Mittwoch, 9. November 2016

Haha! Symolka kommt mit 4 Albanern zur Podiums-Diskussion!

"Abfall der wenig ruhmreichen Vergangenheit"
Ehemalige Podiums-Redakteure diskutieren.
Michael Symolka, einstmals wichtiger Podium-Macher, legt los: "Ignoranz und Spießertum definieren Augsburger Mediengeschichte immer wieder neu!"

"Treppenwitz der Augsburger Mediengeschichte .... Herr Arno Löb, Begründer der Augsburger Stadtzeitung "Lueginsland" weist mich, Michael Symolka, Mitbegründer des eher politischen Augsburger Stadtmagazins "Podium" darauf hin, dass das Podium diese Woche Donnerstag das Jubiläum feiert, hatte wie immer keine Ahnung....und ich bekam nicht mal ne Einladung, habe einige Nummern, mit Pit Kinzer und Horst Gruber - rip - fast im Alleingang gemacht .... da die Diskutanten weder Layout oder Satz machten ..... wie Ferdinand oder Gammel .... gab es zu Redaktonsscchluss 16 Stundentage bei Leberkäs ohne Senf ..... will ja nicht den eitlen Willy Wichtig spielen, lebe ja seit Jahren eher zurückgezogen, aber schon ein grober Fauxpas ..... so jetzt gehe ich erst recht hin, nehme mir 4 Albaner vom Oberhauser Bahnhof mit und mach ne Achterbahn aus der Staatsbibliothek - Gewalt ist eine klare Sprache, damit die mitkriegen, dass die nicht nur im Internet stattfindet und man SeeMe Sinalco nicht einfach so vergisst - absichtlich .... Pardy Pardy --- das ist typisch für unser Provinzkaff/Mare Crisium Augschburg .... musste immer narzisstisch präsent sein, gibts ja zu hauf und auch en masse ...... sonst bist du nur Abfall der wenig ruhmreichen Vergangenheit - höre förmlich das Geklüngel im Lokalidiom, fast 40 Jahre her ......!!! Old Man Going."

war DJ, Grafiker, Redakteur, Autor, Lyriker, Rock- und Bluesmusik-Experte, Hörbuch-Sprecher
und Radio-Moderator

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Die Augsburger Staatsbibliothek schreibt zum "Podium": "Von 1977 bis 1986 erschien in Augsburg die Stadtzeitung PODIUM, es war die erste Augsburger Stadtzeitung. Sie ist in der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg archiviert und erweist sich im Nachhinein als interessante Quelle der Zeitgeschichte. Es gab in diesen Jahren große gesellschaftliche Auseinandersetzungen." 

Das stimmt leider nicht, auch das Stadtmagazin "Lueginsland" mit den Machern Arno Loeb, Kurt Idrizovic, Arthur Müller-Doldi, Peter F. Fischer, Juliane Zabawski, Siegfried Zagler, Helmut Angeli, Inge Kattler, Gerd Müller  und vielen anderen, wurde ab 1977 in Augsburg veröffentlicht und über die Zeitungsläden verkauft. "Lueginsland" bestand bis 1980 und ist archiviert im Stadtarchiv und teilweise im Internet.

Während sich das "Podium" und sein Team viele Gedanken zur allgemeinen politischen 'Weltlage machte, beschäftigte sich das "Lueginsland" hauptsächlich mit teilweise gründlich recherchierten Themen in Augsburg. Dabei gab es auch Ärger mit dem ersten Frauenhaus. "Lueginsland" deckte einges auf, auch, dass der Augsburger Sozial-Bürgeremeister Egger daran beteiligt war und daran verdiente. Dieser musst daraufhin zurücktreten. Auch über ein dubioses Lärmgutachten zum geförderten Umzug der Augsburger Allgemeine wurde berichtet. Und wahrscheinlich noch früher kam das Klatschmagazin "Augsburg-Journal" von W.K. Schilffarth heraus.
Das ehemalige Augsburger Stadtmagazin "Lueginsland" deckte einst einige echte Skandale in Augsburg auf.