Sonntag, 17. Juni 2012

Blaues Blutbad - Augsburger Autor auf dem Weg nach oben ...



Walter Novak im Interview mit dem Autor ArnoLoeb (Foto) über sein neues Buch »Der Neuschwanstein-Code«


"Unter den Nagel reissen"

a3kultur: Lieber Arno Loeb, in Ihrem neuen Roman »Der Neuschwanstein-Code« geht es ja wild zu.

Arno Loeb: Stimmt, es beginnt mit zwei heimtückisch Ermordeten im Schloss Neuschwanstein und es geht dann weiter mit geheimen Organisationen, die sich den größten Schatz der Welt unter den Nagel reißen wollen. Dazu noch eine Art Geheimwaffe, mit der man zum mächtigsten Menschen der Welt aufsteigen kann.

a3kultur: Können Sie uns dazu noch mehr verraten? Wer sind die Bösen? Warum ist die Hauptfigur eine junge Frau, die als Fremdenführerin arbeitet? 

Arno Loeb: Eine dubiose Gesellschaft, die sich die Neuen Nibelungen nennt, versucht unter der Führung eines ominösen Kleinwüchsigen ohne Rücksicht auf Verluste in den Besitz von Schatz und Waffe zu kommen. Wally Windheim, die Fremdenführerin auf Schloss Neuschwanstein, ist nicht nur eine schlaue, sportliche und sensible junge Frau, sondern gerade durch ihren Beruf sehr interessiert an historischen und kulturellen Geschehnissen rund um das Schloss. Sie lernt dabei zwei Japaner kennen, die ihr in den gefährlichsten Momenten helfen.
a3kultur: Was suchen denn die beiden Japaner in ihrem Roman, den man wohl als Thriller bezeichnen kann?

Arno Loeb: Beide arbeiten im Sushirestaurant des Vaters in Füssen. Der männliche, in den sich Wally später verliebt, will ein Samuraischwert seines Urgroßvaters finden, seine Schwester ist eine Mangazeichnerin, die an einem dreiteiligen Band über das homosexuelle Treiben von König Ludwig II., dem sogenannten Märchenkönig, arbeitet.

a3kultur: Sie lassen ja auch Berühmtheiten wie Richard Wagner, seine Frau Cosima und den Philosophen Friedrich Nietzsche auftauchen.

Arno Loeb: Ja, diese berühmt-berüchtigten Personen leben so ziemlich zur gleichen Zeit und sind äußerst interessant durch ihr Leben mit allen Höhen und Tiefen. In meinem Roman fertigen sie gemeinsam den schwierigen Code an, der später zu lösen ist. Dazu müssen auch Orte wie Bayreuth und Nizza besucht werden.





Doku-Bild: Auf der wichtigen Bücher-Blog-Seite jetzt schon auf Platz 1: Arno Loeb mit seinem neuen Thriller: Der Neuschwanstein-Code.



a3kultur: Manchmal geht es ziemlich brutal zu in ihrem Thriller. Welche Rolle spielt diese mysteriöse blonde Frau, ein lebender Waffenschrank, aus Island?

Arno Loeb: Sie ist die gnadenlose Helferin des kleinwüchsigen Anführers der Neuen Nibelungen. Sie scheut vor keiner noch so gemeinen Bluttat zurück, wenn ihr Boss es so will. Aber eines Tages, in einer sehr bedrohlichen Situation, da … ah, stopp, ich verrate jetzt besser noch nicht die Überraschung.

a3kultur: Sehr spannend wird es in Ihrem Buch immer dann, wenn die Helden und ihre Verfolger in den Untergrund gehen. Sie tauchen auch im Forggensee.

