Dienstag, 30. Dezember 2014

Haller-Knaller zum Jahresfinale ...

Mit dieser Aktion vor dem Oberhauser Bahnhof begann es: "Wir wünschen uns einen Helmut-Haller-Platz". Auf dem Bild: General Seckler von Augsburg Calling, Streetworkerin Schwester Elisabeth, Stadtrat Dieter Benkard, Rainer und Benjamin Wintergerst und Arno Loeb. Auch die FCA-Fans Barbara Schön und Rainer Kleinsteuber vom Club "Hallerluja" waren dabei.


Jetzt meldet die Augsburger Internet-Zeitung DAZ, dass die erste Haltestelle für Busse und Trams im Stadteil Oberhausen, nach Augsburgs Fußball-Helden Helmut Haller benannt wurde: "Die Stadt Augsburg hat im Juli dieses Jahres einen Teil des Oberhauser Bahnhofsplatzes nach ihrem bekanntesten Sportler benannt. Die Idee dazu hatte Arno Löb. Vorangetrieben wurde die Idee auf der Ebene der Politik von SPD-Stadtrat Dieter Benkart. Nun wurde das Haller-Konzept um eine Nuance erweitert: die Haltestelle Oberhauser Bahnhof” heißt jetzt Oberhauser Bahnhof/Helmut-Haller-Platz”.

Auch der Oberhauser Bahnhofs-Buch- und Zeitschriftenhandel der Familie Wintergerst hatte sich an der Aktion "Wir wünschen uns einen Helmut-Haller-Platz" beteiligt. Hier kaufte Helmut Haller nach seiner Rückkeehr aus Italien immer wieder gerne seine Sportzeitunge ein. Auch in Augsburg sah man ihn oft in italienischen Lokalen, wo sie ihn immer noch als ihren Fußballgott aus Bologna und Turin verehrten.

Helmut Haller, der sich stets als "Hettenbacher" bezeichnete, wurde an diesem Platz einst geboren und kickte hier als Knabe schon mit seinen Freunden. Sein Vater war ein Bahnbediensteter. Seine Tochter, seine Söhne und seine beiden Schwestern leben noch. Fast alle in Augsburg. 


Montag, 29. Dezember 2014

Sag mir, wo die Augsburger geblieben sind?

DIE WURST-VERSCHWÖRUNG - oder: wie die 'Augsburger'  aus Augsburg verschwand...


Eine Reportage von Susanne Wosnitzka

Alle Jahre wieder bin ich in Wien unterwegs. Alle Jahre wieder entdecke ich dort Wirtshausschilder, die 'Augsburger' anpreisen. Da ich nicht wusste, was das war, habe ich eine bestellt & eine ganz wunderbare, einfache Mahlzeit mit einem Schlag feinen Bratkartoffeln & Kohlrabigemüse bekommen. Und ja: ich musste erst nach Wien reisen, um zu erfahren, dass es 'Augsburger' gibt, denn in Augsburg existieren keine 'Augsburger' (nebenbei: 'Berliner' kennt man da auch nicht - da heißen sie 'Krapfen').

In keinem der Lokale & Restaurants, in denen ich schon in Augsburg gegessen habe - vom Annapam übers 3M bis hin zu traditionellen Gastwirtschaften -, gab es dieses Gericht. Auch nicht nur zu speziellen Feiertagen. Niemals nicht.

Was ist geschehen? Wie ist die 'Augsburger' verschwunden bzw. nach Wien ausgewandert, wo sie zu einem der traditionsreichsten Gerichte gehört, die man in wirklich jedem Lokal bekommt?

Wiki hat geholfen, aber nur ein bisschen. Dort ist zu lesen:
"Die Augsburger ist eine Brühwurst, ähnlich der Extrawurst, aus feiner Wurstmasse aus Rind- und Schweinefleisch. In Österreich zählt sie zu den traditionellen Lebensmitteln. Die Wurst wird anders als die ähnlich aussehende Knackwurst gebraten. Dazu wird sie zuerst geschält und der Länge nach halbiert. An der Außenseite wird sie kreuzweise eingeschnitten und in Fett gebraten. 

Die Wurst ist laut Codex Alimentarius Austriacus [eine Art Mahlzeiten-Monument] Kapitel B14 eine Brätwurst. Sie ist keinesfalls geräuchert. In der Farbe ist sie zarter als die Knackwurst. In der Praxis gilt die Augsburger in Österreich nicht selten bloß als eine spezielle Zubereitungsart der Knackwurst (geschält, der Länge nach halbiert, kreuzweise eingeschnitten und gebraten). Begründet ist dies darin, dass die Knackwurst bei weitem stärker verbreitet ist als die Augsburger.



