Donnerstag, 16. Mai 2019

Eine Frau wie der Augsburger Hauptbahnhof: Anna Tabak

Drohung oder Versprechen? Die OB-Kandidatur der Anna Tabak.

Die Augsburger Oberbürgermeister-Kandidaten schießen hervor, wie der Spargel aus dem Schrobenhausener Boden. Wir können sie kaum noch zählen. Nach Bruno Marcon von der Bürgerpartei "Augsburg in Bürgerhand", hat auch Anna Tabak  ihren Hut in den Ring geworfen. Sie möchte nach Kurt Gribl, die neue Oberbürgermeisterin in Augsburg werden.

Damit ist sie nach Bürgermeisterin Eva Weber von der CSU die zweite Frau, die dieses wunderschöne Amt als Schuldenbetreuerin, nun anstrebt. Vielleicht kommt noch eine weibliche Kandidatin bei den Grünen dazu? Es gab schon mal eine weibliche Kandidatin bei der CSU: Margarete Rohrhirsch-Schmid, die aber noch während ihres Wahlkampfs abgesägt wurde.

Leider muss Anna Tabak im Wahlkampfjahr 2020 dann auch gegen einen Mann antreten, Markus Bayerbach, OB-Kandidat der AfD, mit dessen Gnaden sie früher Geschäftsführerin einer Fraktionsgemeinschaft werden wollte.

Aber Anna Tabak hat unsere volle Bewunderung. Sie hatte es ja nicht leicht als Kind von einfachen Eltern, bis sie OB-Kandidatin wurde.

Wir erinnern uns: Ihre Vorfahren sollen aus Russland gekommen sein, dann soll sie in Augsburg irgendwann mal in die CSU eingetreten sein, dann ging sie zu Pro Augsburg. Weil ihr Kollege, Peter Grufti, den sie als Polit-Genie sehr verehrt - der sich schon gern mal scheintot in den Sarg platziert, oder mit Sex-Abenteuern in die Schlagzeilen - bei denen gefeuert wurde, gründete sie mit ihm den kämpferischen Bürger-Verein WSA, was nicht Wir sind Angstgegner, sondern Wir sind Augsburg heißt.

Diese WSA-Truppe hat es in kurzer Zeit geschafft zu einem angefeindeten Girls-Club in der Augsburg zu werden. Sie bekamen Prügel wegen Zusammenarbeit mit der AfD und finanzstarke Mitglieder verließen sie deswegen. Der katholische Journalist Peter Hummel richtete eigens eine AfD/WSA Beobachtungs-Seite auf Facebook ein um auf WSA-Übeltaten und -Täter aufmerksam zu machen.

Und weil ihr Kollege Peter Grufti bei einem Landtagsabgeordneten der Freien Quäler im Augsburger Landkreis schuften muss, hat er Anna Tabak nun an die Polit-Front geschickt um sie im Wahlkampf zu verheizen. Heiß genug soll sie ja sein.

Wir vergleichen Anna Tabak mit dem Augsburger Hauptbahnhof. Das hat was mit der Straßenbahn zu tun, die unterm Bahnhof durchgehen soll.

Keiner weiß bisher, wohin sie nach dem Bahnhof fahren soll. Und bei Anna Tabak ist es ähnlich, sie ist zwar OB-Kandidatin, aber keiner weiß, ob sie wirklich gewählt werden kann. Erst muss ihre WSA noch die nötigen 470 Unterstützungsunterschriften aufs Augsburger Bürgeramt bringen, wozu die Unterstützer persönlich mit Ausweis dort erscheinen und unterschreiben müssen. Kein leichtes Unterfangen.

WSA könnte bald bedeuten: "Wir sind Ausgesondert".

Pressefoto von OB-Kandidatin Anna Tabak:
angefertigt von WSA-Schriftführer Andreas Elstner (Elan-Fotografie).

Daran könnte die Teilnahme der WSA e.V. und damit auch die Anna Tabak scheitern. Wie vielleicht auch die Tram-Linie unter dem Augsburger Bahnhof am Größenwahn womöglich scheitern wird. Dann können Anna Tabaks Freundinnen die Blumen, die womöglich von der Bestatterin Anita Ponzio, Mitglied bei der WSA, stammen, auf ihr politisches Grab gelegt werden.

Unsere ukrainische Putzfrau meint: "Darum kapiere ich auch, warum die Tabak sich über die hohen Friedhofsgebühren so aufregt!"