Montag, 11. Februar 2013

Es wird wieder gepopelt ...


Yeah! Yeah! Yeah! Peter Popler ist wieder on tour ...

Bild: Präsentiert uns Augsburgs Jugendkultur-Referent Peter Grab schon den neuen Pop-Beauftragten? Wer ist der schwarze Mann? Alle rätseln fieberhaft ...  (Wir dürfen den Namen leider noch nicht nennen!)

Aus dem Augsburger Popel-Universum wird uns gemeldet: 


Bekanntgabe der Ergebnisse des Evaluierungsgremiums zur Stelle des/der Popelkulturbeauftragten


Durch die Kündigung von Richard Goerlich wird diese innovative, für Augsburg wichtige und überregional stark beachtete Funktion seit 1. April 2012 nicht mehr ausgeübt. Kulturbürgermeister Peter Grab setzte sich deshalb dafür ein, dass die Stelle des Popkulturbeauftragten erneut ausgeschrieben wird.

Die Stärkung der Pop- und Jugendkultur ist ein besonderes Anliegen von Bürgermeister Peter Grab: „Sie soll im öffentlichen Bewusstsein als eigenständige und für die kreative Stadt unerlässliche Kulturform verankert werden. Die Pop- und Jugendkulturarbeit soll aber auch überregional wahrgenommen werden, für Beides benötigt man ausgebildete Fachkräfte“, so Peter Grab. Dabei geht es ihm nicht nur darum, die Stärkung der Pop- und Jugendkultur zu fördern, es liegen für eine Kulturstadt wie Augsburg auch wirtschaftliche Gründe vor.

Bürgermeister Peter Grab nennt als Beispiel die Stadt Mannheim: „Die Stadt Mannheim ist ein Vorbild für Popkultur und Kreativwirtschaft im Nachbar-Bundesland. Diese bietet mit ihrem Facettenreichtum und der gut vernetzten Kreativwirtschaft den Künstlerinnen und Künstlern eine gute Plattform und hat sich somit im Wettbewerb der Standorte als kreative Stadt etabliert“.

Peter Grab: „Ich bin froh und dankbar, dass es gelungen ist, einvernehmliche bzw. einstimmige Ergebnisse des Gremiums zu erzielen. Die Mitglieder haben enorme und fachliche Arbeit geleistet, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann!“


Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Wenn man das Beispiel Mannheim anschaut, dann weiss man erst wie popelig die Augsburger Aktion angelegt ist."

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Und weil Pop-Musik ja gerade durch seine kurze prägnante Melodien lebt, hat sich die Augsburg Pop-Kommission auch sehr kurz und prägnant ausgedrückt:



1.0 Einleitung


Aufgrund unterschiedlicher Anträge der Fraktionen im Kulturausschuss sowie im 

Stadtrat kam es zur Bildung des 7-köpfigen Gremiums mit 2 beratenden Beisitzern 

zur Evaluierung der Tätigkeit des Popkulturbeauftragten gemäß der vorliegenden 

Besetzungsvorschläge.

Die Fraktionen konnten jeweils einen Vertreter aufgrund seiner fachlichen 

Kompetenz benennen.

Der Fortgang der Beschlüsse ist anhand der Anlage dieser Ergebnisdokumentation 

ersichtlich.



2.0 Zielsetzung der Evaluierungsgremium



In der Stadtratssitzung vom 29.11.2012 wurde der Beschluss gefasst die 

Evaluierungsgremium zu etablieren mit nachstehend genannter Zielsetzung:

Empfehlungen für die zukünftige Struktur und Aufgabenbeschreibung zur 

Stellenbesetzung „Popkulturbeauftrage/r“.

Klärung wie das Aufgabengebiet der/des Popkulturbeauftragten mit neuen 

Aufgabenfeldern weiterentwickelt werden kann und welche Personalstrukturen in 

Zukunft nötig sind.


3.0 Ablauf

3.1 Organisatorisch


Das Evaluierungsgremium bestand aus:

Markus Becker (nominiert von Neue CSM)

Michael Bernicker (nominiert von CSU)

Peter Grab (3. Bürgermeister, Kultur- und Sportreferent)

Dr. Frank Mardaus (nominiert von SPD)

Uli Müllegger (OB Referat) - beratend

Stefan Sieber (nominiert von Pro Augsburg)

Horst Thieme (nominiert von Bündnis 90 / Die Grünen)

Eva Weber (Wirtschaftsreferentin) - beratend

Thomas Weitzel (Leiter Kulturamt)

In Klammern ist jeweils die vorschlagende Fraktion bzw. Institution der betreffenden Person genannt.