[Und jetzt kommt's:] Bekannt war die Augsburger schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dabei dürfte es sich aber noch um eine grobe Wurst gehandelt haben. In der heutigen Form war sie im Codex Alimentarius im Jahr 1913 bereits enthalten. 

Im Jahr 1930 zählte die Augsburger unter anderen auch zu den wichtigsten Wurstarten Wiens. Die gleichnamige Wurstsorte in Deutschland geht vermutlich auf die 1930er Jahre zurück. Diese etwas gröbere Wurst wurde für eine Fleischertagung in Augsburg vom Fleischerforscher Kotter kreiert und nach der Stadt benannt."

Wurde die Wurst gekidnapt, plagiiert, von verfressenen ausgewanderten Schwaben in Wien eingebürgert? Warum wurde ihr Vermächtnis in Augsburg getilgt? "Die gleichnamige Wurstsorte in Deutschland..." - nie gehört, & ich bin wahrlich wurstmäßig durch heimische Hausmetzgereien - denke ich - ganz gut bewandert.



Wäre es möglich, die 'Augsburger' als Art "Nationalgericht" wieder auf die heimischen Augsburger Teller zu bringen? Auf eine Stufe mit dem Zwetschgendatschi?

Wer dazu beitragen kann, dem Geheimnis der Wurst auf die Spur zu kommen - bitte melden


P.S.: Susanne Wosnitzka ist Musikforscherin und macht Stadtführungen durch Augsburg.

Augsburg hat eine schicksalshafte Zukunftsfrage: Wo feierst Du Silvester?


Silvester Zuhause feiern, kann mit etwas Arbeit verbunden sein. Darum empfehlen wir für unsere faulen Mitbürger einige Silvester-Partys, die uns von den
Augsburger Gastro-News
empfohlen werden. 

Also, Leute, lasst es steigen und krachen und spendet
die restliche Kohle für denn Tunnelbau unterm Bahnhof,
damit wir nicht mal die Wildschweine im Zoo an den Metzger im Stadtmarkt für das
Silvester-Menü verkaufen müssen.


Der Datschiburger kann auch voll rockig ins neue Jahr rüberrutschen.
Fuck? Cool?


Warnung!


Der erste Wintereinbruch mit Schnee in Augsburg. Wir warnen: Fenster und Türen ab sofort fest geschlossen halten.

Augsburger Eishocke-Legende verstorben



Eilmeldung: horst eckert ist heute nachmittag nach kurzer aber heftiger krankheit friedlich entschlafen.  er wurde 82 jahre alt. er war gründer, herausgeber und jahrzehnte lang chefredakteur des deutschen eishockey-magazins, langjähriger geschäftsführer & vorstandmitglied des AEV und pressesprecher des DEB, verfasser vieler eishockey-fachbücher und begründer und quasi alleiniger kurator der deutschen eishockey-hall-of-fame in augsburg. 

und - was viele nicht wissen - er war auch ein begabter kabarettist, der in den 50er & 60er jahren mit einigen größen des deutschen kabaretts wie sammy drechsel (mitbegründer der münchner lach- und schießgesellschaft), werner schneyder oder wolfgang neuss aufgetreten ist und sogar eine platte veröffentlicht hat. 

Augsburgs-Eishocke-Szene ist sehr traurig, aber auch "froh", daß ihm ein langes leiden und siechtum erspart blieb. er verstarb aufrecht und zuhause im kreise seiner familie. wir vermissen ihn jetzt schon. in unseren herzen wird er ewig weiter leben.

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Am Tag der Liebe ... oder wie Augsburgs bösester Bube sein Image verbessern will

Wir haben etwas sehr Mysteriöses im weiten weiten weiten Internet entdeckt: Unglaublich - aber vielleicht wahr: Ein Augsburger Kinder-Musical für die Winter- und Weihnachtszeit.

Als der böse böse böse Arno Blöd noch viel jünger war und noch viel böser war, soll er mal ein Musical für Augsburgs Kinder geschrieben haben.

Es  ist voll süßer Romantik und lieber Kinderträume. Schon deswegen gehen wir davon aus, dass des nicht von diesem Herrn stammen kann, dessen Namen man in Augsburg nur mit großem Schaudern ausspricht Arno Blöd.

