Sonntag, 8. März 2015

Schadenfreude? Sorge? Oder was?



Warum melden uns die Stadtwrke Augsburg die schlechte finanzielle Lage der Münchner Stadtwerke? Aus Schadenfreude? Aus Sorge um die Kollegen? 


Mit einer Thüga-Fusion könnte das ja nie passieren, täten wir da sagen, wenn wir die Augsburger Stadtwerke oder der Reiner Erben wären.

Und tschüss, blödes Attac-Bürgerbegeheren!




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P.S.: Google meldet uns Reiner Erbens wahre Freunde.

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Die Freien Wähler lästern nach unserem Bericht:

"Woher nehmen die Augsburger ihren Optimismus?"

München steht besser da als Augsburg, aber die Stadtwerke Augsburg verkünden auf der gemeinsamen mit Erdgas Schwaben betriebenen Facebookseite die "Schräglage" der Stadtwerke München. Die haben keine Lust mehr, jährlich 100 Mio an den städtischen Haushalt abzuführen statt die Gewinne im eigenen Konzern sinnvoll zu investieren.

Auf der Facebookseite " Energiestandort 2015" präsentieren Stadtregierung /Stadtwerke/ErdgasSchwaben den SZ-Artikel "Hilferuf" der Stadtwerke München , die nicht mehr bereit sind, 100 Mio Jährlich an den städtischen Haushalt der Stadt abzuführen. Die SWM beurteilen ihre Lage als "ernst"! Hingegen wird die Lage der Stadtwerke Augsburg von OB Gribl und GF Dietmayer als gesund und stabil bezeichnet.

Das ist erstaunlich, wenn man die Geschäftsberichte 2013 der beiden Unternehmen vergleicht:

Bilanzsummen: SWA 1 Mrd. - SWM 10,5 Mrd.
Mitarbeiter : SWA 1800 - SWM 8359
Konzernergebnis: SWA 11 Mio - SWM 204 Mio
Eingenkapitalquote: SWA 43% - SWM 51%

Woher nehmen die Augsburger ihren Optimismus? Ist ihnen nicht klar, dass wenn sie mit einem Finger nach München zeigen, 3 Finger zurück gerichtet sind? Oder wollen sie mit der Frage "Was bedeutet dies für Augsburg?" gar die Notwendigkeit der Fusion SWA/ES unterstellen?


. . .

Wo sind die Millionen von 
Bayerngas?



Wer hat das schöne Geld?
OB Dr. Kurt Gribl von der CSU wollte mit den zu erlösenden Millionen 

• Schulden abbauen

• In erneuerbare Energien wie ein Wasserkraftwerk am Hochablass und zwei

Windkraftanlagen zu investieren.

Weiter beabsichtigte OB Gribl in diesem Zusammenhang

• den Verkehrsbereich, der zuletzt 40 Millionen Euro im Jahr Defizit einfuhr,

effizienter machen und Kosten einsparen.

• In der Energiesparte eine Rendite von sechs bis acht Prozent erwirtschaften.
OB Gribl veranschlagte 2011, dass die Bayerngas-Millionen etwa vier Millionen Euro

pro Jahr - inklusive reduzierter Schuldzinsen Mehreinnahmen brächten als durch die

Beteiligungen.

• Damit wollte OB Gribl die Verschuldung der Stadtwerke reduzieren

• und den Eigenanteil an der Mobilitätsdrehscheibe finanzieren.

Wir bitten um einen Sachstandsbericht, wie sich die Zukunftsplanungen von Ob Gribl erfüllt

haben und wie die 58 Millionen eingesetzt wurden.