Im Falle der Fraktionen ist dies nicht zwingend gleichzusetzen mit der politischen Zugehörigkeit der 

jeweiligen Personen. Die Mitglieder wurden aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz von der jeweiligen 

Fraktion für das Gremium nominiert.

Als Sitzungsleiter wurde Markus Becker einstimmig gewählt.

Protokoll führten: Anja Friedl, Markus Becker, Peter Grab, Stefan Sieber.

Die Sitzungen fanden an folgenden Terminen statt:
Donnerstag, 06.12.2012 – 10.00 bis 15.00 – Verwaltungsgebäude I Kulturreferat
Freitag, 21.12.2012 – 14.30 bis 17.30 – Kulturamt
Donnerstag, 10.01.2013 – 09.00 bis 12.00 – Kulturamt
Donnerstag, 17.01.2013 – 16.00 bis 19.00 – Kulturamt
Dienstag, 22.01.2013 – 08.00 bis 10.00 – Kulturamt
Freitag, 01.02.2013 – 08.00 bis 11.00 – Kulturamt
Donnerstag, 07.02.2013 – 12.30 bis 13.30 – Verwaltungsgebäude I Raum 328

3.2 Inhaltlich

Das Gremium arbeitete in einer fachlichen und kollegialen Atmosphäre, die geprägt 
war von dem Wunsch, einstimmige Ergebnisse herbeizuführen. Auch kontroverse 
Standpunkte wurden in intensiven Diskussionen konstruktiv besprochen.
Die verschiedenen Themenbereiche wurden auf die einzelnen Sitzungen aufgeteilt 
und durch eine Tagesordnung strukturiert festgelegt und abgearbeitet.

Mit Abschluss jeder Sitzung wurden die Resultate in einem gemeinsamen Ergebnis 
zusammengefasst und in einem internen Protokoll dokumentiert.
Über den Verlauf der einzelnen Sitzungen und die Teilergebnisse wurde 
Stillschweigen vereinbart.
Die Themenbegriffe Pop- und Jugendkultur sowie Kultur- und Kreativwirtschaft 
wurden allgemein definiert und eine Differenzierung der beiden Bereiche 
herausgearbeitet.

Vor der Fokussierung auf Augsburg wurden andere deutsche Städte wie z.B. 
Mannheim oder Nürnberg auf Vergleichbarkeit eruiert. 
Im Hinblick auf die Zuständigkeit der Stadt Augsburg wurde ein Rückblick auf die 
letzten drei Jahre gezogen und die bisherige Arbeit in diesem Bereich sowie der 
Bedarf analysiert. Außerdem wurde der ehem. Popkulturbeauftrage zu einem 
Erfahrungsbericht eingeladen.
Der Schwerpunkt der Evaluierung lag auf Inhalten und Strukturen.

3.3 Unterlagen

Dem Gremium lagen folgende Unterlagen vor:
Mit der Einladung zur Sitzung am 6.12.2012 wurden mitgesandt:
- Übersicht der Projektarbeit "Popkulturbeauftragter" vor und während "City of 
Peace (2 Seiten)

- Auszüge aus der Halbzeitbilanz von Bgm. Peter Grab, Stand 12.3.2011 (1 
Seite)
Als Unterlagen wurden während der Sitzung am 6.12.2012 verteilt:
- Stellenbeschreibung der Planstelle Nr. 410001100 (3 Seiten)
- Antrag der Stadtratsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen vom 22.11.2012 (1 Seite)
- Stellungnahme der Popförderung Mannheim vom 21.06.2012 (4 Seiten)
- Pressemitteilung des Verbands für Popkultur in Bayern e. V. vom 5.12.2012 (1 
Seite)
- 6 Säulen "Popförderarbeit" Augsburg (1 Seite)
Im weiteren Verlauf der Evaluationssitzungen wurden noch folgende Unterlagen ganz 
oder teilweise besprochen:
- Homepage der Stadt Mannheim, Seite "Beauftrager für Musik und Popkultur"
- "Kulturpolitische Mitteilungen" Nr. 139 - "Kulturpolitik & Kreativwirtschaft"
- Beschlussvorlage 32/BV/269/2012 des Bezirks Oberbayern - "Konzept zur 
Umsetzung der Popularmusikförderung in Oberbayern"
- "Kreative.Kultur.Kompetenz." - Datenbericht zur Kultur- und Kreativwirtschaft 
in der Metropolregion München

4.0 Ergebnisse

Das Gremium kam zu folgenden Ergebnissen:

Ergebnis 1:
Beide Bereiche, Pop- und Jugendkultur sowie Kultur- und Kreativwirtschaft, 
rechtfertigen aufgrund ihrer zahlreichen Aufgabengebiete eine Zuständigkeit der 
Stadt Augsburg in den jeweils entsprechenden Referaten.