Wir sind sicher, dieser Herr will mit dieser Kindermusical-Fälschung nur sein Image als böser Bube verbessern. Alle sollen ihn lieb haben. Er hilft ja nur den ungerecht behandelten Menschen, die sich nicht wehren können gegen Übermächtige, so soll man über ihn meinen.

Aber mit diesem Image-Trick kann er bei uns nicht landen. Wir können uns nicht vorstellen, dass dieses Schandmaul jemals etwas Gutes für Augsburg und seine Bürger getan hat, dass er nur einen Funken Ahnung von Freundschaft, Treue, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit oder gar Liebe hat. Das wäre ja fast so wie wenn die Zirbelnuss von einer Pinie stammen würde.

Selbst an Weihnachtsfeiertagen schreckt er vor übler Nachrede gegen sich selbst nicht zurück! 

P.S.: Wer das Augsburger Winter-Weihnachts-Kinder-Musical von Arno Blöd unbedingt anschauen will kann es hier tun.

Unsere ukrainische Putzfrau meint nach einer Flasche Wodka: "Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde."

Dienstag, 23. Dezember 2014

Was macht Claudia Roth bei Uli Hoeneß?



Bild: Doku-Shot aus dem Internet.

Nein, wegen den Weihnachtsbratwürstel für den Heiligen Abend hat Augsburgs berühmteste Politikerin Claudia Roth nicht den eingesperrten FC-Bayern-Manager Uli Hoeneß besucht. Es war ihr weiches Herz, das sie zum Landsberger Gefängnis sendete. Sie half dem Fleischfabrikanten und Fußballmanager Hoeneß, der gerade völlig verarmt im Landsberger Knast als Steuerbetrüger einsitzt, gewaltige Portokosten zu sparen. So ein Päckchen mit Inhalt kostet scließlich 4,90 Euro! Und wer weiß, ob das an Weihnachten noch rechtzeitig ankommt.

Als unsere Obergrüne Claudia davon hörte, dass Uli seinen Bayerischen Verdienstorden an die bayerische Regierung zurückschicken will, fuhr sie sofort zu ihm hin. Denn sie hatte  einen Anruf aus dem Büro des bayerischen Ministerpräsidenten bekommen, dass der CSU-Boss und Ministerpräsident Horst Seehofer ihr auch den begehrten bayerischen Verdienstorden gern überreicht hätte, aber leider, leider hätte dummerweise sein Büro einen zu wenig beim Hersteller bestellt.

"Macht doch nix", lachte da unsere taffe Claudia. Dann fuhr sie nach Landsberg los. Dort übergab ihr Uli, der sich über seine bayerische Regierung Rot-Blau ärgerte, aus seiner Hand direkt den 'Bayerischen Verdienstorden. Juhu, Portokosten gespart! 

Unsere Claudi machte dann mit ihrem umgehängten Orden gleich eine triumphale Pressemeldung.

Viele wollen nun wissen: Warum bekommt die Bundestagsvizepräsidentin, also die zweitwichtigste Frau von Deutschland, diesen begehrten Orden?

Unsere ukrainische Putzfrau meint dazu: "Sicher bekam sie den Orden nur, weil sie niemals jammerte, es klaglos ertrug, wenn sie mit ihrem alten Tanzpartner, dem fränkischen Kurzzeitministerpräsidenten, Günther Beckstein über das Parkett schwofte und er ihr immerfort kräftig auf die zarten Zehen trat."


Bild: Doku-Shot aus dem Internet.

Montag, 22. Dezember 2014

Weihnachten mit Halbmond?

Bei der Weihnachtsbeleuchtung eines Hauses im Augsburger Wohnviertel Bärenkeller fällt auf, dass darin ein leuchtendes christliches Kreuz und ein muslimischer Halbmond integriert wurden. Was soll uns das sagen? ('Fotografiert hat das die Renate)

Sonntag, 21. Dezember 2014

Graue Zellen frieren


Beim Augsburger Eisstadion ist mal wieder das Hirn eingefroren. Werner Gillmann hats bemerkt: Wieder einmal hat die Intelligenz am Umbau des CFS gnadenlos zugeschlagen. Die altbewährten Helden vom Umbau haben glatt einen Masten für die Beleuchtung der Südseite von Bahn 2 vergessen. 

Darum kann bis heute auch noch kein Eishockey auf Bahn 2 gespielt werden. Vielleicht sollte man aus einem städtischen Kindergarten ein paar Vorschulkinder zum Zählen der Masten vorbei schicken. 

Kinder, wie viel Masten stehen auf der Ostseite? 

Eins, zwei, drei, vier, fünf. und liebe Kinder wie viel Masten stehen auf der Westseite? Obacht, der Bus der Berliner ist kein Mast. 

