Dienstag, 24. Januar 2017

Brechtiges Trumpeltier-Zitat

Auch Donald Trump beteiligt sich mit einem schönen Zitat am kommenden Augsburger Brecht-Festival: "Ändere die Welt, sie braucht es." Sicherlich werden sich zu  diesem brechtigen Thema auch noch Frauke Petry, Marine le Pen und Viktor Orban melden.

Wir finden es ganz toll, dass sich nun auch Augsburger Polit-Promis Gedanken zu diesem brechtigen Zitat gemacht haben.

Dr. Kurt Gribl OB, CSU): Ich habe in Augsburg schon genug verändert. Man denke nur an das Horror-Loch beim Bahnhof, die neue Eisstadionhülle, die Theaterintendantin. Meine Großkotz-Koalition ändere ich bestimmt nicht, denn noch nie war es leichter ein total verschuldetes und verarmtes Augsburg als Stadt der Zukunft anzupreisen.

Maggi Heinrich (SPD-Stadtratsfraktion, Augsburg): Elefanten gehören in den Augsburger Zoo. das darf sich niemals ändern. Niiiieeee!!! Meine Kinder wüssten sonst nicht mehr, wo sie hingehen sollten, die würden weinen. Manche halten mich ja für den Elefanten im Porzellanladen, aber da täuschen sie sich. Die Augsburger Politik ist doch eher ein Filzpantoffel.

Claudia Roth (Obergrüne): Hat wohl niemand gemerkt, Gott sei Dank aber auch, ich habe mich als Pouya verkleidet und sitze nun ausgewiesen in Afghanistan. Halb so schlimm, macht euch keine Sorgen, erstens schaut mich hier auch ohne Burkha kein Mann an und mein Bundestagsvizepräsidentinnen-Gehalt lasse ich auf ein Konto bei einer Kabuler Bank überweisen.

Johannes Hintersberger (Mitglied des Bayerischen Landtags, CSU): Der FCA muss mehr Tore schießen, ist ja klar, damit sich der Tabellenstand positiv ändert. Ich habe schon Kontakt deswegen mit Ronaldo. Wenn der zu uns kommt, dann habe ich ihm versprochen, dass er im Roten Hahn, zusammen mit seiner ganzen Familie, ein Freibier bekommt.

Bernd Kränzle (Mitglied des Bayerischen Landtags, CSU): Logo, mein Geburtsdatum auf meiner Geburtsurkunde hat die blöde Hebamme damnals aus Überraschung vor meiner Baby-Schönheit völlig falsch angegeben, das muss geändert werden. Von 1942 auf 1972! Schaut mich doch an!

Ulrike Bahr (Mitglied des Deutschen Bundestages, SPD): Mein Slogan muss unbedingt geändert werden. Von "Wählbar!" zu "Nichabwählbahr!"

Harald Güller (Mitglied des B ayerischen Landtags): Ich finde, für den Plärrer bekommen wir zu wenige Biergutscheine, das muss geändert werden.

Hansjörg Durtz (Mitglied im Deutschen Bundestag, CSU):  Der Bahnhof Gersthofen wird barrierefrei, da kümmere ich mich persönich drum, äh, falls ich den finde ...

Otto Hutter (linker Stadtrat: Ich werde hetero. Bisher war noch kein Augsburger OB schwul, oder?

Volker Schafitel (Freie Wähler): Augsburg wurde aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Da hat sich was geändert, stimmt. Aber das war im 16. Jahrhundert, glaube ich.

Volker Ullrich (MdB, CSU): Ich  bin der häufigste Redner im Deutschen Bundestag. Wer das ändern will, der muss sich einen Ruck geben und früher aufstehen. Allerdings muss ich mein kleines Album in eine großes ändern, für die Fleißbildchen von Angela.

Linus Förster (SPD-Landtagsabgeordneter in U-Haft): Ich hätte das Passwort zu meinen Computern viel früher ändern sollen.

Markus Ferber (Europa-Abgeordneter, CSU): Die Zustimmung zu Europa muss sich ändern. Sonst müsste ich mich noch ändern und ein guter Europa-Politiker werden.

Karl Michael Scheufele (Regierungspräsident Schwaben): Meinen Änderungsschneider, also, den ändere ich nie.

Roland Wegner (Vegane-Partei): Auch Fleischesser dürfen uns wählen, ich gebe zu , dass ich ab und zu eine Erbswurst futtere.

A. Tabak (Wir sind Augsburg/WSA): Was soll ich ändern? Habe meine Parteimitgliedschaft schon so oft geändert, das reicht.


Das Augsburger Brecht-Festival unter der neuen Leitung von Patrick Wengenroth dauert vom 3. bis 12.3.2017


Immer mehr Trump ist in Augsburg zu spüren ...