Arno Loeb: Es war ja König Ludwig II., der Höhlen und Grotten liebte. Er ließ sich sogar künstliche in seine Schlösser einbauen, in die er sich zurückzog. Je älter dieser mystische bayerische König wurde, desto mehr scheute er die Öffentlichkeit. Und voll tragisch ist sein bis heute ungeklärter Tod im Starnberger See, wozu mein Roman auch eine neue Mordtheorie liefert.




a3kultur: Zum Finale taucht in ihrem Roman »Der Neuschwanstein-Code« sogar ein technisches Wunderwerk auf.

Arno Loeb: Das war ein Traum des Märchenkönigs, der kein Problem damit hatte, modernste Technik mit romantischer Historie zu verbinden. Er wollte eine Ballonseilbahn zum Schloss Neuschwanstein bauen. Diese wird in meinem Buch von einem gierigen Freizeitparkbesitzer und einem verrückten Erfinder errichtet. Allerdings führt dieses Unternehmen schon bei seiner Einweihung in ein tödliches Chaos.

a3kultur: Klingt ja alles sehr aufregend. Ich bedanke mich für das Gespräch und wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihrem ersten Buch unter Ihrem echten Namen. Noch eine Frage: Wo bekomme ich denn Ihren neuen Roman »Der Neuschwanstein-Code« zum Lesen?

Arno Loeb: Ganz einfach, im Raum Augsburg in jeder guten Buchhandlung. Es kann aber auch in jeder deutschsprachigen Buchhandlung bestellt werden. Zur Not kann man es sich auch über Amazon zulegen. Aber ich bin dafür, den örtlichen Buchhandel zu unterstützen.

Arno Loebder in Augsburg geboren wurde, arbeitete schon in Wien als Aushilfspförtner im Bestattungsmuseum, übte aber auch andere bemerkenswerte Tätigkeiten aus, wie Sexshop-Dekorateur, Bierauslieferer, Sondermüllsortierer, Pflastermaler und Food-Designer. Auf einer Insel gründete er ein Survival-Hotel, das leider abgebrannt ist. Arno Loeb lernte Textilkaufmann, dann Grafikdesigner und war Mitbegründer einer alternativen Konzertagentur, Herausgeber von Horrorliteratur und auch Redakteur bei diversen Underground-Magazinen. Seit dem Jahr 2000 arbeitet Arno Loeb als Autor, unter anderem für a3kultur, Schriftsteller und Reisereporter. 


(Pst! dieses Interview haben wir aus a3kultur geklaut)http://www.a3kultur.de

Eil-Meldung für die Fans des FC Augsburg ...

Kommenden Dienstag, 19. Juni 2012, beginnt der Vorverkauf der Dauerkarten für die zukünftigen Zuschauer, die keinerlei Dauerkarten-Prvileg besitzen, wie zum Beispiel FCA-Mitglieder.

Ärgerliche Blasphemie mit beleidigendem T-Shirt ....





Dieses blasphemische T-Shirt stammt aus dem aktuellen Katalog des Augsburger T-Shirt-Herstellers, der nun von betroffenen Christen angezeigt werden soll.

Mächtig Ärger bekam ein Augsburger T-Shirt-Hersteller mit einem Motiv auf einem T-Shirt, das einen Mann mit Dornenkrone zeigt, der ans Kreuz genagelt wurde. Es handelt sich unverkennbar um die Person Jesus Christus, den Gottessohn, aus dem Neuen Testament.

Viele engagierte Augsburger Christen, die sich über dieses T-Shirt, das in letzter Zeit von Jugendlichen auf Festivals in Augsburg und Umgebung getragen wurde, wollen nun den T-Shirt-Produzenten wegen Blasphemie und Beleidigung religiöser Gefühle verklagen. Sogar eine protestantische Christin kritisierte: "Ich fühle mich in meinem Glaube zutiefst verletzt. Ich glaube, das würde selbst Jesus nicht verzeihen."

Unsere ukrainische Putzfrau (russisch orthodox) meint dazu: "Das  finde ich noch viel schlimmer wie eine Karikatur bei der ein gewisser Mohammed einige Bömbchen im Turban versteckt hat, oder?"