Also: eins, zwei, drei, vier.

Wie sagt der Augsburger Schwabe in solchen Fällen: Hoi

Sonntagsbildla ...

Manche stehen auf der Leitung, einige sitzen darauf.

Hier über das Wasser gehen.

Spezialschule für Augsburger Stadtbaumeister?

Gute Nacht Augsburg.

Würfel die Farbe.

Anlaufstelle für Augsburger Tunnelbauer?

Wo ich bin? Ich seh so ne Schuhspitze ...

Hunde lieben Mode.

Unter der blauen Haube.

Da hängt die Liebste.

Miet dir mal ein schönes Wohnzimmer.

Stadtveraltung?

Vincentinum leuchtet.

Gehts hier abwärts?

Die Zeichen der Zeit.

Schlitten fahren in Augsburg auch ohne Schnee, also, gefahren werden.

Hier kauft der echte Augsburger Christ seinen Schmuck.

Das muss weg, das rote Pflaster stammt doch noch von den roten Augsburger Bürgermeistern.

Vers - reimt sich auf per ...?

Samstag, 20. Dezember 2014

Adolf und Augsburgs Zukunft ...


Schon ein gewisser Adolf H. machte sich bereits im Mai 1921 einige Gedanken um Augsburgs Bevölkerung in der Zukunft Deutschlands. 

Freitag, 19. Dezember 2014

Attac hat die hübschesten Männer


Mit dieser originellen Anzeige will der anonyme Stadtrat Augsburgs hübscheste Männer finden.

Zaglers Hammer: Weitzel als luftiger Hanswurst?

Brechtige Kulturmacherei in Brechtburg.


DAZ-Zagler schlägt in seinem Kommentar zur Vertragsverlängerung von Joachim Lang für dessen Augsburger Brecht-Festival mal wieder zu: "Karl-Heinz Schneider, Bernd Kränzle und zuletzt Oberbürgermeister Kurt Gribl setzten somit mit der Mehrheit ihrer Fraktionen die gedankenlose Kulturpolitik von Peter Grab fort und machten mit klassischer Hinterzimmerpolitik aus einem vom gesamten Stadtrat gewählten Fachreferenten Thomas Weitzel einen in der Luft hängenden Hanswurst."

Der ganze DAZ-Kommentar.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Wer ist Augsurgs bester Bäcker?



Nach den Lesern des Zeit-Magazins soll Augsburgs bester Bäcker am unteren Ende des Milchberges seine Backstube haben: Laxgang. Es ging nicht nur um den Geschmack sondern auch um die Zutaten. Welcher Bäcker ohne viele Zusätze nur mit Mehl. Salz, Wasser und Hefe sein Brot herstellt.

Ach ja, Aluminium sollte in den Backwaren auch nicht sein. Oder Plastik, oder Gift ...   besser wäre es, ab un zu ne Euro-Münze reinzubacken, das gibt mehr Knack!


Dienstag, 16. Dezember 2014

Unser kleiner Horror-Laden schließt....

Das blaue Grusel-Wunder am Stephingerberg. 

 Superidee: Wir würfeln den Rabatt.

 Nicht nur wegen seinem nächtlichen grellblauen Licht war der Zierfisch-Laden am Augsburger Stephingerberg bekannt. Auch wegen den Versuchen, Fischen das Schwimmen im dichtesten Sumpf beizubringen, möglichst in einem Aquarium im Schaufenster.

Jetzt macht Motorradfan Oskar unserem kleinen Horror-Laden leider zu. Wo sollen wir jetzt das blaue Grauen suchen? Die gute Nachricht:Es wird alles mit einem verrückten Würfel-Rabatt-Systemn verkauft. Je nachdem welche Zahl man beim Kauf eines Gegenstandes würfelt, so viel Rabatt bekommt man. Und jede Woche wird die Zahl der Würfel erhöht.

P.S.: Und angeblich sollen Oskars Rabatt-Würfel auf allen Seiten nicht nur mit 1 Auge ausgestattet sein.


Oskars Angebote verzücken den  Augsburger Fischfreund. 



Sonntag, 14. Dezember 2014

Der Hammer: Loeb macht bald Tunnel-Lesung!

Das ist die kommende Sensation für Augsburg: Arno Loeb macht eine Lesung im Tunnel unter dem Augsburger Hauptbahnhof. Er wird aus dem Buch "Der Tunnel" von Bernhard Kellermann dem versammelten Publikum vorlesen.
Arno Loeb: "Das ist mein Weihnachtsgeschenk an Augsburg und seine Bürger!" Sie haben es verdient. Sie müssen mit dem Bahnhofstunnel so viel aushalten."

