Donnerstag, 29. November 2018

Augsburger Mal-Held Eder als Parasit in London


Jetzt ist er in London gelandet: der Künstler Marin Eder. Das schafft in Augsburg nicht jede oder jeder. Auch Roy Black ist in London gescheitert. Sein Treff mit dem Beatles-Manager Brian Epstein hat damals nicht geklappt.

Jedoch der malende Meister Eder, Schwiegersohn des Skulptur-Genies Urban Ehm, aus der Datschi-Metropole schaffte es. der frühere Augsburger Rock-Musiker bei X-Ray-Catz und dann als Richard Ruin mit eigener Band. Manche erinnern sich, dass er mit seiner Band auch bei den ehemaligen Augsburger "Tagen des unabhängigen Films" durch seinen Kontakt zu unserem Herr Ausgeber, Arno Loeb, umjubelt aufspielte.

Die Newport Street Gallery, ist übrigens die Galerie von einem der bekanntesten Künstler der Welt: Damien Hirst. Titel von Eders London-Ausstellung lautet: "Parasites" (Parasiten). Augsburgs gegenwärtig berühmtester Maler Eder betrachtet sich auch als Parasit, aber wenigstens als einer, der Bilder malt, während er seinen Wirt aussaugt. Mal schauen ob er auch mal so klassisch wird wie die Augsburger Maler-Brüder Holbein oder die der Burgkmairs?
Ab und zu baut Martin Eder deftige Erotik bei seine Bildern ein. Hat er das von Brecht gelernt?

Martin Eder halbnackt in seinem Atelier vor Journalistin, klar, dass da die Farbtube ausläuft.

Geht dem Datschi-Helden Eder unser Bericht am Arsch vorbei?
Martin Eder bei der Augsburger Rockabilly-Band X-Ray-Catz.

Roy Black, der deutsch singende Schlagerstar aus Augsburg, mit englischem Künstlernamen, soll mit Brian Epstein in London nicht klargekommen sein und musste auf eine Karriere in England verzichten.
Die nackte Steinwerferin von Holbein.


Die Londoner Medien huldigen unserem Datschi-Star über den und dessen Kunst geschrieben wird: "Martin Eder malt gegenständliche Kitsch-Idyllen in Öl, deren Tiefenebene stets in Abgründe weist. Häufige Motive sind Haustiere wie Kätzchen, Häschen, Pudel oder Kanarienvögel sowie lasziv drapierte Frauen- oder Mädchenkörper als Lolita Motive. Hinter den naiv-kitschigen Ansichten versteckt Eder meist ein dunkles Geheimnis, oder ein Detail irritiert den Blick des Betrachters, was diesen zum Grübeln verleitet und somit befähigt, das nur scheinbar vordergründig verdeckte Grauen zu bemerken, das typisch ist für Eders Bilder. 

Martin Eder: "Ich tarne meine Aggressionen und verpacke sie wie ein Hochzeitskleid, aber eigentlich will ich meine Wut loswerden."

Bitte nicht verwechseln: Klaus Eder (Foto) ist Frisörmeister in Augsburg, Bleich-Viertel im Männer-Salon mit 70er-Stil.

Verstörend wirken die sich an Genre-Sujets des Trash, der Erotik und des Surrealismus bedienenden Gemälde. Ihre Intensität ergibt sich aus dem Gegensatz zwischen realistisch-schönen Motiven und einer schwülstig-surrealen Gegenstimmung."

Natürlich finden wir es voll geil, dass auch das Magazin der Frankfurter Allgemeine mal wieder einen großen Bericht über unseren Malermeister Eder brachte. Eine gewisse Rose-Maria Gropp ist völlig elektrisiert von unserem Künstler, der im Dorf Batzenhofen bei Augsburg aufgewachsen ist.

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Mir sind die braven Augsburger Künstler lieber, die keine so schlimme Sauereien malen wie dieser Pornopinsler Eder, auch wenn sie dafür weltweit unbekannt bleiben."

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 Martin Eder / Ausstellung / At Newport Street Gallery, London, from 26 September to 13 January.

Dienstag, 27. November 2018

Jetzt darf niemand im Herrenbach schwimmen, warum? Zu kalt?


