Dienstag, 21. Oktober 2014

Nanu?

Ein U-Boot ist in der Augsburger Altstadt aufgetaucht. 
Ist es das gleiche Untersee-Boot, das von den Schweden vor ihrer Küste gesichtet wurde?

Montag, 20. Oktober 2014

Immer mit einer Scheibe Zitrone drin

Hugo
Er kommt jeden Tag,
und das oft schon um 10 Uhr morgens,
sobald das Café Viktor unten an der Ecke öffnet.
Manchmal schaue ich am Nachmittag auf einen
Cappuccino und das Str8ts-Rätsel in der SZ vorbei.
Und da hockt er dann betrunken am Tresen.

„Hallo Hugo.“
„So, hallo. Servus. Griaß di!“

Hugo trinkt sein Weizen immer
mit einer Scheibe Zitrone drin, die er,
wenn er das Glas geleert hat, mit Schale isst.
Früher war er Lackierer.
Aber seine großen Momente hatte Hugo
als DJ C.C. Dynamite in den 80ern
im Ex-Club von Waldemar Hartmann,
wo er regelmäßig in Leggings und Perücke
seinen Glam Rock auflegte.

Heute ist Hugo knapp 60 und nicht mehr vermittelbar.
Zuviel Alk und Lackieren ohne Maske.
Ab und zu hat er noch einen Gig in der Kneipe
ein paar Straßen weiter, in der an den Wänden
diese witzigen eingerahmten Sprüche hängen
und der Fettwanst am Zapf jedes Lied mitpfeift.
„Lieber die Nummer Eins in Augschburg,
als die Nummer Zwo in L.A.“, sagt Hugo.

Wenn er nicht in seiner dunkelblauen Trainingshose
am Tresen im Viktor hockt und
lautstark in sein Stofftaschentuch trötet,
dreht er wie eine Ballerina
an der Straßenlaterne vorm Café seine Runden.
Oder er wandert durchs Viertel und erschreckt Katzen.
„Miez, Miez.“

Hugo mag Katzen sehr.
Als letzten Winter seine Katze starb,
wollte er sie ausstopfen lassen.
Doch der Kadaver war bereits verwest,
weil sein Kühlschrank gerade kaputt,
und es auf dem Balkon zu warm gewesen war.

Für die jungen Mütter, die im Viktor
mit Babyschalen und Kinderwägen den Gang blockieren,
sind solche Geschichten verstörend.

Deshalb hat Bernard, der Chef vom Café,
dem Hugo gesagt, dass er mal Pause machen sollte.
Das hat den Hugo so sehr aufgeregt,
dass er einige Wochen nicht mehr auftauchte.
Aber dann war er wieder da.
„Schöna Dag no.“
„Danke Hugo. Dir auch!“
„Werma ham.“

- - -

(Gedicht über einen blonden Augsburger Rockfan namens Hugo von Bernd  Maris Kramer, Herausgeber der Zeitschrift Superbastard)

Sonntag, 19. Oktober 2014

Augschburg-Bildla

Auf dem ...

 Was gehört zu den wichtigsten Dingen?
Klar, ein Fahrradsattelschoner.


Manches bleibt hängen.

Wohin schauen die?

Freindinnen.

Männersport.

Tarnen ist wichtig.
 
Neues Sitzbank-Modell in Augsburg?

Allerneuestes Sitzbankmodell in Augsburg?
 
Graue Gestalten regieren unsere Welt.


'Aha, drum hösrst du mir nie zu.
Dir fehlt ein Ohr.

... Heimweg. 

Samstag, 18. Oktober 2014

Auszeichnung für aufklärerischen Journalismus!

Die "Schräge Feder der Woche" 
gebührt dieses Mal unbedingt
der PR-Journalistin 
Kathrin Bredow.


Kathrin Bredow hat uns in ihrem bewegenden PR-Beitrag über das Augsburger Geschäft Lemmer & Lemmer (Hörgeräte, Brillen, Kontaktlinsen) zur Lechhauser Kirchweih von einer total falschen Annahme geheilt. Sie schreibt nämlich: 

"Wem seine Augen und Ohren am Herzen liegen, der sollte sich unbedingt Rat beim Experten holen". 

Tja, liebe Kathrin Bredow, wir dachten vorher immer, an unserem Herzen liegen die Lungen und das Zwerchfell. Da haben wir uns aber sauber getäuscht. Für diese aufklärerischen Zeilen bekommst du von uns wohlverdient die unter Augsburger Medien-Machern sehr begehrte "Schräge Feder der Woche"!