Was passiert im Roman "Der Tunnel" von Bernhard Kellermann? Unter dem Atlantik soll zwischen Europa und Amerika ein Tunnel gegraben werden. Der Ingenieur Mac Allan will innerhalb von wenigen Jahren diesen Tunnel am Grunde des Meeres fertigstellen. 

Die Zeit scheint reif zu sein. Jedoch ereignen sich bei diesem Tunnelbau einige Katastrophen. Auch eine Explosion, die vielen Arbeitern das Leben kostet. Das Desaster scheint unabwendbar, als die Arbeiter revoltieren. Der Igenieur Mac Allan wird vom Tunnel-Helden zum meistgehassten Menschen.  

Loeb: "Ich sehe darin durchaus Parallelen zu unserem größenwahnsinnigen Augsburger Bahnhofs-Tunnel. Dieser wird ohne Läden in der Tiefe zu einem düsteren Geisterloch werden, das hinterher keiner will." Zudem ist Loeb überzeugt: "Das wird für Augsburg eine schöne Bescherung!"


Ort: Tunnel beim Augsburger Hauptbahnhof
Zeit: 24.12.2014 / 17.00 Uhr (Heiliger Abend, Bescherung)
Eintritt: 1,00 Euro zugunsten der Tunnelbaukosten
 

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Kauft Schilffarth die Augsburger Allzufeine? Ente? Tatsache? Gerücht? Oder kommts andersrum?

 Mediengerüchte werden hinausgebrüllt.

 Welche Augsburger Zeitung wird verkauft?



Welcher Chefredakteur muss seinen Kopf abgeben?

Die Tauben in der Curt-Frenzel-Straße pfeifen es vom Dach. Aber was?

Die Medien-Gerüchte jagen durch Augsburg. Das eine sagt: Walter Kurt Schilffarth kauft die Augsburger Allzufeine. Das andere meint: Schilffarth verkauft seine Neue Sonntagspresse an die Augsburger Allzufeine. Medienwirrwarr.

Wie wir unseren Augsburger Zeitungsmogul Walter Kurt so kennen, wissen wir, dass er noch lange nicht aufhört. Der schreibt noch im Grab weiter an seinen Klatschgeschichten.

Das Augsburg Journal allein reicht ihm doch sicher nicht. Seine Frau hängt ständig mit ihren Ballett-Zeichnungen im Atelier rum. Seine Töchter sind flügge. Eine Journalistin, eine Schauspielerin. Und den Theaterpreis vergibt er auch nur einmal im Jahr. Gut, ein paar Sonderzeitungen macht er noch. Fürs Brecht-Festival und für Bayreuths Wagner-Opern.



Aber - das sind nur mediale Peanuts für Walter Kurt, der wohl erst mit 100 richtig aufdreht und dann mal eine Zeitung macht, die man auch eine Zeitung nennen kann.

Wir könnten uns schon vorstellen, dass er die Augsburger Allzufeine übernimmt. Schließlich weiß Schilffarth wie man Zeitungen optimal verkauft. Ein paar Euro würden ihm seine Freunde aus der Immobilien-, Bau- und Milchbranche schon leihen.



Auch wenn Jürgen Marks (Kolumne "Greater Augsburg") nicht mehr Schilffarths wahrer Schwiegersohn ist, könnte er doch als neuer Chefredakteur der Augsburger Allzufeinen endlich zeigen, was greates in ihm steckt. Dann verzeiht ihm die Anja vielleicht voller Bewunderung. Oder soll Marks nur der neue Chefredakteur der Neuen Sonntagspresse werden?

 Walter Kurt ist Augsburgs Presse-Zar.

Das Motto würde ja passen:  "Wochenzeitung für Greater Augsburg."

Und irgendwie scheint bei diesen Medien-Aktionen auch eine gewisse Renate Dempfle mitzumischen. Sie kommt vom Weka-Verlag in Kissing und steuert nun als Geschäftsführerin der PDV Inter-Media GmbH - ein Unternehmen der Mediengruppe Pressedruck.  Zugehörig dem Holland-Imperiuim. Was das wohl bedeuten mag?

Wir erinnern uns: Auch Andeas Scherer, der Gatte der Holland-Tochter Ellinor (Enkelin von AZ-Gründer Curt-Frenzel),  kam mal vom Weka-Verlag.


Renate Dempfle präsentiert sich auf dem Internet-Portal Xing.