Ergebnis 2:
Das Gremium empfiehlt die Etablierung von zwei separaten Planstellen für die 
Bereiche Pop- und Jugendkultur im Kulturamt sowie Kultur- und Kreativwirtschaft im 
Bereich der Wirtschaftsförderung.

Ergebnis 3:
Aufgrund der Vielschichtigkeit der  der beiden Tätigkeitsbereiche erarbeitete das 
Gremium entsprechende Profile.

5.0 Zielsetzung der Pop- und Jugendkultur

Das Gremium hat sich darauf geeinigt den Begriff Pop- und Jugendkultur unter 
folgenden Gesichtspunkten zu definieren:
» Popkultur umfasst gesamtgesellschaftliche Phänomene die nahezu alle 
kulturellen Sparten umfassen. Populärkultur kann aus Subkultur entstehen, die 
sich vom Vorherrschenden oder Elitären unterscheidet. Oft wird Subkultur 
später zur Mode und damit zum Mainstream. «
(Quelle: Wikipedia / http://de.wikipedia.org/wiki/Popkultur) 
Zu diesen zählt vor dem Hintergrund der Augsburger Gegebenheiten das Gremium 
unter anderem folgende: Literatur, Musikbands, bildende Kunst, Zeitgeist-Projekte, 
Street Art und Medienkunst, performative Künste. Sie handelt im Spannungsfeld 
zwischen Mainstream und Subkultur.

Popkultur ist generationsübergreifend und nicht auf eine Altersgruppe beschränkt. 
Sie inkludiert sehr wohl die Jugendkultur. 
Darüber hinaus bewegt sich die Popkultur an der Schnittstelle von Kultur, Bildung 
und Sozialem.
Popkultur findet in Augsburg in den Proberäumen, Ateliers, Studios, Clubs und 
sonstigen popkulturellen Schaffensstätten statt. Sie findet ihren täglichen Ausdruck in 
Konzerten, Veranstaltungen, Ausstellungen und spontanen Sessions – wie auch bei 
auswärtiger Präsenz hiesiger Popkünstler, den mobilen Werbe- und 
Sympathieträgern unserer Stadt.

5.1 Chancen für die Pop- und Jugendkultur

Die Schaffung eines Beauftragten für Pop- und Jugendkultur bei der Stadt Augsburg 
gibt die Chance zu:
- Identifizieren und Fördern von zeitgenössischen Strömungen, Entwicklungen, 
Trends im kulturellen Bereich
- Sensibilisierung der Stadtgesellschaft für die Bedeutung der Pop- und 
Jugendkultur
- Verankerung der Pop- und Jugendkultur im öffentlichen Bewusstsein als 
eigenständige und für die kreative Stadt unerlässliche Kulturform verankert 
werden.
- Kreatives Potenzial der Akteure erschließen
- Identifikation und Bindung mit und an die Stadt
- Nachhaltigkeit durch ganzjährige konzeptionelle Förderung der Pop- und 
Jugendkultur

