperten Kohle für Theater und Eisstadion gelernt.

Dass die Seite von rot-grün-weiß auf (CSU-typisches) weiß-blau umgestellt wurde, finde ich genauso wie die Grünen super. 

Den farblichen Außenauftritt einer 2000-jährigen Stadt mal schnell und ohne Bürokratie vom Herrn Gribl oder einem Amtsleiter im Alleingang per Mausklick umgeswitcht, das ist doch ein  in tolles Gespür für unsere verweberte Stadt.

Und wenn dann noch die Homepage der Stadt unter „Bürgerservice und Rathaus“ die „Stadtregierung“ mit aktuellem Konterfei des Herrn Gribl darstellt, während auf einer Unterseite hierzu der Stadtrat mit den Fotos von vor 6 Jahren versteckt wird, sollte sich mal jeder Bürger fragen, was denn diese völlig geglückte Version der Kommunalverfassung auf einer städtischen Homepage so bewundernswert macht.

Dass das Herrn Gribl nachgeordnete Medienamt nicht mehr zwischen Stadt und CSU richtig unterscheidet finde ich voll cool. Heutzutage kennen wir in einer Friedensstadt doch keine Grenzen mehr.

Die Augsburger CSU hat auf der Homepage zur Darstellung ihres Oberbürgermeisters gleich auf die Homepage der Stadt verlinkt, aber besonders erfreut ist sie nicht darüber.

Wollte die Augsburger CSU doch ein Fehlersuchspiel mit vielen schönen Preisen einbauen.

Ich habe Herrn Gribl aufgefordert, noch ein paar Euro in die Hand zu nehmen und dies noch viel besser herauszustellen. Mal sehen, ob da irgendwas passiert."

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Die Grünen sind am Jammern wie immer:

"Unsere Vorsitzenden Stephie Schuhknecht und Matthias Strobel haben mit großer Verwunderung heute die neue Homepage der Stadt Augsburg gesehen.

Bisher war die Homepage der Stadt Augsburg in den Augsburger Stadtfarben Rot-Grün-Weiß aufgebaut. Natürlich steht von Zeit zu Zeit eine Überarbeitung des Internetauftritts an.

Es ist aber mehr als fragwürdig, wenn kurz vor der Kommunalwahl ohne Beschlüsse des Stadtrats die Stadtfarben auf der Homepage von Rot-Grün-Weiß zum CSU-Blau wechseln. Selbst das offizielle Logo der Stadt Augsburg ist auf der neuen Homepage nur noch in CSU-Blau gehalten.

Stephie und Matthias fordern: Herr Gribl, stoppen sie diese Vermischung . Nehmen sie die CSU-Farben wieder zurück und geben Sie den Augsburgerinnen und Augsburgern die Farben dieser Stadt zurück."


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Unsere ukrainische Putzfrau meint dazu: "Ich finde, das ist das schönste Scheißblau, das ich je gesehen habe."

P.S.: Manche sagen auch, das wäre die Farbe der AZ, aber das ist ein Schmarrn, die AZ ist doch ein buntes Blatt.


Sensation: Clown im Stadtrat ...Augustus Bebo Fukker kam vorbei


Kurz nach der anregenden Debatte um den Finanzhaushalt tauchte heute ein Clown unter den Augsburger Stadträten auf. Diese waren von ihrem ungewöhnlichen Mitglied so verängstigt, dass Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl höchst persönlich einschreiten musste. Zunächst stellte das Oberhaupt der Stadt die Personalien des 25. jährigen fest da einige der gewählten Volksvertreter sich durch ihn "sehr unwohl" gefühlt hätten. 

Auf die Frage, ob denn jemand der anwesenden Stadträte den "Augustus Bebo Fukker" kenne, war dieser sehr überrascht, dass sich sogar einige meldeten. Nachdem allerdings sogar Linken-Stadtrat Alexander Süßmair keinerlei Verantwortung für den Angst einflößenden Stadtrat übernehmen wollte, wurde gefordert "der Clown solle sich demaskieren!" 

Da sich dieser jedoch weigerte, wurde er der Sitzung verwiesen. "hätte ich zu dem Kostüm jetzt noch einen Hampelmann gemacht wäre ich wahrscheinlich nicht rausgeworfen, sondern von Bürgermeister Peter Grab im KuSpo-Programm gefördert worden", meinte der Clown, nachdem er traurig den Saal verlassen hatte. Dabei wollte er doch nur dem Stadtrat beiwohnen.

Grünensprecher Strobel zofft sich wegen Christkindlesmarkt mit Bundestagspolitiker Ullrich ...

