Donnerstag, 7. April 2016

Wie ein Augsburger Schulleiter mit umstrittenen Aktionen seinen Schülern die Demokratie beibringen will ...

Der Augsburger Buchhändler Kurt Idrizovic wird endlich für seine vorlaute Frechheit bestraft. Er engagiert sich halt zu übertrieben für ein Bürgerbegehren gegen die sauteure Theatersanierung. Damit verärgert er Augsburgs Stadtspitze total, die schon längst den Theater-Neubau im Sack haben will. Die Theater-Intedantin hat ihn mit seinen Veranstaltungen aus dem Theater geworfen.





Warum nur wurde Fürhofers Sohn Künstler?
Und was hat dieser mit der ganzen Sache zu tun?



Dann hat der bekannte Schulleiter Reinhard Fürhofer seinen Bannfluch gegen den Buchhändler Idrizovic geschleudert. Und angeblich auch Kollegen aufgefordert doch die Schulbücher woanders zu kaufen.

Die DAZ sieht das so: 

"Ein weiterer Nadelstich gegen den rührigen Buchhändler folgte von der Simpertschule, deren Schulleiter, Reinhard Fürhofer, Idrizovic mitteilte, dass das Kollegium der Schule beschlossen habe, die Zusammenarbeit mit seiner Buchhandlung am Obstmarkt einzustellen. Diese Entscheidung der privaten Förderschule im Augsburger Textilviertel ist auch anderen Augsburger Schulen und Kollegien zugeschickt worden. In Augsburg arbeiten Buchhändler und Schulen bei der Bestellung von Schulbüchern zusammen."

Aber wer ist dieser Schulleiter, der so mächtigen Einfluss in der Augsburger Schulwelt hat? Getragen wird die Simpertschule von dem Verein "Schwabenhilfe für Kinder e.V", in dessen Vorstand gewichtige Personen wie Alfons Weber, 1. Vorsitzender, Bürgermeister des Marktes Rettenbach im Unterallgäu und stellvertretender Bezirkstagspräsident, Gerd Bischoff, stellvertretender Vorsitzender
Kreisrat im Landkreis Oberallgäu, ehemaliger Bürgermeister in Immenstadt, Jürgen Reichert, geschäftsführendes Vorstandsmitglied und Bezirkstagspräsident des bayerischen Regierungsbezirkes Schwaben, Hermann Köhler Schriftführer, Berufsmäßiger Stadtrat, Bildungs- und Schulreferent der Stadt Augsburg, sowie Michael Püschel, Beisitzer, Geschäftsleitender Beamter des Landratsamtes Augsburg, Stefan Rößle, Beisitzer, Landrat des Landkreises Donau-Ries und Herbert Pressl, Beisitzer, Bezirksrat, Kreisrat im Landkreis Neu-Ulm sitzen und womöglich alles gut finden, was der Fürhofer in seinem Kampf gegen die Augsburger Theater-Sanierungs-Finanzierungs-Gegner so treibt.


Wir hoffen natürlich stark, dass der 1. Vorstand der Schwabenhilfe für Kinder auch 
die tollen Boykott-Aktionen seines Schulleiters Fürhofer unterstützt.


Viel wissen wir über Fürhofer nicht, außer, dass er schon immer Lehrer gewesen sein soll, was ja nicht unbedingt schädlich fürs Gehirn sein muss. Und Demokratie an der Schule ist ja auch immer ein Befehlen von oben. Zudem müssen die Schüler ja mal lernen, dass in einer Demokratie immer der wirtschaftlich Stärkere den Schwächeren durch diverse Sanktionen zu einem duckmäuserischen Verhalten zwingen kann. 

Etwas mehr konnten wir durch die Stadtwerke Augsburg (SWA) über den Sohn des Schulleiters erfahren, der auch viel interessanter für diese Sache ist, weil dieser Sohn auch mit der Augsburger Theaterwelt zu tun hat. Aber es ist eine totale Lüge, wenn jetzt das Gerücht durch Augsburg wabert, wenn die Theatersanierung nicht kommt, verliert Philipp Fürhofer als Bühnenbildner riesige Aufträge. Die hat der jedoch gar nicht nötig, der arbeit ja für die ganz großen Theater in aller Welt.

Und außerdem darf Philipp Fürhofer sogar das neue Nobel-Restaurant "August" von Augsburgs Starkoch Christian Grünwald in der Haag-Villa ausstatten, die den Augsburger Stadtwerken gehört. Besonders die Glastische mit dem künstlichen Lagerfeuer unter dem Geschirr. Das bringt fett Kohle, soll gesagt worden sein. 

Aber was hat das alles mit dem Bücher-Boykott seines Schulleiter-Vaters gegen den Bürgerbegehren-Buchhändler zu tun? Hat der Kurt jemals gegen den August gestänkert, weil der seine Kochbücher im Internet gekauft hat? Oder wollte der Kurt gar den Grünwald aus der Villa rausdrängen, weil er dort den ersten Augsburger Kochbuchladen einrichten wollte? Alles Käse!

Unsere ukrainische Putzfrau vermutet: "Wahrscheinlich hat der Kurt mal dem Reinhold ein Schulbuch geliefert, das den kleinen Philipp dermaßen für die Kunst inspiriert hat, dass der kein langweiliger Beamter wie sein Papa werden wollte um Schüler herumzudirgieren. Das hat dem Reinhold natürlich saumäßig gestunken und nun zahlt er es dem Kurt tüchtig heim."

Naja, eine verwegene Verschwörungs-Theorie, oder?