Am Herrenbach wird eine Sperrzone 
eingerichtet --- Angeblich wegen Fäll- und Baumpflegearbeiten gilt ab Montag, 3. Dezember ein Betretungs-, Aufenthalts- und Badeverbot !




Diese Sperrzone verläuft entlang des Herrenbachs zwischen Friedberger und Reichenberger Straße
Grundlage sind zwei Allgemeinverfügungen Arbeiten dauern voraussichtlich bis 6. Dezember
Auf der Grundlage einer Allgemeinverfügung richtet die Stadt ab Montag, 3. Dezember, 7 Uhr, im Bereich des Herrenbachs zwischen der Friedberger Straße und der Reichenberger Straße eine Sperrzone ein. Damit ist verboten, die Sperrzone zu betreten, zu befahren oder sich innerhalb der Sperrzone aufzuhalten. Darüber hinaus besteht ein
Bade-/Schwimmverbot im Hauptstadtbach zwischen der Brücke beim Heimgartenweg und der Friedberger Straße sowie unterhalb der Friedberger Straße.

Unsere ukrainische Putzfrau lacht gemein: "Wahrscheinlich hat die Stadt Augsburg Angst, dass zu viel Schnee auf den Bäumen am Herrenbach diese umwerfen und dann die im Winter dort massenhaft Badenden erschlagen!"





Bürger kämpfen für ihre Bäume.
Aber wen juckts?

Kiff mal wieder ...???


Weihnachtszeit - Rauschzeit - es ist soweit: unsere Augsburger Weihnachtsengel kiffen wieder.
Verstehen wir, wie sollten sie sonst den ganzen Weihnachtsrummel hier aushalten? 

Samstag, 24. November 2018

Sollen wir das glauben?



Bis jetzt hat ja immer alles gestimmt, was uns die Werbung erzählt hat, oder?
Hier stehts.

Wer versteht das?

"Mir würde es ja schon reichen, dass Mensch und Mensch sich besser verstehen",
meint unsere ukrainische Putzfrau.

Donnerstag, 22. November 2018

Grün mit Stihl




Was verdient Augsburg an Toten?

Dubiose Geschäfte der Stadt Augsburg mit den Särgen von Toten?
Schon wieder ein Friedhofs-Skandal?

Eine ungeheuerliche Behauptung steht im Raume: "Der städtische Bestattungsdienst Augsburg wird von Bürgern bei Sterbefällen angerufen. Er konkurriert dabei mit privaten Bestattungsunternehmen. Die Stadt verrechnet den Bürgern die Gebühren für die Bestattung. Der Sarg wird von den Bürgern direkt über die Schreinergenossenschaft abgerechnet.

Die Stadt verlangt dabei von der Schreinergenossenschaft, den Preis der Särge für die Bürger zwischen 40% und 60 % zu beaufschlagen. Diese „Provision“ muss dann die Schreinergenossenschaft an die Stadt zurückerstatten (Cashback)."

Stadtrat Volker Schafitel von den Freien Wählern will diesen dubiose Sarg-Provision aufklären
Dazu schreibt er an die Maria Mörtl im Rechnungsprüfungsamt der Stadt Augsburg:

Sehr geehrte Frau Mörtl,
ich bitte Sie, die mir mitgeteilte Cashback-Praxis im Bereich des Bestattungsdienstes auf Rechtmäßigkeit zu prüfen.
Seit über 100 Jahren versorgt die Schreinereigenossenschaft Sargmagazin eGmbH den städtischen Bestattungsdienst mit Särgen. Die Genossenschaft wurde gegründet, um in Zeiten häufiger Sterbefälle immer genügend Särge auf Lager zu haben. Der Genossenschaft gehören Augsburger Schreiner an, die dafür teilweise die Särge während des laufenden Jahres herstellen.
Es gab bereits Bestrebungen der Amtsleitung unter Anette Vedder, die Zusammenarbeit mit der Schreinergenossenschaft Sargmagazin eGmbH zu kündigen.
Aus dem Aufsichtsrat der Genossenschaft wurde mir eine Geschäftspraxis der Stadt mitgeteilt, die nach meinem Verständnis nicht mit dem fairen und transparenten Umgang mit den Bürgern zu vereinbaren ist.
Der städtische Bestattungsdienst wird von Bürgern bei Sterbefällen angerufen. Er konkurriert dabei mit privaten Bestattungsunternehmen. Die Stadt verrechnet den Bürgern die Gebühren für die Bestattung. Der Sarg wird von den Bürgern direkt über die Schreinergenossenschaft abgerechnet.
Die Stadt verlangt dabei von der Schreinergenossenschaft, den Preis der Särge für die Bürger zwischen 40% und 60 % zu beaufschlagen. Diese „Provision“ muss dann die Schreinergenossenschaft an die Stadt zurückerstatten (Cashback).
Hinzu kommt, dass die Amtsleiterin angekündigt hat, pro Tag nur noch 2 Bestattungen durch den städtischen Bestattungsdienst durchführen zu lassen, da dessen Personal überlastet ist. Damit wird die Existenz der Schreinergenossenschaft Sarglager eGmbH weiter gefährdet.

