Dienstag, 13. Dezember 2016

Da denkt man gerne zurück ... an das Morden unter brauner Herrschaft

Erinnerungszeichen umhüllt eine Stange.

In Augsburg sollen jetzt ganz neue Stangen-Ummantelungen als Gedächtniszeichen die Gedächtnislücken schließen. Mit diesen merkwürdigen Ummantelungen auf die denen jeweils der Name eines in der Nazi-Zeit ermordeten Juden aus Augsburg kommen soll, will man an die Toten erinnern.

Eine schöne Ergänzung zu den Straßenschildern in Augsburg, auf denen Nazi-Namen zur Abschreckung zu lesen sind. Oder Kunststiftungen von Nazi-Freunden, die mit der Vertreibung und Vernichtung von Juden ihr Geschäft machten.

Wir finden das auch besser als diese Stolpersteine über die man beim Laufen fällt. Jetzt haut man sich an diesen Ummantelungen den Kopf an und denkt sofort an die gemarterten Juden im Dritten Reich. Natürlich lässt sich nicht ausschließen, dass diese Dinger auch als Aschenbecher, Schirmständer oder Flaschenhalter missbraucht werden. Aber da will die Stadt dann mit hohen Ordnungsstrafen eingreifen.

Wir warten ja noch auf die volle Aufklärung der Nazi-Zeit in der Augsburger Stadtregierung und -verwaltung zwischen 1933 und1945 als die braunen Horden hier die Macht an sich rissen. Sicherlich haben sich alle dagegen gewehrt? Bis auf die Metzger-Innung und den Sängerbund. Das wäre doch mal ein Ruhmesblatt für unsere Vorfahren, oder? Und welche Nazis wurden nach dem Krieg wieder bei der Stadt eingestellt? War da was?