Dienstag, 30. August 2016

Unsere kleine Zoo-Reportage (Teil II) - Das Spatzenrätsel

Schild ist da, Katze aber nicht.

Viele Tiere halten sich gerne im Hintergrund.
Scheinen den Preis der Eintrittskarte nicht zu kennen.

Was verschwindet hinterm Baum?

Das Nashorn scheint bei Kindern eine Attraktion zu sein.

Sie lieben Paletten.

Tiere in, äh, hinter Ketten. 

Wie heißen sie wohl?

Die Spatzen machens spannend.

Wie kommen die da rein?
Schau mal Schätzle, oder Schpätzle?

Wer klaut mein Futter?

Wir sind im Augsburger Zoo auf der Suche nach der großen Tier-Attraktion. Die Elefanten sollen es laut Zoo-Direktorin sein. Na, mal schauen. Wir gehen völlig objektiv durch den Augsburger Zoo und gucken überall herum. Welche Tiere sind hier die Attraktion für die Besucher, das wollen wir herausbekommen. Frau Dr. Barbara Jantschke ließ vor kurzer Zeit verlauten, dass der Augsburger Zoo ohne Elefanten seine absolute Attraktion verliert. Zwei so graue Riesen haben wir ja im Gehege hinter den Mauern des Augsburger Zoo, der sich im Siebentischwald befindet.

Dummerweise brauchen die Elefanten ein neues Haus. Das kostet aber um die 6 Millionen Euros. Fast so teuer wie das zu renovierende Augsburger Stadttheater. Woher die Kohle nehmen? Es fehlt mal wieder hinten und vorn beim Augsburger Zoo. Vielleicht beim Futter sparen? Das soll ja einer der größten Kostenpunkte sein.

Wir waren im ersten Teil unserer kleinen Zoo-Reportage gleich nach dem Eingang bei den Affen. Da war ja ganz schön was los, mal schauen, ob bei den Elefanten dann auch so viel los ist.

Jetzt laufen wir gemütlich bei so gefleckten Raubkatzen vorbei. Sind es Hyänen, oder Schakale? Sollen wir auf die Tafel schauen? Ist uns eigentlich egal was es sind. Sie verstecken sich sowieso geschickt hinter den Bäumen. Die wissen wohl nicht, dass wir auch für sie Eintrittsgeld bezahlt haben.

Hoffentlich sehen wir für unsere 10 Euro noch ein paar Tiere, die sich besser präsentiere. Weiter hinten, über einem Stück Rasen, zwischen Büsche können wir eine Gruppe Menschen beobachten, die anscheinend eine Robbenfütterung mit Fischen beobachten. Oder sinds Seehunde, die da auf Europaletten Männchen machen und die Heringe hinunterschlingen? Möbel aus Europlatten sind ja in Augsburg seit dem letzten Stadtfeste in Oberhausen und Göggingen superpopulär.

Dann betreten wir durch herunterhängende Ketten die begehbare Voliere. Hier flattern ein paar Vögel herum. Naja, die meisten latschen faul am Boden herum und schauen uns misstrauisch an. Als hätten wir ihnen ihr Futter geklaut. Wir doch nicht!

Auf dem Rand eines Tellers voller Futter balancieren munter zwei braune Gefiederte. Sie picken sich pausenlos Futter raus. Aha, es sind Spatzen. Einheimische sozusagen. Wie kommen die hier rein in die über 1 Million teure Voliere aus Maschendraht, drapiert über uns wie ein riesiges Zelt? Waren die vorher schon da? Sind hier irgendwelche Schlupflöcher?

Diese Spatzen geben uns ein Rätsel auf. Und wir denken noch länger darüber nach. Attraktive Beschäftigung solches Tiere-Raten. Auf jeden Fall spannender als die langweiligen Tafeln, die einem immer alles superklug erklären, finden wir. 

Haben wir es schon erwähnt, die Nashörner scheinen die Attraktion zu sein.

Ein ruhiger Platz zum Lösen der Zoo-Rätsel.
Früher auch mal Goggeles-Brücke genannt.
Kann man rätseln warum sie nicht mehr über die Wertach geht.

Mehr Schilder als Tiere.


Der dritte Teil unserer kleinen Zoo-Reportage folgt. Werden wir die wahre Attraktion des Augsburger Zoos entdecken. Wo sind die greisen Elefanten? Werden sie noch leben bis wir zu ihnen vorgedrungen sind?