Mittwoch, 19. Mai 2010

Verursachte Wundermedizin bei der Augsburger Hofapotheke Wahnsinns-Ansturm?

Bild: Wir wissen nicht, ob wir einem Fantasten und Sprücheklopfer wie dem Augsburger Krimi-Autor Peter Garski alles glauben dürfen. Als unsere Chefreporterin heute an der Hofapotheke St. Afra am Dom lässig vorbeiging, sah sie dort emsige Handwerker an der Fassade tätig. Es sah aus, als wären die Schaufenster zerstört worden. Was war hier geschehen? Ein Einbruch? Ein Orkan?

* Da lungerte auch der Augsburger Krimi-Autor Peter Garski vor der Apotheke herum und erklärte unserer staunenden Chefreporterin, dass vor ein paar Minuten Menschenmassen die bekannte Apotheke gestürmt hätten. Wegen einem tollen Wundermittel gegen alle schlimmen Krankheiten. Das sei in einem düsteren, womöglich mittelalterlichen Keller-Labor durch Umbauarbeiten entdeckt worden. Das habe sich blitzartig in ganz Augsburg herumgesprochen.

* Durch diesen unglaublichen Kundenansturm seien die Schaufenster der Hofapotheke eingedrückt worden und müssten nun schnellstens repariert werden.

* Peter Garski will nun dieses aussergewöhnliche Spektakel in seinem nächsten Augsburg-Krimi verarbeiten. Da sind wir aber gespannt, was der Schreiberling  über diverse Heil- und Giftkräuter zusammenfaselt.

* Leider konnten wir den Inhaber, Apotheker Müller, zu diesem Vorfall nicht befragen. Er war gerade mit dem koreanischen Fernsehen unterwegs und musste den Herrschaften vor der Kamera erklären, wie einer seiner berühmten Vorfahren einst den Kaiser Augustus mit einem Kräutertee gerettet hatte, als er sich bei der Stadtgründung von Augsuta Vindelicorum den Magen mit alemannischen Krautbaunzen gewaltig verdorben hatte.
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Bild: Ein paar Jahre nach Kaiser Augustus kann man sich seine Kräutertees auf der Internetseite der Augsburger Hofapotheke St. Afrau selbst zusammenmischen. Ein Wunder?

Schade: Statt Eiter wieder Reiter?

Bild: Wir haben den Verdacht, dass unser skandlöses Schmierblatt von mehr Leuten gelesen wird, als wir glauben. Also mindestens von zwei Leuten (Gribl? Einfalt?)! Nein, noch mehr! Zumindest auch die Metzgereikette Reiter gehört zu unseren Lesern. 


* Durften wir uns neulich noch darüber wundern, dass bei der Reiter-Filiale am Ausburger Dom leckerer "Eiter" verkauft wird, haben übereifrige Führungsleute, das jetzt berichtigt. Aber warum wurde das entscheidende "R" mit schwarzer Farbe angebracht? Soll das ein versteckter Hinweis auf die Warnung "Rache ist Schwarzwurst sein?