5.2 Aufgaben für die Pop- und Jugendkultur

Das Gremium sieht folgende Aufgabenbereiche:
- Anlaufstelle, Beratung, Unterstützung und Hilfestellung bei und zur Ausübung 
von popkulturellen Aktionen, Projekten und Tätigkeiten
- Fachliche sowie organisatorische Begleitung und Beratung von Musiker und 
Künstlern
- Recherche und Datenerhebung im Bereich der Pop- und Jugendkultur
- Vernetzung mit Akteuren aus der überregionalen Pop- und Jugendkultur 
(RockBüro Süd, Initiative Musik etc.)
- Entwicklung von Förderkriterien für die Vergabe von städtischen Zuschüssen
- Städtische Anlaufstelle für Zuschüsse
- Hilfestellung bei der Beschaffung von sonstigen öffentlichen und nicht 
öffentlichen Zuschüssen und Sponsoren
- Beschaffung und Akquise von Drittmitteln aus den Bereichen der öffentlichen 
Hand (Stadt, Land, Bund) und aus der Privatwirtschaft (u.a. Public Private 
Partnerships)zur Verwendung für die Popkulturarbeit
- Durchführung eigener Impulsveranstaltungen (Netzwerkveranstaltungen, 
Symposien, Informationsveranstaltungen)
- Weiterführung/-entwicklung vorhandener städtischer Projekte (z.B. Unsere 
Show, Popsprechstunde etc.)
- Anregung zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema Popkultur in
schulischen Kontexten (Texte, Rollenbilder etc.)
- Vernetzen und Einbinden hiesiger Künstler und Institutionen (z.B. Kulturpark 
West, Kuki e.V., SJR) innerstädtisch und im überregionalen Künstleraustausch
- Mittler zwischen Kunst, Medien, Institutionen, öffentlicher Hand, 
Veranstaltern/Verwertern und Sponsoren
- Locationakquise für Arbeits- und Probemöglichkeiten
- Beratung bei Veranstaltungen / Einbindung von pop- und jugendkulturellen 
Elementen in die städtischen und wesentlich von der Stadt bezuschussten 
Festivals
- Imagebildung und -pflege für die Pop- und Jugendkulturszene innerhalb der 
städtischen Struktur, innerhalb der Stadtgesellschaft und über die Grenzen 
Augsburgs hinaus.
- Der Pop- und Jugendkulturszene zusammen mit den Akteuren ein Gewicht 
geben
- Ansprechpartner und Schnittstelle, insbesondere für Künstler, Initiativen, 
kommerziellen und nicht kommerziellen Veranstaltern, Institutionen, Vereine, 
Bands, Politik, Jugendarbeit, Verwaltung, Medien, Sponsoren etc.
- Integration und Förderung des Potentials der vielkulturellen Gesellschaft 
- Anleitung und Hinführung an das Berufsleben im Bereich der städtischen 
Kulturarbeit durch Ausbildung und/oder Einrichtung einer Praktikantenstelle

6.0 Zielsetzung Kultur- und Kreativwirtschaft

Das Gremium war sich einig die Definition der Wirtschaftsministerkonferenz 
(Empfehlung 2009 und 2011) zu übernehmen. Auch die EMM (Europäische 
Metropolregion München) orientiert sich an dieser Festlegung:
» Als der Kultur- und Kreativwirtschaft zugehörig werden Unternehmen 
definiert, die überwiegend erwerbswirtschaftlich orientiert sind. Nicht 
berücksichtigt wurden Kulturbetriebe in öffentlichem Eigentum. Folgende 11 
Märkte sind Teil der Kultur-und Kreativwirtschaft: Musikwirtschaft, Buchmarkt, 
Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Markt für darstellende Künste, 
Designwirtschaft, Architekturmarkt, Pressemarkt, Werbemarkt, Software- und 
Gamesindustrie.

Als jedem kultur- und kreativwirtschaftlichen Schaffen zugrunde liegend wird 
der schöpferische Akt betrachtet, der die unterschiedlichen Ausprägungen der 
Branche verbindet.« (Quelle: Kreative.Kultur.Kompetenz. Datenbericht zur Kultur- und Kreativwirtschaft in der        
Metropolregion München, Seite 4)

Die Studie der Europäischen Metropolregion München (EMM) stellt fest: 
» Die Kultur- und Kreativwirtschaft in der Metropolregion München spielt eine 
größere Rolle, als sie ihr bisher zugeschrieben wurde. Sie setzt sich 
zusammen aus einem breiten Mix großer, mittlerer und kleiner Unternehmen 
aus den klassischen kulturwirtschaftlichen Bereichen ebenso wie aus der 
innovationsgetriebenen Kreativwirtschaft und nimmt im deutschlandweiten 
Vergleich eine herausragende Stellung ein.
Die Branche ist somit nicht nur imstand, einer Region Identität nach innen und 
ein Gesicht nach außen zu verleihen. Sie stellt darüber hinaus einen 
signifikanten Wirtschaftsfaktor dar. Daher gilt es, in der Wahrnehmung der 
Kultur- und Kreativwirtschaft und der Behandlung aller Akteure das 
Bewusstsein für deren Bedeutung noch weiter zu stärken.«
(Quelle: Kreative.Kultur.Kompetenz. Datenbericht zur Kultur- und Kreativwirtschaft in der 
Metropolregion München, Seite 5)

In der Stadt Augsburg waren im Jahr 2010 rund 1030 Selbständige und 
Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Dies entspricht einem Anteil 
von 10,5% an der Gesamtwirtschaft der Stadt. 