P.S.: Ob nun Lemmer & Lemmer im Augsburger Stadtteil Lechhausen viele Kunden bekommen, deren Augen und Ohren am Herzen liegen, hoffen wir zusammen mit Kathrin Bredow und Geschäftsführer Helge Lemmer doch ganz schwer.

Freitag, 17. Oktober 2014

Der Tod kam (fast) mit dem Liegerad ...

Liegerad-Geschädigter Hans Z.: Mit einem Schmerzensschrei heruntergefallen. 

Manche Datschiburger sehen die flach liegenden Menschen die auf so genannten Liegerädern durch unsere schöne Stadt radeln als "Gschpinnerte" an.  Na, gut, ist Geschmackssache. Sieht halt gewöhnungsbedürftig aus.

Wir haben jetzt einen Mann kennen gelernt, als er an uns zuerst mit einem Rollstuhl vorbeifuhr und später mit Krücken in unsere Richtung humpelte.

s ist Hans Z., der nach seinen Worten noch vor einigen Monaten als gesunder Radler auf seinem über 2.000 Euro teurem Liegerad am Hochablass herumfuhr. Dabei krachte sein Liegerad bös auseinander, sein rechter Fuß wurde von den kaputten Teilen arg geklemmt, gequetscht und krass verbogen, und dummerweise fiel auch noch das Rad auf ihn drauf, als er mit einem Schmerzensschrei runtergefallen war.

Hans Z. freut sich, nach dem Besuche einer Nicht-Augsburger Klinik darf er seinen Fuß behalten.

Der rechte Fuß von Hans Z. brach. Ein blanker Knochen schaute heraus. Ein nachkommender Radler rief mit seinem Handy sofort die Notrettung. Der Rettungsdienst musste ihn eine Weile suchen, da es dort am Hochablass kein Straßennamen und Hausnummern gibt, nach denen sich die anfahrende Notrettung richten konnte.




Wird er die Liegerad-Firma verklagen?

Dann wurde der gebrochene Fuß von Hans Z. in einem bekannten Augsburger Krankenhaus behandelt. Wochenlang wurde an ihm herumgebastelt, wobei er sich noch eine schlimme Infektion einfing. Kurz bevor sein Bein amputiert werden musste, schickte man ihn gnadenhalber in eine Spezialklinik in München. Dort kam sein Fuß schnell wieder in Ordnung und er durfte ihn behalten.


Fürs Fahrradfahren hat Hans Z. jetzt leider keine Zeit.


Hans Z. hat sein kaputtes Liegerad Zuhause rumstehen. Warum? Er braucht es als Beweis, wenn er gegen die Liegeradfirma klagen will.



Wansinnig tolle Jobs .... rufen nach Dir!


Da sag mal einer noch: Türkisch und arabisch sprechende Menschen sind bei uns in Augsburg im Nachteil. Iwo. Auch bei uns bietet der Bayerische Verfassungsschutz türkisch und arabisch sprechenden Menschen einen Super-Job an. 

Da muss man seine Nase nur ein bisschen in die Islamisten-Szene reinstecken, möglichst mit dem Koran unterm Arm konvertieren und auf dem Gebetsteppich gen Mekka zu Alla und seinem Propheten beten. Natürlich muss man dann seinem Arbeitgeber melden, wenn im Kebapt-Imbiss keine Döner im Fladenbrot (mit Allem?) hergestellt werden, sondern biologische Gift-Bomben. 

Wir könnten in Augsburg mindestens 22 solche Döner-Kioske melden, die diese gefährliche Geheimwaffe herstellen um uns zu vernichten.

Wenn das kein interessanter Job ist? Was dann?

Melde Dich also sofort, bei der Personalstelle des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz in München. Natürlich solltes Du dich schon mal für einen dortigen Döner-Test vorbereiten. Die Döner in München (Bahnhofsviertel!!!) sind nämlich besonders gefährlich.

Naja, dafür bekommt man dann aber eine Sicherheitszulage, die bis zu 209,55 Euro gehen kann ....


Donnerstag, 16. Oktober 2014

Wen oder was sticht unser Gribl in Lechhausen an? Und warum bekommen wir feuchte Höschen?

Die quälende Frage: Wen oder was sticht unser OB in Lechhausen denn nun an?

Ganz Augsburg will es wissen: Wen oder was sticht unser treuester und ehrlichster Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl bei der Eröffnung der Lechhauser Kirchweih am Samstag, den 18. Oktober 2014 um 14 Uhr im Schaller-FestZelt eigentlich an?
Sicherlich nicht seine frisch angetraute Gattin Sigrid. Zumindest nicht in aller Öffentlichkeit. Auch wenn sie gerne Private Fest-Orgien mit Weihnachtsbaum und so posten. Da hat er doch sicher genug Anstand bei der Benimm-Frau-von-Fugger gelernt. 

