Montag, 12. Mai 2014

Wahnsinn: Augsburger AfD klagt Augsburger Jusos wegen Volksverhetzung an .... Polit-Kampf oder Polit-Krampf?


Vor ein paar Stunden hat die Augsburger Partei AfD die Augsburger Jusos von der SPD wegen Volksverhetzung angeklagt. Die Augsburger Jungsozialisten haben über oder unter die Plakate einen Gartenzwerg plakatiert, der wie Adolf Hitler mit Heil-Hand und kleinem Rechteckschnurri unter der Nase daherkommt. Motto, wohl für die Afd bestimmt: "Nazis stoppen!"





Alfred Geierhos, der AfD-Macher im Hintergrund. War früher bei der Augsburger SPD, aber auch mal in der FBU (Freie Bürger Union) von Hermann Knipfer, dem abtrünnigen ex-CSU-Mann.

Nachdem die Jusos die Plakate zu den AfD-Plakaten geklebt hatten gab der Augsburger AfD-Stadtrat, Thomas Lis, dazu einen scharfen Kommentar ab: "Liebe Jusos, wisst ihr eigentlich, was Nazis sind? Diese Unmenschen haben Millionen unschuldige Menschen umgebracht und unendlich viel Leid in die Welt gebracht.

Könnt ihr Euch vorstellen, wie sich AfD Mitglieder fühlen, wenn sie mit so etwas in Verbindung gebracht werden sollen? Insbesondere solche, und da gibt es einige, die in und mit ihren Familien vom Holocaust betroffen waren und sind."

Auch angeklagt wegen Volksverhetzung: Anna Rasehorn, Juso-Vorsitzende in Augsburg und neu im Augsburger Stadtrat als SPD-Mitglied. Weitere wichtige Juso-Mitglieder sind:  Sebastian Weißkirchen,  Stefan Wirth, Michael Rupp, Vincent Bentele, Isabelle Spicker
und der ex-Punker Marco Oertel.  


AfD Augsburg wird von Augsburger Ex-SPD-Mann gemanagt

Pikant ist natürlich der Hintergrund bei der Augsburger AfD, die recht erfolgreich bei den hiesigen Kommunalwahlen abschnitt. Immerhin bekamen sie 4 Stadträte in den Augsburger Stadtrat und sind damit eine eigene Fraktion. Mehr Stadträte als Pro Augsburg, oder CSM, oder Linke. In Augsburg managt nämlich ein ehemaliger SPD-Politiker und ehemaliger Stadtrat der SPD die aufstrebende AfD: Alfred Geierhos. 

Nach dem Untergang des SPD-OB-Kandidaten Arthur Fergg gegen Peter Menacher von der CSU (1990) wurde Geierhos zusammen mit anderen Stadträten wie Fritz Schwarzbecker wegen angeblich viel zu hohem finanziellen Aufwand durch die Werbeagentur Eisele &  Bullach dann aus der Augsburger SPD gemobbt.

Augsburgs AfD-Mitglieder sind mal wieder sauseriöse Politiker.  

"Jetzt scheint sich Alfred Geierhos an der Augsburger SPD grausam zu rächen", interpretiert ein Augsburger Polit-Insider das merkwürdige Geschehen in der Augsburger Polit-Landschaft, das jetzt vor der Europawahl noch zu einem heißen juristischem Kampf wird. Die 4 AfD-Stadträte fehlen natürlich der SPD.

Die Stadtratsmitglieder der Augsburger AfD: Thomas Lis, Markus Bayerbach, Alexander Bolkart und Marc Zander. Darf man sie in in Zusammenhang mit Nazis bringen? Und warum?


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Zur Person Alfred Geierhos: Kaufmännische Berufsausbildung, Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpolitik Prof. Dr. Lampert, drei wissenschaftliche Veröffentlichungen, Firmengründer, Stadtrat, Ehrenring der Stadt Augsburg, Förderpreis der Hochschule Augsburg, langjähriger BBD-Präsident, Ehrenpräsident der European Bowl Association(EBA), Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Didaktik der Arbeitslehre an der Universität Augsburg, ehrenamtlich in diversen Prüfungsausschüssen der IHK Schwaben, Förderer des Boccia, Bowl und Petanque-Sportes, engagiert bei der DJK.

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Jusos hängen ihre Anti-Nazi-Plakate genau über oder unter oder neben die Wahlplakate der AfD-Plakate. Die Augsburger AfD fühlt sich deswegen als Nazis verunglimpft und stellte jetzt Strafanzeige wegen Volksverhetzung.

AfD-Lis: Der Regen bringt die Köpfe zum Vorschein,
die hinter der schlimmen Kampagne gegen uns stecken. 


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Unsere ukrainische Putzfrau sagt dazu:
"Ist das nicht doof? - Während sich die SPD im Kampf gegen die Rechten aufopfert, kassiert die CSU/CDU die Stimmen und regiert."