Bio-Anteil bei Essen und Getränken liegt bei gefühlten 0 %. Und regionale Herkunft muss man auf dem Augsburger Christkindlesmarkt auch lange suchen.

Die romantischen Hinweisschilder zum schönsten Christkindlesmarkt der Welt.


Matthias Strobel zum Augsburger Christkindlesmarkt: "Das wundert mich nicht sehr. Nach einem Spaziergang über den Weihnachtsmarkt ist mein Fazit leider ernüchternd. Der Bio-Anteil bei Essen und Getränken liegt bei gefühlten 0 %. Und regionale Herkunft muss man auch lange suchen. Es gibt wohl überhaupt keine Ausschreibungs-Kriterien von Seiten der Stadtregierung. Und das bei einem Markt auf öffentlichem Platz. Da hat uns der Volker Ullrich ein richtig gut bestelltes Ordnungsreferat und Marktamt hinterlassen."

Daraufhin meldete sich bei uns der Augsburger CSU-Bundestagsabgeordnete Volker Ullrich aus Berlin: "Matthias, du hättest dich mal lieber informieren sollen, bevor du nachweislich falsche Sachen behauptest. Als Reaktion auf das Verfahren im Jahr 2012 hat der Stadtrat auf meine Initiative hin im Dezember 2012 Jahr neue und umfassende Zulassungskriterien beschlossen und für das Jahr 2013 zum ersten Mal angewendet. Da findet Bio ebenso Berücksichtigung wie eine differenzierte Bewertung. Bitte erstmal recherchieren, bevor du redest. Ist das die neue politische grüne Kompetenz?"

Cindy mit Impotenz ...

Cindy aus Marzahn mit Tobias Schley von der Schwabenhalle: Blumen für die Band Impotenz und einen gemeinsame Song.

Als die rosarote Cindy aus Marzahn vom Schwanbenhallen-Manager Tobias Schley hörte, dass die Augsburger Schlagecombo Impotenz für sie eine Demo-Konzert auf einem Augsburger Friedhof geben wollte, war sie total gerührt. 

Impotenz wollte ja gegen ihr Auftrittsverbot am Totensonntag mit einem Freikonzert im Hermanfriedhof demonstrieren. 

Nachdem die Cindy aus Marzahn, die dann zwei Tage nach dem verbotenen Totensonntag auftrat, auch noch erfuhr, dass dieses Friedhofskonzert von Impotenz für sie ausfallen musste, weil zwei Musiker schwer erkrankt waren, schickte sie ihnen rosarote Blumen ans Krankenbett. 

Außerdem will sie nun mit der Band Impotenz einen gemeinsamen Song aufnehmen. 

Der lustige Titel soll lauten: "Rosa Datschi für die Totenburg"!

Ein Augsburger in der Wildnis ....



Doku-Shot: (Basler Zeitung) Ein Augsburger fotografiert in der Wildnis.  

Diese Augsbürger. Immer dort, wo es am gefährlichsten ist. Genau: In Augsburg natürlich! Aber es gibt einen Augsburger, der zieht das harmlose Leben in der Wildnis vor. 

Wir fragen ihm mal bissle was:

Sie bezeichnen sich gelegentlich ja auch als Wald- und Wiesenfotografen. Wie kam es zu dieser Spezialisierung?
Während meines Studiums fiel ich in eine ausgeprägte Schaffenskrise. Ich wusste nicht, was ich wollte, kopierte andere Fotografen und scheiterte oft erbärmlich. Irgendwann realisierte ich, dass ich das machen muss, was ich kann und wovon ich etwas verstehe. Also verband ich meine beiden Leidenschaften, das Fischen und das Fotografieren. 
Wie kam Ihre Fotokunst damals an der Kunstschule an?
Als ich das Thema meiner Diplomarbeit im Plenum präsentierte, sorgte das für grosse Heiterkeit. Mein Professor stand mit offenem Mund da und meinte bloss: «Das ist aber nicht dein Ernst?» Neben so ambitioniert klingenden Arbeitstiteln wie «Ethik der Ästhetik» oder «Fotografie und Gender» meiner Kollegen war «Bruno fischt» natürlich schon fast ein Affront. (lacht)
Aber Ihrer Karriere hat das offensichtlich nicht geschadet?
Ich kann mich nicht beklagen, der irritierte Professor von damals kommt zumindest immer gerne an meine Ausstellungen und betrachtet, wie er meint, mein Schaffen mit grossem Interesse.

Noch mehr über den Augsburger in der Basler Zeitung.