Mittwoch, 3. Dezember 2014

Wer regiert Augsburg? Schafitel oder Gribl?


Nur Volker Schafitel blickt bei der Tunnel-Katastrophe noch durch.
Warum versagt der Augsburger Stadtrat?

Gut besuchte Veranstaltung zur Aufklärung des Augsburger Tunnel-Desasters.


War Hermann Knipfer der Erfinder des Tunnels unterm Bahhof? War das riesige Tunnel unterm Rostocker Bahnhof das Vorbild? 

Irgendwie unglaublich: In zwei Geschossen unterm Bahnhof durch, aber keiner weiß, wie es gehen soll.  2003 sollte das Schreckens-Tunnel schon 2007 fertig sein.

Die Bürger revoltieren immer stärker gegen den Millionen-Blödsinn.
Schafitel: Ich bin aus der CSU ausgetreten, weil ich meiner Überzeugunge über den vermurksten Bahnhofstunnel treu geblieben bin.
Gribl hat die Planung von SPD-Wengerts Stadtregierung  übernommen. Jetzt sind auch die SPD und die Grünen mit der Gribl-CSU in einer Schicksalskoalition. 

Augsburg wird am Tunnel pleite gehen, meint dieser Tunnel-Gegner. 

Die Grünen schauen zu und freuen sich über den gut bezahlten Referentenposten ihres Anführers. 

Gibt es noch eine Rettung vor der Tunnel-Katastrophe?

Während Augsburgs OB sich sogar von AZ-Lokalchef Alfred Schmidt hinter die Ohren schreiben lassen muss, dass er den Ausburger Hauptbahnhof nicht als seine privaten Sandkasten betrachten kann, heimst der Architekt Volker Schafitel einen Plustpunkt nach dem anderen ein.

Nach Schafitels fast schon kabarettistischen Vortrag (anders ist wohl diese surreale Baukatastrophe mitten im Herzen Augsburgs nicht mehr auszuhalten) über das Horror-Loch und seine Horror-Kosten vor zahlreichem Publikum in der Schießstätte, hatte man den Eindruck, er ist der einzige in Augsburg, der bei diesem Tunnel-Desaster noch durchblickt. Da verschwinden immer mehr Millionen irgendwo im Untergrund.

Schrecken ohne Ende? Mitten in Augsburg?

Immer mehr Experten und normale Bürger sprechen es in Augsburg offen aus: "Die Millionenkatastrophe beim Augsburger Bahnhofstunnel verwandelt Gribl nicht nur in eine lahme Ente, der das Geld für andere Projekt ausgeht, sondern es kann ihn auch vom Sockel des OB stürzen!"

Volker Schafitel scheint den Untergang von Kurt Gribl ziemlich zu genießen, wie wir beobachten können. Aber reicht das schon, um eine Stadt wie Augsburg zu regieren? Womöglich ohne Bahnhofstunnel?

Irgendjemand rief in den erregten Saal: "Korruption!"


Wird Gribl von Schafitel gestürzt?
Immerhin treibt Schafitel den Gribl und seine Murksle-Truppe 
wie eine Herde Schafe vor sich her.


Läuft die Uhr für Gribl ab?
Und wo war die SPD?


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Unwahre Behauptungen?
Ruf nach Justiz!
Dreht ein König durch?

Wir nannten ihn den Mann aus der Blog-Hütte

Herr König schreibt an Volker Schafitel am 3.12.2014:

"Hallo Herr Schafitel,

Sie haben in Facebook Dinge über mich behauptet, welche in keiner Weise den Tatsachen entsprechen. Ich fordere Sie daher auf, diesen Beitrag umgehend vom Netz zu nehmen. Hierzu setze ich Ihnen eine Frist bis Freitag, 5.12.2014 um 12 Uhr. 

Sollten Sie Ihre unwahren Behauptungen weiter in Facebook stehen lassen, werde ich meinem Anwalt den Auftrag erteilen, entsprechende Schritte einzuleiten.