Volker Schafitel, Architekt Stadtrat

Aus unserer Serie Augsburgs schönste Parkplätze


Wo man noch ungestraft und völlig ohne Vorschriften nach Lust und Laune parken darf: Auf dem Europaplatz im Augsburger Uni-Viertel! Gönnen Sie sich diese wunderbare Freiheit, ihr Auto wird sich hier richtig wohfühlen.

Mittwoch, 21. November 2018

Augsburgs Migranten-Zukunft?

Endlich mal eine Ausländer-Bewegung, die uns auch gefällt. Sehr informativ und leidenschaftlich dargestellt von unseren Kollegen des satirischen "Eulenspiegel-Magazins".

Die Zukunft - auch in Augsburg?


Marionetten gegen das Böse


Die Augsburger Puppenkiste schickte ihre Marionetten vor die Kamera. Sie kämpfen in dem Weihnachtsfilm "Geister der Weihnacht" gegen den geizigen und bösen Geldverleiher Scrooge. Ähnlichkeiten mit einem gewissen J. Fugger d. Reiche sind nicht ausgeschlossen.

In diesem Film ist Ebenezer Scrooge ist ein eigenbrötlerischer Geizhals, der Menschen verabscheut und Weihnachten über alles hasst. Doch am Abend vor Weihnachten erscheint ihm der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Jacob Marley, der Scrooge ermahnt sich zu bessern und ihm den Besuch drei weiterer Geister ankündigt.

Der Weihnachts-Streifen mit den Augsburger Puppen an den Fäden aus der Kiste läuft im Dezember 2018 in den Kinos.
Der Trailer zu dem Film ist h i e r zu sehen.


Der Geldverleiher Scrooge hat ein Herz, hart wie das Metall einer Münze.

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Gegen reine Profitgier und für mehr Güte
Interview mit Klaus Marschall 
von der Augsburger Puppenkiste

Die Marionetten-Brüder: Klaus und Jürgen Marschall.
(Foto: TrendyOne)


Frage: Mit GEISTER DER WEIHNACHT hat die Augsburger Puppenkiste den Literaturklassiker „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens adaptiert und neu inszeniert. Wie kam es zu dem Projekt?

Marschall: Die Geschichte nach Charles Dickens' Novelle ist neben der biblischen Weihnachtsgeschichte die wohl bekannteste und beliebteste Geschichte der Weihnachtszeit. Ein Klassiker, der bereits für viele Verfilmungen und Theaterstücke adaptiert wurde. Es war deshalb an der Zeit, diese Geschichte auch in der Erzählweise der Augsburger Puppenkiste zu zeigen.

Frage: Warum passt diese Geschichte gut zur Augsburger Puppenkiste?


Marschall: Das Buch von Charles Dickens lässt unserer Fantasie viel Spielraum. Wie die Geister aussehen bleibt in der Literaturvorlage weitgehend offen. Wir haben dadurch die Möglichkeit diese Geister neu zu erfinden. So entstehen die Geister in unserer Weihnachtsgeschichte aus dem direkten Umfeld des Schlafzimmers.

Frage: Was war bei der Adaption der Geschichte zu einem Stück der Augsburger Puppenkiste zu beachten? Was wurde geändert oder ergänzt?