Auch wir fragen uns entsetzt: Wo ist das Thorbräu-Logo?


Nein, wir glauben, der Augsburger OB sticht im Festzelt auf der Lechhauser Kirchweih eher öffentlich ein Bierfass an! Auch irgendwie ein erotischer Akt, wenn es dann so ungestüm lustvoll raussprudelt aus diesem Löchlein ... im Fass ...und in den Krug schäumt ... und manchmal spritzt es gar bis zum nächsten Dös... äh ... Höschen ...

Aber von welcher Brauerei ist das Fass und das Festbier? 

Das wird uns Datschiburgern leider nicht verraten. War es früher mal das Augsburger Augusta-Bier im Schallerzelt, so konnte vor einigen Jahren Max Kuhnle von Thorbräu mit seinem leckeren Hopfentrunk sich da erfolgreich reinquetschen. Wie schon auf dem Plärrer. 

Dazu wurden die Werbeanzeigen von Helds Schallerzelt immer mit dem Logo von Thorbräu ausgeschmückt, um diese bierige Zusammenarbeit der Öffentlichkeit optimal zu veranschaulichen. Na gut, ein paar Liter Bier musste der Max Kuhnle dafür schon an den Dieter Held, Sohnemann von Charly Held, rausrücken. 

Aber bei den aktuellen Anzeigen zur Lechhauser Kirchweih sehen wir weit und breit kein Logo von Throbräu dabei. Hm, sehr ominös.





Was mag da los sein, rätselt der Augsburger Bierfan? 

Wurde es nur vergessen?

Oder ist Thorbräu nicht mehr mit Held im Geschäft?

Oder ist Kuhnle in seinen 164 Meter tiefen Brauereibrunnen gefallen?

Oder hört Thorbräu auf?

Oder ist es ein Vorzeichen, dass Held dieses Zelt nicht mehr gefällt, weil es ein Minusgeschäft ist und er nächstes Jahr nicht mehr auf der Lechhauser Kirchweih aufstellen will?

Oder wie oder was?


Oder hat Max Kuhnle einfach keine Zeit für die Lechhauser Kirchweih, weil er sich für die Halloween-Party in der Rockfabrik als Horror-Brauer verkleiden muss?

Vor einigen Tagen war ja Max Kuhnle, der Inhaber von Thorbräu, auch im Gespräch wegen des Streites um die Durchführung des Wertachbrucker Thor Festes und des Zugangs zu seinem Biergartgen der Freibank. Nicht weit davon ist ja seine Brauerei. Und da war sein Problem mit Charly-Bräu, das er übernehmen musst und dann weiterreichte.  Von seinem privaten Ärger mit der singenden Ehegattin, die ihn schmählich verlassen hat, gar nicht zu reden. Gerne denken wir auch noch an seine Wirtskarriere im einstigen Kellerclub "Kumax" in Zusammenarbeit mit Allroundtalent Bernhard "Stone" Leitenmaier zurück, wo sie eine schicke Kleinkunstbühne in einem Keller der Maximilianstraße betrieben.

Noch lacht Thorbräu-Kuhnle. Mit Riegele (Fam. Priller) einer der letzten Privatbrauer
in unserem schönen bierigen Augsburg.


Aber uns tröstet ja immerhin, dass wenigstens "Bob's Zeltbar" wieder im Lechhauser Bierzelt von Held anwesend ist und uns vielleicht mit seinem berühmten "Fucking Rock & Roll Pale Ale" dieses große Augsburger Bier-Problem auf der Lechhauser Kirchweih schnell vergessen lässt. Tja, das konnte selbst Augsburgs brutalste Gastro-Folterin Miriam Schisser nicht verhindern.


Ein wunderbares Bild aus alter harmonischer Zeit: 

Tina Kuhnle & Charly.Held. Da bekommst du doch glatt feuchte Augen.

- - -

P.S.: Übrigens: Die Lechhauser Kirchweih dauert vom Samstag, 18. Oktober bis Sonntag 26. Oktober 2014.



Montag, 13. Oktober 2014

Sowas hat Augsburg noch nicht gehört: Das sagt Schafitel zum großen Pflegeheim-Skandal. Und wer zockt ab?

Bricht der aktuelle Pflegeheim-Skandal das Dreierbündnis der Augsburger Stadtregierung auseinander?

Mitglieder von CSU, Grüne und SPD schwer empört über unglaubliches Pflegedesaster, heftige Missstände und Millionenverluste

Unser aktuelle Exklusiv-Interview mit Augsburgs einzigem kritischem Stadtrat, der durchblickt: 
Volker Schafitel

Volker Schafitel: Das wird eine Millionen-Pleite für Augsburg.


ASZ-Frage: Hat die Stadt Augsburg das Desaster beim Eigenbetrieb Altenhilfe,
welches, der ehemalige Sozialreferent Weinkamm insbesondere in Form des Pflegeheimes
Lechrain hinterlassen hat annähernd überblickt?

Schafitel-Antwort:  Anlässlich eines geplanten Jahresdefizits 2014 beim Eigenbetrieb Altenhilfe von knapp 2,1 Millionen  Euro und eines tatsächlichen Defizits 2014 von knapp 3 Millionen  Euro (Defizitplus von ca. 1,2 Millionen Euro) im Jahr 2014, habe ich nicht den Eindruck.

ASZ-Frage: Nachdem das Pflegeheim Lechrain seit Mitte 2013 in Betrieb ist, deutet alles darauf hin, dass dort das große Loch klafft, oder? 

Schafitel-Antwort: Ja, dies ist erstaunlich, weil der sogenannte Businessplan der Beraterfirma
Schwan&Partner für das erste Jahr lediglich ein Defizit von 29.451 
Euro  für Lechrain ausweist,
und dieser Businessplan Entscheidungsgrundlage für den Stadtrat war, das Haus für jährlich
1.388.888,-- 
Euro  anzumieten und es selbst zu betreiben.

ASZ-Frage: Von wem mietet es die Stadt Augsburg denn an?

Schafitel-Antwort: Vom angeblichen Pflegeimmobilienprofi, der Firma Erl-Bau.

ASZ-Frage: Weshalb wurde die Beraterfirma Schwan&Partner im September 2014 mit
der Erstellung des Wirtschaftsplans für 2015 beauftragt?

Schafitel-Antwort:  Das wundert mich schon sehr, denn trotz der Fehleinschätzung von 4000 Prozent im bisherigen Wirtschaftsplan 2012/13 von Schwan&Partner stellt sich die Frage, weshalb diese Beraterfirma im September 2014 mit der Erstellung des Wirtschaftsplans für 2015 beauftragt wurde.

ASZ-Frage: Haben Sie irgendwelche Zweifel?

Schafitel-Antwort: Hm, also die 3 falschen Ansätze von Schwan&Partner im Businessplan 2011 für das Haus Lechrain will ich hier mal nennen: Die Belegungsübersicht der Augsburger Altenheime 2014 zeigt deutlich, das bei allen Heimen nahezu Vollauslastung zwischen 90 Prozent und 100 Prozent herrscht, während das Haus Lechrain mit 50 Prozent ausgelastet ist, von Schwan &Partner aber mit 95 Prozent für 2014 prognostiziert
wurde. 

ASZ-Frage: Was bedeutet das Ihrer Ansciht nach?

Schafitel-Antwort: Das wirkt sich natürlich extrem auf die Wirtschaftlichkeit des Heims aus, denn die
Millionenmiete an Erl-Bau läuft weiter und ist für 25 Jahre mit Steigerungsindex vereinbart.

ASZ-Frage: Haben Sie dazu noch weitere Zahlen, die auf Misswirtschaft hindeuten können?

Schafitel-Antwort: Ich sage nur: Die Anschaffungskosten für Inventar, welche die Stadt zu leisten hat, wurden von Schwan&Partner im Businessplan mit 1.089 Millionen Euro veranschlagt. 

ASZ-Frage: Gefallen Ihnen diese Zahlen icht?

Schafitel-Antwort: Jetzt hört mal, dies ist ein utopisch niedriger Ansatz von 6000 Euro  pro Pflegeplatz der von Branchenkennern bei 10.000-12.000 Euro  pro Platz kalkuliert wird. Tatsächlich wurden dem Stadtrat 2013 1,8 Millionen Euro  zum Beschluss vorgelegt was exakt dem Branchenwert von 11.000 Euro  pro Pflegeplatz entspricht.

 Schafitel: Es geht um viel Geld. Um unser Geld.


ASZ-Frage: Sie wollen doch nicht behaupten, dass die Stadt Augsburg in dieser Sache wie ein Depp handelt?

Schafitel-Antwort: Das müssen Sie sich schon selbst denken. Meiner Meinung nach wurde durch die Neueinstellung von 20 Vollzeitkräften errechnet Schwan&Partner eine Kosteneinsparung von 180.000 Euro  im Jahr (Pro Pflegekraft 9000 Euro  im Jahr) . 

ASZ-Frage: Klingt doch gut, oder?

Schafitel-Antwort: Dies wäre aber nur mit Lohnkürzungen von 25 Prozent zu realisieren, was bei dem derzeitigen Pflegekräftemangel so gut wie ausgeschlossen ist!.

ASZ-Frage: Welche Gründe könnte die Fehlprognose der städtischen Beraterfirma haben, wenn man
davon ausgeht, dass es sich bei Schwan&Partner um eine der führenden Beraterfirmen im
Pflegebereich handelt. Mangelnde Professionalität kann es wohl nicht sein. Was meinen Sie?

Schafitel-Antwort: Das Familienunternehmen ErlBau aus Deggendorf hat die „Pflegeimmobilie“ zu seinem wichtigsten Geschäftsmodell entwickelt. Mit den Vertriebsargumenten „Rendite“ und
„Demographie“ erstellt das Unternehmen in Süddeutschland Pflegeheime und sucht sich
dafür in der Regel einen privaten Betreiber, dem er das erstellte Objekt langjährig (25Jahre)
mit Steigerungsindex vermietet.

ASZ-Frage: Und?

Schafitel-Antwort:  Naja, mit dieser so genannten 25-jährigen Mietgarantie sucht sich ErlBau
private Anleger, denen sie Pflegeapartments im Teileigentum verkauft. Kurios dabei ist, dass
das Teileigentum, als Pflegeapartment, nur ca. 17 Quadratmeter hat, und die dazugehörige Allgemeinfläche ca. die 3-fache Größe, also 54 Quadratmeter),einnimmt. Inwieweit man bei diesem Verhältnis noch von einem abgeschlossenen Teileigentum zu sprechen kann ist grenzwertig.

ASZ-Frage: Geht es wirklich nur um Geld? Um viel Geld? Wer ist hier zu raffgierig? Geht es hier um große Summen, schnell und einfach verdient? Auf dem Rücken der Alten und ihren Angehörigen?

Schafitel-Antwort: Die Firma ErlBau bietet seinen Anlegern eine Rendite zwischen 4 und 5 Prozent über 25 Jahre an. Mit dem Verkaufsargument „alt werden wir alle“ finden sich genügend Käufer. Für die Businesspläne, die dem „Geschäftsmodell Pflegeimmobilie“ die wirtschaftliche Grundlage und Seriosität geben, bedient sich ErlBau schon viele Jahre der renommieren Beraterfirma
Schwan&Partner, die z.B. für ErlBau ein Standortgutachten in Affing erstellt hat, welches
sich bei genauer Betrachtung als „Schönpapier“ entpuppt hat.

ASZ-Frage: Was ist dann passiert?

Schafitel-Antwort: Das Heim wurde aus guten Gründen nicht gebaut. Affing war schlauer als Augsburg.

ASZ-Frage: Was ist für Sie der eigentliche Skandal?

Schafitel-Antwort: Für mich ist es ganz klar ein Skandal, wenn Schwan&Partner für die Stadt Augsburg einen Businessplan erstellt, auf dessen Ergebnis die Stadt einen 25-jährigen Mietvertrag mit ErlBau abschließen wird, und Schwan&Partner gleichzeitig das Beratungsunternehmen von ErlBau ist.

ASZ-Frage: Was veranlasst denn die Stadt Augsburg ein Pflegeheim für einen Preis zu mieten, welches sie für einen Bruchteil des Kosten beim Eigenbau selbst finanzieren könnte? Wissen Sie es?

Schafitel-Antwort: Nach aktuellen Erfahrungswerten liegen die Herstellungskosten eines Pflegeplatzes zwischen 80.000 Euro  und 100.000 Euro. 183 Plätze des Hauses Lechrain kosten demnach ca. 16,5 Millionen  Euro  Auf eigenem Grundstück gebaut, kostet das Heim bei 2 Prozent Finanzierungskosten jährlich 330.000 Euro  Das sind gut 1 Million  Euro  weniger als die Stadt Miete an ErlBau bezahlt. 
Selbst bei dem Erwerb eines Fremdgrundstückes liegen die Finanzierungskosten bei
weniger als der Hälfte der jetzt gezahlten Miete.


Lechrain-Pflege: Wer erfüllt hier wem irgendwelche Gefälligkeiten? Sicher nur die Pfleger den Gepflegten ....

ASZ-Frage: Durch diese einfache Rechnung müsste jedem Augsburger, noch so dummen, Politiker doch ein Licht aufgehen, denken wir. 

Schafitel-Antwort: Müsste, müsste ... 

ASZ-Frage: Rappelkiste ... Ist es Ahnungs-, oder Verantwortungslosigkeit oder steckt dahinter das Interesse, allen Beteiligten und Akteuren nebst der eigenen Stadtsparkasse auf Kosten des Gemeinwohls satte Gewinne einsacken zu lassen?

Auf dem Bild: Wer gehört zu den Raffgierigsten? (v.rn.n.l.) Herbert Wörner (ehemaliger Grundstückeigentümer), Dr. Walter Eschle (Stadtsparkasse), Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, Frank Kühnhauser (Erlbau), Susanne Greger (komm. Werkleitung Altenhilfe), Sozialreferent Max Weinkamm, Alois Erl Junior mit Nachwuchs (Erlbau), Alois Erl Senior (Erlbau), Bauleiter Markus Plecher ( Erlbau), Alois Erl Senior (Erlbau) und Michael Erl (Erlbau). 




                                                                      

ASZ-Frage: Was wird nun von wem an Kohle abgezockt?

Schafitel-Antwort: Auf der Basis eines angeblich visionären Businessplans von Schwan&Partner verdiente ErlBau nach meiner Berechnung nicht viel weniger als 10 Millionen  Euro an der Pflegeimmobilie Lechrain. Auch die Stadtsparkasse nahm einen Millionenbetrag über Provisionen und Finanzierungen
bei einer Verkaufssumme von ca. 29 Millionen  Euro  an Privatanleger ein.

ASZ-Frage: Bitte etwas klarer, wenns geht.

Schafitel-Antwort: Verdient haben an diesem Geschäft die Bauträger, Berater, Banken und Privatanleger  Das Defizit zahlen die Bürger von Augsburg  -  und zwar 25 Jahre lang. 

ASZ-Frage: Unser OB Dr.Kurt Gribl meint, mit diesem Pflegeheim haben sich seine guten Erwartungen bestens erfüllt. Erinnnert uns das irgendwie an das verpfuschte Schmuckkästlein Eisstadion?

Schafitel-Antwort: Weshalb sich dabei die Erwartungen des OB Gribl erfüllt haben, wir er auf der Homepage der Fa. ErlBau zitiert wird, bleibt uns immer noch verschwommen. Genauso bleibt unklar, weshalb sich OB Gribl und Sozialreferent a.D. Weinkamm,   der behauptete, dass er durch einen gemeinsamen Bekannten die Fa. ErlBau kennen gelernt hat und sofort angesprungen ist, und dazu auch noch der Verwaltungsbeirat von Lechrain J.Sedlmayer auf Videos für die Firma ErlBau als Werbeträger eines finanziellen Heimdesasters zur Verfügung stellen.


Seht dazu das ominöse Video über diesen Pflegeheim-Skandal.

- - -

ASZ-Frage: Wusste die Stadt eigentlich, dass Schwan&Partner die langjährige Beraterfirma von ErlBau ist?

Schafitel-Antwort: Fragen Sie doch mal die anderen Stadträte!

ASZ-Frage: Warum ist der Eigenbetrieb Altenhilfe nicht wie andere private Wohlfahrtsverbände in
der Lage ihren eigenen Wirtschaftsplan zu erstellen?

Schafitel-Antwort: Fragen Sie doch mal die anderen Stadträte!

ASZ-Frage: Warum produziert der Eigenbetrieb Altenhilfe jährlich über 3 Millionen  Euro  Defizit während die anderen Wohlfahrtsverbände ihre Altenheime ohne Verluste betreiben?

Schafitel-Antwort: Fragen Sie doch mal die anderen Stadträte!

ASZ-Frage: Wie kommen OB Gribl und Sozialreferent Weinkamm dazu, Werbeträger für ErlBau zu
spielen, wo diese Firma der Stadt ein Millionendefizit beschert hat?  Wie verantwortet Max Weinkamm seine Fehlenstcheidung, die der Stadt jährlich über eine Million kostet und dies voraussichtlich die nächsten 25 Jahre?

Schafitel-Antwort:  Fragen Sie doch mal den Gribl und den Weinkamm!

ASZ-Frage: Mit welchem „Businessplan“ hat sich Dr. Stefan Kiefer um das Sozialreferat beworben
und wie sieht sein „Sanierungskonzept Eigenbetrieb Altenhilfe“ bis 2020 aus?

Schafitel-Antwort: Fragen Sie doch mal den SPD-Bürgermeister Kiefer!

ASZ-Frage: Wie rechtfertigt die Stadtregierung ein Defizit von jährlich über 3Millionen  Euro  mit der Aufgabe „bürgerschaftliche Grundversorgung“ während andere Wohlfahrtsverbände diese
Aufgabe ohne Defizit erfüllen?

Schafitel-Antwort: Fragen Sie doch mal die Stadtregierung!

ASZ-Frage: Wie rechtfertigt die Stadtsparkasse den Vertrieb von überteuerten Immobilieneinheiten
gegenüber den Augsburger Bürgern, die sie indirekt als Garanten für eine zu hohe
Rendite benutzt.

Schafitel-Antwort: Fragen Sie doch mal die Sadtsparkasse!

ASZ-Frage: Gut, gut, Herr Schafitel, da verschaffen Sie uns ja viel Arbeit mit der Fragerei. Wir würden jetzt noch gern ihre Abschlussworte zu diesem Skandal hören.

Schafitel-Antwort: Dass das Haus Lechrain von Anfang an eine politische Fehlenscheidung, Fehlinvestition und soziologische Fehlplanung ist, wird einem klar, wenn man etwas von der dünnschichtigen und politisch aufgetragenen Goldoberfläche abkratzt. Tiefer will man gar nicht bohren!

ASZ-Frage: Wir aber schon. Und nicht nur in der Nase ...wie andere ...Äh, danke für das aufschlussreiche Gespräch. Die Augsburger Stadtregierung wird dadurch gepeinigt aufheulen ... 

                                                                    
Schafitel: Wie rechtfertigt die Augsburger Stadtregierung ein Defizit von jährlich über 3 Millionen Euro mit der Aufgabe „bürgerschaftliche Grundversorgung“ während andere Wohlfahrtsverbände diese Aufgabe ohne Defizit erfüllen?


- - -

Volker Schafitel ist Architekt, Mitglied bei den Freien Wählern und sitzt im Augsburger Stadtrat. 

Ein bekannter Slogan, aber ...

Der Slogan auf dem Plakat kommt uns *geilen Datschiburgern ja ziemlich bekannt vor, aber nicht die schwarze Stadt-Silhouette am unteren Rand des Posters. Diese Türme sind uns unbekannt. Und von den neuen Radios Gong und Charivari in Augsburg hat uns auch noch niemand was verraten.
(*Popp...äh...shopping-geilen)


Wo war UPM?

Blick auf UPM in Augsburg.

Finnland war unter dem Motto "Cool" das Gastland zur Frankfurter Buchmesse vergangene Woche. Wir haben in Augsburg ja einen großen finnischen Betrieb: UPM-Kymmene.

Wurde vom Augsburger Haindl-Clan vor ein paar Jahren angeblich für 3,5 Milliarden Euros an die Finnen verkauft.

UPM stellt also, wie einst Haindl, gleich neben der MAN, viel Papier her. Auch für Bücher. Aber UPM war nicht aktiv auf der Frankfurter Buchmesse. Auch nicht mit Augsburger Autoren und Bücher. Sozusagen als Augsburger Zusammenarbeit von Wirtschaft und Kultur.

Wär ja mal eine Idee.


Finnland auf der Frankfurter Buchmesse. Ohne UPM.

Samstag, 11. Oktober 2014

Kommt Max`15?

Diese Frage quält seit einigen Tagen Augsburgs Jugend: Kommt Max '15?

Sonntag, 5. Oktober 2014

Das Müllmonster und seine Erben ....



Strotzt vor nachhaltiger Aktivität: Augsburgs Müll-Hulk.
(Bild von a3kultur)


Hallo, liebe Datschis, bringt noch heute Nacht Euren Müll raus. Augsburgs grüner Umweltreferent Rainer Erben kommt morgen früh als städtischer Müllmann verkleidet vorbei und will bissle was zum Lupfen haben. 

Mal schauen, wie lange der Augsburger Grünen-Boss durchhält? Bei dem winzigen Honorar dürfte es ja reichen, wenn er einen Joghurtbecher zum Müllauto schleppt.

Motto: Wer Verpackung sät, wird Müll erben.

Angeblich soll Erben auch sein neues nachhaltiges Müllentsorgungs-Radl vorstellen. Mit zwei Satteltaschen in denen mit Biodiesel getriebene Häcksler den Müll zerkleinern, per Pedalantritt, bei der Fahrt zur Müllverbrennungsanlage.

Willst Du das auch wissen: Wird Erben dann hinterher auch gleich den Atommüll in Gundremmingen entsorgen?


Schräge Feder der Woche geht an: Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Auch beim Saufen ist die extreme Gender-Frau schon längst dem Manne überlegen.
- - -
Die "Schräge Feder der Woche"
Täterääääää: 
geht an 
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz
!!!
Doku-Shot: (Familienbunt) Nichts lieben wir mehr als die tiefe Wahrheit und ihre unumstößliche Rechtfertigung durch kluge Menschen. Darum erhält die Philosophin
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz die "Schräge Feder der Woche"!

Dieser Satz von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz überzeugte unsere Jury total:

Man wirft dem Christentum gern Leib- und Frauenfeindlichkeit vor. Aber das ist heute weit mehr im Radikalfeminismus und Gender Mainstreaming zu finden."

(Aus dem Heft "Familienbunt", Herausgeber: Familienbund der Katholiken in Augsburg (Redaktion: Pavel Jerabek, Michael Widmann, Druck: Presse-Druck, Augsburg)

Kommentar der Jury: "Die christliche Kirche, besonders die katholische betet  ja: Mutter unser, die du bist im Himmel, usw. Dann hat die liebe Göttin auch noch eine Tochter namens Jesus, eigentlich Jesine (wohl ein Schreibfehler im Neuen Testament), geboren, deren Jüngerschar aus 12 Frauen bestand. Wenn das nicht von der Frauenliebe der christlichen Religion überzeugt, was dann? Die Erwärmung der frierenden Hexen? Wahrscheinlich wird der nächste Papst wieder eine Päpstin und bei der Hochzeit der Bischöfe und Kardinäle herrscht ja sowieso Frauenwahl. Und am liebsten werden lesbische und geschiedene Frauen in den katholischen Einrichtungen eingestellt. Etwas ungerecht finden wir es nur, dass die Frauen von den Kirchen viel, viel besser bezahlt werden als die Männer."

Schon der Heilige Franz von Assisi meinte zu diesem Thema: "Wer mit dem Weib aber verkehrt, der ist der Befleckung seines Geistes ausgesetzt."

(Wir hoffen, doch nicht, dass Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz eine lüsterne Schwäche für Frauen hat)


Die anderen Äußerungen von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz  sind auch ziemlich preisverdächtig:

- "Im Übrigen nehmen die Rückverwandlungswünsche zu. JederVierte möchte gerne wieder in sein altes biologisches Geschlechet zurück – was ja nicht mehr geht."

(Wird uns wohl bei der Rückverwandlung von der Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz in ein nettes junges Mädel auch nicht gelingen)

- "Heute propagiert die Popkultur, Frauen sollen das aggressive Muster männlicher Sexualität übernehmen. Warum eigentlich?"


(Hm, ja, warum? Wir sollten mal unsere Augsburger Pop-Beauftrage dazu befragen)



- - -

Interessante Fakten zum Thema Frauen in der Bibel, die unsere Preisträgerin mehr als bestätigen.

Augschburg-Bildla


Wir haben in den Augsburger Buchhandlungen ein neues Buch entdeckt, mit dem man einige Augsburger Lokale entdecken kann.
Über 200 sogar. Wer hätte das gedacht?

 Eine Augsburger Rock-Legende aus den 1980ern treibt sich wieder im Übungskeller herum: 
The Hydeyparkas. Was sie wohl vorhaben?
Wird die Neue Szene über sie berichten?
 
Künstlerkneipe Neruda:
Da hängt die Kunst.
Laut dem neuen Kneipenbuch.

 
Hier wird mal wieder nach dem Verstand unserer Stadtregierung gebohrt ....

Da rollt der Sommer dahin ....

Die Fischsemmel beim Hexenhäusle.
Stärkung für die Stempflesee-Forscher.
Laut dem neuen Kneipenbuch.

 Wo ist hier wirklich Saft drin?

Wir lieben die Poesie der Augsburger Hundekacke-Hasser ...

In der Bärenklause is beschtimmt a Woizaglas umgfalla.

Bert Brecht: Show me the way to next Brechtig Bar!
(Äh, laut diesem Kneipenführer ganz oben: Auf dem Rain 6, gegenüber dem Brechthaus)
Laut dem neuen Kneipenbuch.

Baugsburg? Tja, da lacht der Bagger!

Augsburgs einzige Rote -die auf-passen und zu-packen - kommen wohl aus Heidenheim-Brenz?

 Ja(kobus) - es gibt noch echte Familienkneipen in der Maxstraße.
Laut dem neuen Kneipenbuch.

Augsburger Fenster, voller tatendurstiger Wesen in scheiß-blau. 
Wohl der Nachwuchs unseres ehrlichsten und treuesten Oberbürgermeisters, oder?

Augsburg: Alles Banane?