Augsburg am 3.12.2014

Walter König


Hier Schafitels Antwort:

Hallo Herr König,

der Sinn des sozialen Netzwerks ist die Diskussion unter Menschen auf offener Plattform. Ich freue mich deshalb sehr über Ihren Beitrag und würde mich noch mehr freuen, wenn Sie mir hier an Ort und Stelle mitteilen, was an meinem Beitrag aus Ihrer Sicht jenseits der Tatsachen liegt, wo ich doch auf der Grundlage (Tatsache) Ihrer Netzveröffentlichung poste. Ein Anwalt kann Ihr Problem nicht lösen.

Augsburg den 3. 12.2014
Volker Schafitel, Architekt Stadtrat

Keine Lust mehr auf FCA ... Walther Seinsch verabschiedet sich ...


Neue Szene Sianos: Der FCA-König ist tot, es lebe der neue FCA-König.

Natürlich konnte es das Augsburger Monatsmagazin Neue Szene zuerst bringen: Der FCA-Präsident Walther Seinsch, der Textilmillionär, ist zurückgetreten. Da hat FCA-Vorstands-Mann Walter Sianos, Chefredakteur der Neuen Szene,  sofort Bescheid gewusst

Wohl nach dem Motto: Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören, machte Walther Seinsch beim FCA, den er mit aufgebaut hatte durch seine Kohle und sein leidenschaftliches Engagement, jetzt Schluss. Sein Sohn wird wohl nocht weiter Stadtionmanager bleiben.

Seinsch war auch schon für Pro Augsburg Augsburger Stadtrat.

Sianos schreibt: "Mittwoch, 03.12.2014, Jahreshauptversammlung beim FC Augsburg. Die Nachricht zündete wie eine Bombe: Walther Seinsch, Baumeister und Konstrukteur des neuen FC Augsburg, geht von Bord. Nach vierzehnjähriger Tätigkeit als FCA-Präsident legt er mit sofortiger Wirkung sein Amt nieder. Nachfolger wird der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Klaus Hofmann. Die Neue Szene präsentiert als erstes Augsburger Medium ein Exklusivinterview mit dem neuen Kapitän des Bundesligisten."

Hier Bericht in Neue Szene.

Augsburgs frechster Blogger und der Papst ....

 Albert Link und Peter Hummel präsentieren ihre Bücher.


Augsburgs frechste Blogger, Peter Hummel, Autor und politischer Beobachter, hat ein weiteres Buch verfasst:"Generation Franziskus - Der Papst ist ein Revolutionär. Da machen wir mit!" Dieses dreht sich um den neuen Papst Franziskus und seine unverblümte Art. 

Hummel las daraus im Gemeindesaal von St.Ulrich vor zahlreichen Besuchern vor. Dazu hatte er auch seinen Kollegen Albert Link eingeladen, der schon vor einiger Zeit das Buch "Buonanotte und Buonasera - Zwei Päpste im Vatikan" über seine Erfahrungen als Rom-Redakteur mit dem vorherigen Papst Benedikt aus Bayern herausgebracht hatte. Dazu gab es swingige Musik von Dietmar, Fabian und Johannes.

Peter Hummel hat als Journalist einst beim Weltbildverlag angefangen, als Welbtild noch eine katholisch-christliche Monatszeitung war, dessen Redaktion sich damals in der Frauentorstraße befand und kein Schnäppchenmarkt, der inzwischen um seine Existenz kämpfen muss. 

Wir erinnern uns: Im letzten Augsburger Wahlkampf hatte Peter Hummel für die Freien Wähler einen witzigen, satirischen Blog über die Augsburger Politiker verfasst. Ein Hilfsredakteur von einem Augsburger Tratschblatt hatte vor lauter Angst den  Text verändert, als der Hummel-Blog als Anzeige abgedruckt werden sollt.

Papst Franziskus in Rom hätte über diesen medialen Schwabenstreich sicherlich herzlich gelacht.