Freitag, 21. März 2014

Bernd Hohlen erzählt von seinem traumatisierten Vater ...



Der Augsburger Literatur-Manager Bernd Hohlen erzählt über seinen Vater und dessen Erlebnisse im 2. Weltkrieg: 

"Zerfetzte Körper, Blutfontänen, Todesschreie: Bernd Hohlens Vater erlebte im Zweiten Weltkrieg die Hölle auf Erden. Im Kessel von Demjansk erfror seine Seele. Noch Jahrzehnte später verfolgten ihn Alpträume. Dann kam auch für ihn das Kriegsende.  Mein Vater erhielt seine militärische Grundausbildung in Neumünster als Maschinenengewehr-Schütze. Als 21-Jähriger mit Rang "Schütze" im 9. Infanterieregiment 46, unterstellt der 30. Infanteriedivision, erlebte er seinen ersten Einsatz, während des Russlandfeldzuges. 1941 wurde die Division nach Insterburg in Ostpreußen verlegt, am 22. Juni 1941 begann der "Ostfeldzug".
  Der Vormarsch führte durch Litauen und Lettland, dann Vorstoß bis in den Raum Opotchka und auf die berüchtigten Waldai-Höhen. Das grausame Halb-Finale erlebte mein Vater im Kessel von Demjansk. "

Der gesamt Bericht von Bernd Hohlen über seinen Vater im Krieg und nach dem Krieg gehört zu den meistgelesenen und meistkommentierten auf der Internetseite "EINES TAGES" von Spiegel Online.

Bernd Hohlen lebt in Augsburg als Fotograf und Literatur-Manager, der in ganz Deutschland mit seinen Literatur-Shutteles unterwegs ist.