Samstag, 12. November 2016

Lobt Seinsch wirklich die Diktatoren? Wer will dem Ehrenbürger schaden? Bejubelt Seinsch Kriegsverbrecher in der Friedensstadt?

Walther Seinsch und die friedlichen Diktatoren - Fälschungen wollen Seinsch beschmutzen - Da machen wir nicht mit!
Walther Seinsch bekommt von OB Dr. Kurt Gribl die Urkunde als Ehrenbürger der Friedensstadt Augsburg.
Wird sie ihm nach dubiosen Zitaten nun wieder weg genommen? (Foto: Sport in Augsburg)


Am 23.11 will ex-FCA-Präsident Walther Seinsch im Augsburger Goldenen Saal den von ihm gestifteten Marion-Samuel-Preis vergeben. Ein festliches Ambiente für den Ehrenbürger der Stadt. 


Doch jetzt tauchen im Internet Zitate von Seinsch auf, die sich nicht sehr festlich anhören und so gar nicht zu einem Ehrenbürger der Friedensstadt passen.

Wir sind sicher, da handelt es sich um gefälschte Zitate, die niemals von Seinsch stammen können. Wer steckt dahinter? Wir jedenfalls nicht, denn wir sind bedingungslose Fans von Walther Seinsch, dem Retter des Augsburger Fußballs.

Dass Seinsch öfter mal rhetorisch Amok läuft, konnte man immer wieder erleben und nachlesen. Bei der letzten Verleihung des Preises an Wolf Biermann hatte die Rede von Seinsch bei Beobachtern vor allem Kopfschütteln und Bauchschmerzen ausgelöst. In einem konfusen Galopp durch verschiedenste Themenfelder warnte er die Anwesenden vor einer kurz bevorstehenden Machtergreifung der AFD zusammen mit Sarah Wagenknecht von den Linken. Geschützt wird Seinsch bislang von den lokalen Mächten aus Medien und Politik, die den Vater des FCA-Bundesligaaufstiegs nicht als politischen Wirrkopf erscheinen lassen wollen. Bislang. Es mehren sich aber die Zeichen, dass es den verantwortlichen immer mulmiger wird. Was wenn seinsch den goldenen Saal wieder für krude Verschwörungstheorien nutzt? Was wenn die Medien darüber berichten? So dummes Zeug reden jedenfalls seine Feinde.

DAZ-Lästermaul-Zagler meint: „Dass Seinsch Ehrenbürger der Stadt Augsburg werden konnte, ist im gleichen Maße unerträglich wie die Reden von Seinsch im Rahmen der Verleihung des Marion-Samuel-Preises, als dessen Stifter er seit Jahren im Goldenen Saal Ansprachen halten darf."

Jetzt könnte man sagen, dass der Zagler eh über alles und jeden lästert und sich generell für weitaus klüger als den Rest der Menschheit hält, aber einige Zitate aus Texten, die Seinsch auf seiner Website weltbuerger.de angeblich veröffentlicht hat, haben es in sich, wird gemunkelt. 

So verteidigt Seinsch den syrischen Machthaber und Kriegsverbrecher Assad angeblich in einem Artikel:

„Soll die so genannte Opposition, die überwiegend von Terroristen wie al-Qaida beherrscht wird, die Macht übernehmen?“

„Putin wollte den Frieden, aber die USA haben die Verhandlungen sabotiert.“

„Formal und nach den Kriterien der UN ist Assad der legitime Präsident Syriens. Die Alternative wäre, Syrien dem IS, al-Nusra, Taliban etc. zu überlassen; wohin das führen würde, kann sich jeder ausmalen."

„Die ARD und andere Medien werden von sogenannten „Aktivisten“ über die tatsächlichen und die erfundenen Kriegsverbrechen des Assad-Regimes informiert; ich gehe davon aus, daß diese „Aktivisten“ zur Propaganda-Maschinerie der „Rebellen“ und damit der Terroristen gehören.“

"Assad, der legitime Präsident Syriens. die Aufständischen - alles Terroristen. Putin, ein verhinderter Friedensengel. So sieht es im Kopf von Seinsch aus", all das behaupten die schlimmsten Gegner von Seinsch.

Auf die Frage, wie ein Mann mit so einer Denke Ehrenbürger der Friedensstadt Augsburg sein kann, antwortete ein Insider der Stadtregierung schulterzuckend: "Erstens ist das alles erstunken und erlogen und zweitens würden mir 100 millionen Gründe einfallen, die dazu geführt haben. Einer davon ist, dass der FCA heute in der 1. Bundesliga spielt. Das reicht vollkommen. Der Mann könnte bei seinen Reden auch eine Gebrauchsanweisung für Corega-Tabs auf Indisch vorlesen oder das Kreuzworträtsel der SZ – keiner will es sich mit dem FCA verscherzen, der Seinsch lebenslang dankbar sein wird. Deswegen lassen wir ihn halt reden und hoffen, dass keiner so genau hinhört“.