Marschall: Die Schwierigkeit bestand darin, die Geschichte, die von Charles Dickens für Erwachsene geschrieben wurde, so umzugestalten, dass auch Kinder die Geschichte verstehen und sich nicht vor den Geistern fürchten. Das ist Judith Gardner mit Ihrer Bearbeitung sehr gut gelungen.

Frage: Welche Bedeutung hat die Geschichte von 1843 in unserer heutigen Zeit? Welche Werte sollen in dem Stück transportiert werden?

Marschall: Die Geschichte erzählt uns, dass Güte und Mitgefühl zu den höchsten Gütern der Menschheit zählen, und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Die „Geister der Weihnacht“ sind ein Plädoyer für Menschlichkeit und Nächstenliebe, diese Werte haben auch heute noch unverändert Gültigkeit. Gerade in der heutigen Zeit, in der reine Profitgier und eine „Ich zuerst“-Philosophie die gesellschaftliche Diskussion bestimmen, betont die Geschichte von Charles Dickens den Wert des emphatischen Umgangs miteinander.

Frage: Für GEISTER DER WEIHNACHT wurden neue Puppen und ein neues Bühnenbild entworfen. Können Sie den Entstehungsprozess beschreiben?

Marschall: Uns lag daran, die Geschichte in die Zeit und an den Ort zu versetzen, wo sie entstanden ist, in London Mitte des 19. Jahrhunderts. Big Ben wurde zwar erst nach der Veröffentlichung der Geschichte erbaut, spielt aber bei unserer Erzählung eine wichtige Rolle.

Frage: Wird das Stück in dieser Form in Zukunft auch auf der Bühne der Augsburger Puppenkiste zu sehen sein?

Marschall: Die Augsburger Puppenkiste wird GEISTER DER WEIHNACHT erstmals an Weihnachten 2019 auf der Bühne in Augsburg präsentieren. Aber das Bühnenstück wird in allen Belangen exakt dem Film entsprechen.

Frage: Nach den sehr erfolgreichen Kinoauswertungen von „Die Weihnachtsgeschichte“ und „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“, ist GEISTER DER WEIHNACHT der dritte Weihnachtsfilm der Augsburger Puppenkiste. Ist das der Beginn einer neuen Tradition?


Marschall: Es wäre schön eine solche neue Tradition dauerhaft einführen zu können, allerdings arbeiten wir in Augsburg auch an vielen weiteren Projekten, sodass ich heute nicht sagen kann, ob es uns wirklich gelingen wird, jedes Jahr eine neue Geschichte im Kino zu erzählen.

Frage: Die Augsburger Puppenkiste feiert in diesem Jahr ihr 70jähriges Jubiläum. Welche Bedeutung hat dieses Jubiläum für sie persönlich?


Marschall: Wir sind natürlich sehr stolz in diesem Jahr unser 70jähriges Jubiläum feiern zu dürfen. Es zeigt uns, dass auch in der heutigen Zeit gute Geschichten in ruhigen Bildern erzählt werden können.

Frage: Die Augsburger Puppenkiste hat auch nach 70 Jahren ihre Strahlkraft nicht verloren. Wie erklären sie sich das?


Marschall: Das Figurentheater lebt von der Fantasie des Zuschauers, wir bieten ein unfertiges Bild, das jeder für sich vervollständigen muss. Die Marionette an sich ist doch nur ein Holzkopf ohne Mimik. Die Empfindungen und die Wesenszüge der kleinen hölzernen Gestalt muss der Betrachter selbst komplettieren. Ein überaus kreativer Prozess, der unseren Kindern heute durch immer perfekter werdende Computerbilder weitgehend vorenthalten wird. In einer Zeit, in welcher uns die unterschiedlichsten neuen Medien überfluten, wollen wir eine Insel für Fantasie und heiter-besinnliche Unterhaltung bleiben, wollen zum Nachdenken anregen und gutes Theater zeigen.

Premieren-Foto vom Weihnachtsfilm mit dem Marionetten-Team der Augsburger Puppenkiste.
v.l.n.r. Martin Gruber, Judith Gardner (Drehbuch und Theaterinszenierung), Jasna Vavra (Universum Film), Produzent Fred Steinbach, Klaus Marschall (Theaterleiter Augsburger Puppenkiste), Dr. Lisa Giehl (FFF Bayern) – Foto: Universum Film

Unsere Autofahrer rebellieren

Augsburgs Autofahrer werden zur Tank-Rebellion aufgerufen.

