Freitag, 9. Mai 2014

Werden Augsburgs Radlfahrer erpresst?

Ein Augsburger Radlfahrer berichtet uns gerade über ein schlimmes Erpressungs-Erlebnis:

Bild: Augsburger Radlfahrer, die sich von Marmor-Kienzle nicht erpressen lassen wollen, müssen ihr Fahrrad mit der Polizei holen.


Hallo, ich muss Euch von der Skandal-Zeitung unbedingt was schildern: 

Bei der Augsburger Straßenbahn-Haltestelle "Haunstetter Straße/FH" (beim Café "Schwarze Kiste") werden Fahrräder von einem Grundstücksbesitzer rechtswidrig festgekettet und eine Auslöse von ihm erpresst.

 Bild: Hier ist das schwarze Loch für Augsburger Fahrräder---


Die Details:

Herrn Kienzle vom Marmorwerk Éser/Kinezle an der Haunstetter Straße sperrt die Räder mit eigenen Schlössern fest, wenn man sein Fahrrad auf seinem Grundstück abgestellt hatte. So auch bei mir.

Ihm gehört das Grundstück, auf dem die schwarze Kiste steht und anscheinend auch die geteerte Fläche rechts vom Gehsteig.

Eine andere Geschädigte sagt: "Damit ich mein Fahrrad wieder bekomme, sollte ich 50 €uro bezahlen, was ich ziemlich unverschämt fand und habe es dann heute erst wieder bekommen, nachdem insgesamt 5 Beamte von der Polizei da waren und er eine Anzeigen wegen Nötigung bekommen hat.

Trotzdem will er mir eine Rechnung über die 50 € schicken.

Bild: Beim Café  Schwarze Kiste, am Marmorwerk Eser/Kienzle, werden die Fahrräder gegen eine Erpresser-Gebühr von 50,- Euro herausgegeben. 

Beim Adfc wurde mir von einem Anwalt gesagt, dass Herr Kienzle mein Fahrrad zwar entfernen lassen, aber nicht festsperren hätte dürfen und ich auch die 50 € nicht bezahlen muss. 

Ich hätte sogar sein Schloss durchschneiden dürfen. Da aber gestern insgesamt 8 Räder von ihm angekettet wurden und alle anderen anscheinend bezahlt haben, dachte ich mir, dass ich euch schreibe."

Bild: Ein kaputtes Schild weist beim Marmorwerk Eser/Kienzle auf einen kaputten Gerechtigkeitssinn hin.

P.S.: Herr Kienzle ist auch derjenige, der vor einem Jahr einen Bauzaun mit seinem Kran hochgezogen hatte, an dem noch Fahrräder angekettet waren.

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Unsere ukrainische Putzfrau meint dazu: "Irgendwie muss man doch zu Geld kommen. Es ist ja allgemein bekannt dass Radler immer ein Haufen Kohle dabei haben. Denen kann man ruhig noch mehr abnehmen!"

Manche erpressten Radlfahrer wünschen sich den Herrn Kienzle auf den nächsten Friedhof ..