Montag, 29. Januar 2018

Darf er das? FCA-Trainer Baum will Kinder aufs Spielfeld schicken!

Großes Gespräch mit dem FCA-Trainer Manuel Baum in
Die Zeit Nr. 2 /2018.

In seinem Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit sagt der FCA-Trainer viele mehr oder weniger interessante Dinge über seine Leben als Trainer beim FußballClubAugsburg (FCA). "Beor er Trainer des FCAugsburg wurde, hat Manuel Baum alsLehrer gearbeitet", schreibt die Zeit. "Den Fußball erklären kann er so gut wie kaum einer seiner Kollegen."

Dabei sagt Baum auch: "Werdet wieder wie die Kinder!" Damit meint er wohl seine Spieler, die er als Kinder auf das Spielfeld gegen die Bundesliga-Gegner schicken will.

Er sagt da auch noch andere verrückte Sachen:

"Ein 30jähriger Profi ist vielleicht im Kopf nicht mehr so felxibel ..."

"Ich hatte mal gesagt, dass meine Vorstellung vom Fußball auf eine DIN A4-Seite passt."

"Ich will nicht oberlehrerhaft rüberkommen."

"Die Aufgabe eines Trainers in Augsburg ist es, sich an den Kader anzupassen."

"Wir bringen in Augsburg den Nachwuchstrainern bei, dass sie mehrdimensional denken."

"Auch Automatismen sind extrem wichtig."

"Meine Spieler sollen auf veränderte Situationen intuitiv reagieren können. Nur nach Schema F zu arbeiten bringt nichts."

"Wenn mein dreijähriger Sohn den Ball verliert, dann will er ihn sofort wiederhaben. Vielleicht muss ich die Spieler also nur wieder zum kindlichen Verhalten erziehen. Denn sie haben ursprünglich den natürlichen Reflex, den Ball zurückhaben zu wollen, wenn er verloren gegangen ist. Damit schützt man ja indirekt auch sein Tor. Denn wenn der Gegner den Ball nicht unter Kontrolle bekommt, dann kann er auch nicht kontern."