Durchs Netz geistert seit ein paar Tagen ein Aufruf gegen die hohen Preise bei Benzin und Diesel. Diese Anstiftung zum Protest verbreitet sich aktuell über Facebook, Whatsapp und andere Netzwerke, hat auch im Augsburger Raum schon viele Menschen erreicht.

Der Wortlaut ist: "Große Protestaktion gegen die steigenden Benzin- und Dieselpreise am Montag, 26. November 2018, keine Tankstellen anfahren, wer tanken muss, sollte das sonntags, am 25. November 2018, noch machen..."

In Frankreich liefen in den vergangenen Tagen sehr viel heftigere Proteste gegen die hohen Spritpreise. Zehntausende Menschen demonstrierten, teils mit rabiaten Methoden. Menschen wurden verletzt und bei einem Zwischenfall kam eine Frau ums Leben.

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Mit diesen rabiaten Franzosen, da können bei uns höchstens die Lärm-Terror-Jugendlichen am Elias-Holl-Platz mithalten ..."

Kann der Protest der Autofahrer die Tankstellen-Preise senken?
Oder ist das nur eine geheime Aktion der Benzin-Lobby, damit die Autofahrer in die Irre statt in den Boykott geführt werden?

Sonntag, 18. November 2018

Unsere neue Serie: Augsburger Traumberufe

Das Jubel-Lied eines Augsburger Bus-Fahrers
Wir beneiden ihn um diesen Traumberuf mit ca. 3.500 Netto!



Ich arbeite als Busfahrer… …ich bin in der Lage gleichzeitig 5 Kunden zu bedienen, hinterm Steuer 4 Fragen gleichzeitig zu beantworten, alle Tarife aus dem Stegreif auswendig zu wissen. Sonderwünsche und alle Busverbindungen ohne Murren zu erfüllen! 

Ich spreche alle Sprachen, verstehe jeden Dialekt, kann jede Währung im Nu umrechnen, habe ständig ausreichend Wechselgeld, kenne jede Haltestelle, dazu auch noch jede Hausnummer und weiß immer wann und wo welcher Bus wie viel und warum Verspätung hat. 

Ich bin verantwortlich für meine unfreundlichen Kollegen, für defekte und überfüllte Busse, für verschmierte unlesbare Haltestellenfahrpläne, verdreckte Sitze, unverschämt grölende Jugendliche, mangelnde Sitzgelegenheit in Nähe des Fahrers, eventuelle spätere Mängel und natürlich für die ungünstigen Fahrpläne. 

Des Weiteren bin ich verantwortlich für das heutige Wetter, die unwürdigen Bedingungen Ihrer Anreise, die verstopften Straßen, Ihre Krankheiten, den Streit mit Ihrem Ehepartner oder dafür, dass Sie keinen abbekommen haben. Fahrplanänderungen die Ihnen nicht persönlich mitgeteilt wurden und Fahrpreiserhöhungen die natürlich „Ich“ in gehässiger Weise angeregt habe. 

Dafür dürfen Sie mich gerne anschreien. Ich habe magische Fähigkeiten und kann die Wünsche meiner Fahrgäste immer von der Stirn ablesen. Ich weiß auch immer welchen Fahrschein Sie haben möchten auch wenn Sie mir das Geld wortlos auf den Zahltisch werfen. 

Ich lächle, bin mitfühlend und ersetze meinen Kunden den Psychiater. Ich bin gerne beim Abbau Ihrer Aggressionen behilflich und ertrage mit voller Ruhe auch gerne die schlimmsten Beschimpfungen und Bedrohungen. 

Alkohol- und Knoblauchfahnen, sowie Schweißgeruch gehören zu meinen Lieblingsdüften; Hauchen und spucken sie mich ruhig nach Herzenslust an! Laden Sie all Ihren Frust bei mir ab, noch habe ich Freunde, denen ich es mit gleicher Münze heimzahlen kann, denn sie haben es schließlich verdient! 

Ich kenne weder Sonn- noch Feiertage, arbeite gerne unentgeltlich bis in die späten Nachtstunden und meine Familie ist mir eh unwichtig, denn persönliche Freizeit ist mir ein Graus. 

