Mittwoch, 16. Januar 2013

Augsburger SPD zu feige? Gefeuerter AZ-Chefredakteur Markus Günther spricht zur Nazi-Diktatur ...


Doku: "Da schauen die SPDler aber doof drein, wenn sie diese Einladung mit unserem Gribl  und dem Günther sehen", soll CSU-Boss Bernd Kränzle nicht gesagt haben.

Eigentlich sollte und wollte die Augsburger SPD den vor einiger Zeit gefeuerten Chefredakteur der Augsburger Allgemeine, Dr. Markus Günther, einladen, zur Machtergreifung der Nazis in Augsburg, im März 1933, eine Rede im Augsburger Rathaus dazu zu halten.

Aber wie wir aus SPD-Kreisen erfahren haben, war man zu feige. Es gab führende SPDler, die Angst davor hatten, den ehemaligen AZ-Chefredakteur Günther zum Thema "Hitler und wir" im Augsburger Rathaus reden zu lassen.

Es sei gesagt worden, wurde uns berichtet, "dass uns dann die Augsburger Allgemeine aus Rache für Günthers Auftritt den kommenden Wahlkampf versaut..."

"Tja, da jammern sie über die Macht der hiesigen "Monopolzeitung" (SZ) und kuschen doch wie die Leibeigenen vor ihrem Herren", war auch zu hören. "Gut, dass es noch eine Skandal-Zeitung gibt", die alles bringt, was manchen Herrschaften nicht so in den Kram passt."

Hüstel, hüstel, uns tut schon der Arsch weh ....

Wie war denn das mit der Machtergreifung durch die NSDAP-Leute in Augsburg? Waren damals die SPDler auch so feige wie heute? Und konnte das damals wegen der Feigheit der Nazi-Gegener passieren?", will unsere ukrainische Putzfrau wissen.

Wir können nur hoffen, die Nazi-Herrschaft gestaltete sich dann in Augsburg auch so lustig, wie die Einladung zum Günther-Vortrag am 30. Januar 2013 im Augsburger Rathaus ....


Foto: Bekam die Augsburger SPD durch den gefeuerten Ex-AZ-Mann Markus Günther das Feuer der Angst unterm Arsch vor der heißen AZ?

P.S.: Eine Augsburger Polit-Expertin meint: "Inzwischen entwickelt sich Augsburgs CSU-Boss Bernd Kränzle immer mehr zu einem standhaften Mann, der sogar der einflussreichen und meinugsmachenden  Heimatzetiung AZ die Grenzen ihrer Macht aufzeigt. Trotz der deutlich sichtbaren Sympathie der AZ für Christian Ruck, zum Beispiel, steht Kränzle hinter seinem Kandidaten Volker Ullrich für den Bundestag. Jetzt noch Günther vor die Nase der AZ zu setzen ist ja fast schon eine Rebellion gegen die Augsburger Allgemeine!"