Mittwoch, 24. April 2019

Porno-Plakate zur Europa-Wahl schockieren ganz Augsburg - Gehts ums Wählen oder Vögeln?

Erst Vögel-Tipp, dann Umdreh-Tipp: Poster der Humanisten.
Geht's noch vulgärer, schamloser, kindsverderbender und provozierender?

Ein ponografisches Plakat der Partei "Die Humanisten", angebracht in Augsburg an der Ecke Annastraße / Steingasse / Karlstraße, sorgt für großes Entsetzen bei den Augsbürgern mit moralischen Werten: "Wer vögeln will, muss freundlich sein!" ist auf dem blauen Plakat zu lesen.

Wir haben nachgeschaut, was "vögeln" bedeuten könnten: laut Duden ist es ein schwaches Verb und meint in der Umgangsssprache das Koitieren, die Ausübung des Geschlechtsverkehrs. Manchmal wird dieser lustvolle sexuelle zwischenmenschliche Vorgang, bei dem der Mann mit seinem Zipfel in die Muschi der Frau eindringt, entweder zum Zeugen von Kindern oder von Lust oder beides, auch noch bumsen, mausen, stopfen oder ficken in unserer Region genannt.

Eltern, Lehrer und Kita-Betreuer sollten hier ihren vorbeilaufenden Kinder unbedingt die Augen zuhalten! Pfarrern, Nonnen und ähnlichen tugendhafte Personen empfehlen wir einen Umweg durch die Passage beim Hutladen in der Steingasse.

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Ich hoffe, da kommt ganz schnell unser ehrlichster und treuester und moralischster OB, der Gribl, von der CSU, und hängt über über dieses Porno-Poster eine blaue Decke drüber! Wie damals bei den vögelnden Leichen."

Auf der Rückseite des Porno-Plakates werden die Humanisten philodoofisch.
Als hätten sie mal bei der Werbeagentur Mies & Malad ein Praktikum absolviert.

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Bravo, brave Eva Weber:
Du hast Ostern lieber besinnlich vor dem Hausaltar verbracht!

Da loben wir uns Eva Weber! Die Augsburger Bürgermeisterin, Wirtschaftsreferentin und ChristlichSozialeUnions-Kandidatin für das OB-Amt in Augsburg, Eva Weber, hat uns allen gezeigt, dass es auch ohne das Aufhängen von Porno-Postern oder anderen Wahlplakaten über Ostern geht.

Eva Weber verbrachte die christlichen Oster-Feiertage angemessen: Sie kniete sich vor ihrem neuen modernen digitalen Hausaltar, den sie auf dem Display ihres Laptops gespeichert hat.
Sie soll eingetippt haben: "Lieber Osterhase, bring mir doch auch so tolle Oster-Überraschungs-Eier, wie einst unserem Kurti. Vielleicht sind die vielen Wählerstimmen drin, die ich brauche?"

Zur Entspannung schaute sie sich einige Youtube-Filmchen zum Thema Fass-Anstich auf Volksfesten an, damit sie das beim Plärrer mit höchstens zwei Schlägen schafft, wenn der OB lieber im Urlaub weilt.