Die einzige Freude meines Daseins ist es, anderen zu dienen. Ich arbeite sehr gerne als Busfahrer!!!



Lasst uns helfen und sauber bleiben!

Unsere Augsburger Weihnachtsliebe ist gefragt: Aufruf zur Waschmaschinen-Spende!
Seelenverkauf ist nicht erwünscht!

Dorothea A. mit ihren Freundinnen beim Wäschewaschen.
Ein paar Minuten vorher waren es noch 12 Wäscherinnen, 8 sind einem Schwächeanfall erlegen.
Dorothea A. schreibt uns einen packenden Hilfe-Brief, der uns zu Tränen rührt: 

"Ich ärgere mich. Weil ich eine Waschmaschine habe, die seit vielen Monaten kaputt ist und immer kaputter wird, aber noch läuft, nur wie halt. Der Willi sagt, passt doch alles, die Kinder und ich sagen nix mehr, weil man weder das eigene noch das Wort des Anderen versteht, wenn die Maschine läuft. Und sie läuft oft. Mindestens jeden 2. Tag.

Also noch mehr Hauptbahnhof- bzw. Güterzug-Vorbeifahr-Lärm, oder auch wie an einer Schnellstrasse zu wohnen...ich habe kein Geld für eine neue Waschmaschine. Das ist die einfache Antwort. 

Der ehemalige Ortspfarrer, bei dem ich vor 5 Jahren brieflich um finanzielle Hilfe für eine neue Waschmaschine bat, hat mir einfach geholfen. Er hat mir eine liebe Kirchenvorstandsfrau mit 400 Euro und ihrem VW-Bus vorbeigeschickt und dann hatte ich 3 Stunden später eine nagelneue Waschmaschine fertig angeschlossen im Keller stehen.

Jetzt haben wir hier am Ort einen neuen Pfarrer, aber ganz abgesehen davon traue ich mir eh nicht noch mal fragen bei der Kirche, bin ja evangelisch und der Pfarrer katholisch und schon allein das war damals für mich ein Wunder an Nächstenliebe. Ich weiss, dass man einmal fragen darf. Aber beim 2. MAL wird's schon blöd und alles danach ist dann Unverschämtheit.
 
Ich schreib das hier, weil es exakt das ist, was mich belastet, ich war arm, ich bin arm und jede Caritas - Frau weiß, dass solche Leute dann prädestiniert sind, auch arm zu bleiben.
Weihnachten steht vor der Tür und da ist arm sein dann immer am scheißesten. 

Ich habe schon 3mal was bei der Kartei der Not beantragt und jedes mal auch was bekommen, es ist nur jedes Mal ein langer Weg, bis man das Geld dann bekommt, das die für angemessen für mich halten.

Ich finde arm sein gar nicht schlimm. An sich.

Aber die Behandlung, der man ausgesetzt ist, wenn man arm ist, die finde ich schlimm.
Wenn aus dem Dorf mir jemand mal Geld zusteckt , dann ist es für mich wundervoll, aber es ist auch ein bisschen wie Seelenverkauf.
 
Ganz ehrlich. Wenn ich Geld hätte, dann würde ich einfach Geld in Umschlägen in diverse Briefkästen legen, dann weiß ich, dass ich was Gutes tu und die Leute erleben was Schönes, müssen sich aber nicht bei mir melden und in tausend Tönen bedanken, sondern können sich einfach freuen.
So mag ich das. 

Und ich habe das auch schon gemacht, wenn ich mal Geld geschenkt bekommen habe, einfach, weil ich so gerne auch mal wen beschenken will, dieses Gefühl haben, auch mal der Geber, auch mal auf der anderen Seite zu stehen....

Ihr alle hier, die ihr auch arm seid in dieser Gesellschaft, euch winke ich zu im Wissen, dass ihr das hier total verstehen werdet.. und euch, die ihr mehr als genügend habt, euch winke ich zu und bitte hiermit um eine Waschmaschine.
Nicht erst zu Weihnachten, weil ich sonst nämlich durchdrehe, bei dem Lärm.
Wenn ihr mir eine gebt, die funktioniert, meine Güte ich täte kommen und euch die Füsse küssen. Oder euch einen Kuchen backen, egal....