Hinsichtlich der Beschäftigungszahlen sieht das Gremium das Verlagswesen als 
einen Schwerpunkt an. Bezüglich der Anzahl der Unternehmen besteht die Kulturund Kreativwirtschaft in Augsburg aus dem Architekturmarkt mit knapp 200 
Selbständigen und Büros, gefolgt von Designwirtschaft, Pressemarkt, Werbemarkt
und Software-/Games Industrie, die jeweils 140 bis 150 Selbständige und 
Unternehmen zählen. 

Der Fokus der Augsburger Kultur- und Kreativwirtschaftsförderung liegt nach 
Meinung des Gremiums  auf der Förderung des Umfeldes der Großunternehmen bzw. 
die Förderung der Kleinunternehmer und Selbständigen aller Teilmärkte, die sich in 
der Stärkung der vorhandenen Unternehmen und Strukturen und der Hebung neuer 
Potentiale widerspiegeln muss.

6.1 Chancen für die Kultur- und Kreativwirtschaft

Die Schaffung eines Beauftragten für Kultur- und Kreativwirtschaft bei der Stadt 
Augsburg gibt die Chance zu:
- Förderung der Gründerbereitschaft und somit dem Aufbau von weiteren 
Unternehmen
- Förderung des Wachstumspotenzials in der Branche
- Schaffung von neuen Arbeitsplätzen, insbesondere für Absolventen der UNI 
und der Hochschule
- Ausbau kreativer Ausbildungsberufe 
- Bindung von kreativer Kompetenz für die Region
- Vernetzung und Einbindung der Kreativschaffenden innerhalb der Branche 
und zur Industrie
- Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Schaffung von mehr 
existenzsichernden Erwerbsmöglichkeiten 
- Förderung des Potenzials der kreativen Branche der Stadtgesellschaft mit 
Migrationshintergrund
- Förderung der Existenzgründung von Frauen
- Imagebildung der Stadt für die Branche

6.2 Aufgabenbereiche für die Kultur- und Kreativwirtschaft

Das Gremium sieht folgende Aufgabenbereiche:
- Präsenz der Kultur- und Kreativwirtschaft nach innen und außen; 
Imagebildung
- Datenerhebung im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft 
- Netzwerkarbeit durch Impulsveranstaltungen, Dialoge, Perspektive
- Kontaktvermittlung zu potentiellen Auftraggebern
- Integration, Förderung des Potentials der Kulturen – insbesondere in 
Augsburg durch große Präsenz und hohen Drang in die Selbständigkeit
- Zusammenarbeit mit Uni, Hochschule und Ausbildungsstätten, v.a. 
proaktives Werben bei Schul- und Studienabgängern, Sichtung der 
Potentiale und Kontaktaufnahme zu diesen
- Beratung bei Fragestellungen zu Ausbildung und Qualifikation
- Förderung von Start Up Unternehmen (Schaffung von beruflicher 
Perspektive)

7.0 Fazit

Das Gremium empfiehlt den politischen Entscheidern in den Bereichen der Jugendund Popkultur sowie Kultur- und Kreativwirtschaft die Chance zu nutzen, mit zwei 
selbständigen Planstellen aktiv gestaltend tätig zu sein.
Eine sinnige und effektive Förderung beider Bereiche ist in Augsburg aufgrund der 
genannten Anforderungsprofile unseres Erachtens nur mit mindestens zwei 
städtischen Vollzeitstellen zu erreichen.

Das Gremium sieht durch die Stärkung der beiden Aufgabenfelder enormes Potenzial
für die zukünftige sozio-kulturelle Entwicklung der Stadtgesellschaft, für den 
Wirtschaftsraum und die Lebensqualität in der Stadt Augsburg.
Um ein erfolgreiches und nachhaltiges Arbeiten der Stelleninhaber mit einer positiven 
Innen- und Außenwirkung zu ermöglichen, sollten die Stellen fest in der 
Stadtverwaltung verankert und von breiter politischer Ebene überparteilich getragen 
werden. 

Das Gremium hat das vorgelegte Papier in einem einstimmigen Konsens entwickelt 
und bedankt sich bei seinen Auftraggebern für das ihm entgegengebrachte 
Vertrauen!

Augsburg, 07.02.2013

Markus Becker 
Michael Bernicker 
Peter Grab 
Dr. Frank Mardaus 
Uli Müllegger 
Stefan Sieber 
Horst Thieme 
Eva Weber 
Thomas Weitzel 





Klingt alles so super, als würde man da 5 Millionen und mehr in die Augburger Pop-Förderung reinstecken ....
 
Und was sagt Augsburgs weltweit bekannteste berühmt-berüchtigste Porno-Punk-Band Impotenz zu diesen netten Popeleien? Willsches wissa? Musste hier draufklicken: