Dienstag, 27. September 2016

Friedensstadt Augsburg wirbt mit Kriegsgemetzel! Genial!

Ein Soldat wird zerhackt.


Hier fließt viel Blut.

Wieder wird einer abgestochen.

Mit dem Beil getötet.

Manche Leute sagen ja, die Friedensstadt Augsburg spinnt total. Jetzt wirbt sie mit einem total blutigem Kriegsgemetzel für sich. Es geht um die blutigen Schlacht auf dem Lechfeld, im Sommer 955, als tausende Krieger zwischen Lech und Wertach getötet wurden. Für die Interessen ihrer Häuptlinge. Das waren der Fürstbischof Ulrich von Augsburg, Otto der Große aus Sachsen und die Anführer der Ungarn, die gegen die Bayern, Sachsen und Schwaben vor den Toren Augsburgs kämpfen und starben. 

Mit bemalten Zinnfiguren, die diese blutige Schlacht in Königsbrunn darstellt will nun die Stadt Augsburg mit ihrem Touri-Büro die Besucher aus nah und fern anlocken. Augsburgs Friedens-Freunde sind darüber entsetzt, wird gemunkelt. Sie wollen nun dagegen protestieren.

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Kann doch nicht besser sein. Nach einem brutalen Krieg kommt immer ein wunderbarer Frieden. Und wenn alle tot sind, dann ist es sicher am friedlichsten auf der Welt!"