Allerdings, und jetzt wird das Eis noch dünner, wenn ihr mir eure 20 Jahre alte Waschmaschine geben wollt, weil ihr findet, dass arme Leute keine Ansprüche haben sollten, dann dürft ihr mich hier und heute bitte entfreunden und verunglimpfen, aber bitte nicht beschenken!
So. Jetzt darf das Rennen, Stechen und Hetzen beginnen!

Und an alle, die jetzt schimpfen, dass ich blöde Votze mir halt nicht 4 Kinder machen lassen soll, und gefälligst Arbeit suchen und mein verfickt blödes Maul halten soll, die haben Recht, weil sie davon eh nicht ab zubringen sind"

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Hey, Leserin und Leser, schickt die Waschmaschine oder das Geld bitte direkt an Dorothea A.! 

P.S.: Wir wollen ja weiter schmutzige Wäsche waschen. Aber mit dem Computer und nicht mit der Waschmaschine.

Donnerstag, 15. November 2018

Wilde Betriebsrats-Probleme bei Weltbild bald als Krimi?

Timm Bossmann, der gefürchtete Betriebsratsvorsitzende bei "Weltbild" spricht.
Wird er auch bald als Krimi-Held auftauchen?

(Doku-Shot von ATV)

Welcher Autor könnte aus dem heißen Fall mit dem Prozess, "Weltbild" gegen  seinen Betriebsratsvorsitzenden, Timm Bossmann, einen starken Augsburg-Krimi machen?

Dabei geht es auch darum, ob dieser Betriebsrat einem "Weltbild"-Mitarbeiter geraten hat, dass er krank machen soll. Also angeblich zum Betrug am Arbeitgeber "Weltbild" anstiften. "Weltbild", die Firma, die mal der katholischen Kirche gehörte und unter der Führung von Carel Halff einer der größten Augsburger Betriebe in Lechhausen war. Bis die Kirche aus Insolvenz-Gründen 2018 an die Droege AG in Düsseldorf verkaufen musste.

Als Krimi-Autoren für diesen "Weltbild"-Fall kämen wohl in Frage Peter Garski  mit seinen Augsburg-Krimis - oder das Krimi-Duo Klüpfel und Kobr, die allerdings mit ihren Kluftinger-Krimis im Allgäu verortet sind. Obwohl: Der Krimi-Klüpfel soll ja als Journalist in Augsburger arbeiten und leben.

Auf dem Titelbild des Weltbild-Katalogs ist das Krimi-Duo Klüpfel und Kobr
mit ihrem Weltbild-Billig-Buch schon zu finden.


Es wird bei diesem Prozess, den "Weltbild" gegen seinen unbequemen Betriebsrat angestrengt hat, eine weitere Verhandlung geben.

Und zwar am Montag, 19.11.2018, um 8:00 Uhr
Augsburg, Frohsinnstr. 2 (Nähe Theodor-Heuss-Platz)

Die Gewerkschaft Verdi will dazu eine Demo vor dem Augsburger Arbeits-Gericht machen. Alle sind aufgerufen dorthin zu kommen. Könnte mit einer deftigen handgreiflichen Aktion der Prozess-Gegner auch in den Krimi passen.


Fairness-Aktion von Verdi-Leuten für Timm Bossmann und gegen "Weltbild".

Peter Garski interessiert dieses Thema schon, aber er will wissen: "Wer hat da gelogen? Gar betrogen? Bossmann? Weltbild? Gibt's da denn schon Tote?"

Wir schätzen allerdings, das könnte eine Rache-Aktion von dem bösen Krimi-Garski sein: "Weltbild hat nie meine Augsburg-Krimis verkauft, weil zu viel heißer Sex drin ist." Das behauptet er einfach frech. Wir sind voll überzeugt, das ist eine Lüge. "Weltbild" soll ja noch nie Probleme mit Sex-Büchern gehabt haben, oder?

Sind die Augsburg-Krimis von Peter Garski mit ihren hemmungslosen Sex-Stellen
zu skandalös für den "Weltbild"-Katalog?
Auf unserem Foto ist  Peter Garski mit einer aufreizenden Sadomaso-Lady zu sehen.

Sonntag, 11. November 2018

Echt Kiefer ...

Ein 3-Millionenschaden für Augsburg ohne Verantwortliche und deutliche Konsequenzen
... aber weniger Kohle?


Durch den versäumten Kita-Fördermittelantrag, für den Augsburgs Sozialreferent Dr Kiefer die politische Verantwortung trägt, hat sich der Staat Geld gespart, welches der Stadt Augsburg jetzt fehlt.

Für 3 Millionen Euro könnten 1400 Augsburger Kinder ein Jahr lang kostenlos den Kindergarten besuchen. Damit wären 1400 Familien ein Jahr lang finanziell entlastet. Sozialreferent Dr. Kiefer hat sich bei den Bürgern der Stadt entschuldigt und damit sein Verschulden zugegeben. Er zieht für sich daraus aber keine Konsequenzen.

Zur Erinnerung: Referent Kiefer muss in seinem Referat nur über eine, solch folgenschwere 30 Millionen-Frist wachen. Diese Frist war ihm nach über 3 Jahren Amtszeit nicht bekannt.

Der Amtsleiterin wurde eine adäquate Stelle in der Stadtverwaltung zugeteilt, mit der sie wohl zufrieden gestellt ist, weil es für sie im Gesamtpaket keine finanziellen Einbußen gibt. Gegen den Sachbearbeiter läuft ein Disziplinarverfahren.

Damit ist für OB Gribl und die Stadtregierung der Fall erledigt.

Einem erstklassigen Referenten wäre dieser fundamentale Fristenfehler nicht passiert und einem zweitklassigen wahrscheinlich auch nicht.

Bei der Besetzung der Referentenstelle hat aber nicht Qualifizierung sondern Parteizugehörigkeit im Rahmen der Koalitionsbildung von CSU-OB Gribl mit SPD und Grünen entschieden. Sie bescherte Gribl die Mehrheit im Stadtrat und einen schwachen dritten Bürgermeister von der SPD an seiner Seite, der ihm politisch nicht gefährlich wird. Diesen Status hält Gribl bis zum Wahlkampf 2020 aufrecht, indem er zu seinem Unglücksreferenten Kiefer steht.

Ein System, das sich auf diese Weise die Führung beschafft, ist der Qualitäts-Erosion ausgesetzt. Mit jeder Neubesetzung besteht die Gefahr, dass sich die Qualifizierung dividiert.

Nur eine zweitklassische Führungsperson besetzt Stellen darunter mit dritt- und viertklassischen Leuten um seine eigene Wahrnehmung zu verbessern. Ein erstklassischer OB würde dafür sorgen, dass seine Referentenriege nur erstklassisch besetzt ist.

Nachdem dies nicht zu erwarten ist, bleibt nur die Forderung an Dr. Kiefer aufrecht zu erhalten, selbst zurückzutreten.


Volker Schafitel
Stadtrat Augsburg
Freie Wähler


Echt  Kiefer ... ganz schön teuer.

Sonntags-Bildla

Was macht eigentlich der ehemalige Augsburger Boxer und Dichter Wolfhard?

Dieser Baum gibt nicht auf. Der Augsburger Obergrüne Erben hat ihn abgesägt, jetzt wächst er ohne
Erlaubnis wieder neu. Solch renitentes Verhalten wird der Umwelt-Referent
sicher nicht dulden. Wir zeigen Ihnen demnächst, wie es weitergeht. In
unserer Stadt geht Ordnung schließlich vor Grün.


Neu auf dem Augsburger Glühweinmarkt: Die Mega-Bosna, für deren Transport extra ein
Riesen-Pickup beschafft werden musste.

Das neue Logo für die Augsburger Laden-Passagen? Gesehen in der sogenannten Viktoria-Passage am Augsburger Hauptbahnhof.


Der Schauspieler Matthias Kösel und der Musiker und Autor Gerald Fiebig erklären uns in der Stadtbücherei die Revolution im Winter 1918 in Augsburg: Das war damals wie bei der heutigen SPD in Augsburg, ein unglaublicher Kampfeswillen gegen Ungerechtigkeit, totale Unbestechlichkeit und pure Selbstaufgabe zum Wohle des Volkes!


Open-Air-Modenschau.
Nur Tausende?
Wir dachten immer: das gefährlichste ist nicht das Fleisch, sondern das Hirn?