Mittwoch, 8. Juli 2009

Hurra! Toller Erfolg für uns: Jetzt wirbt Augsburgs katholisches Vorzeigeprojekt schon in der Skandal-zeitung!

Ein gigantischer Erfolg ist das für unsere Werbe-Abteilung: Jetzt ist auch Augsburgs katholische Kirche davon überzeugt, dass unsere Skandal-Zeitung ein ehrliches und erfolgreiches Medium ist, bei dem man gerne ein Werbung schaltet!

* Wird nun endlich unsere aufrichtige demokratische freiheitliche Berichterstattung gegen Scheinheiligkeit, Beleidigungen und Verleumdungen honoriert?

* Jedenfalls hat das Haus St. Ulrich, die geistige Schaltzentrale des Augsburger Katholizisumus, per Google, eine Werbung bei unserer ASZ geschaltet. Super!

_Die Google-Anzeige ist auf dem obigen Bild auf der rechten Seie zu erkennen. Was freut uns das!
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Gribl lässt Stadt Augsburg Propaganda für Klatschzeitung machen! Erlaubt? AZ sauer?

Mein Gott, wie kleinlich können unsere Kollegen von der Augsburger Allgemeine (AZ) manchmal sein. So kennen wir sie garnicht. Da sollen sich einige AZler mächtig aufregen und einen publizistischen Gegenschlag planen, nur weil Augsburgs OB Dr. Kurt Gribl für die Augsburger Klatschzeitung Sonntagspresse auf der offiziellen Seite der Stadt Augsburg ein kleines bissle Propaganda macht.

* Dafür darf der OB Gribl halt in der Sonntagspresse immer einen supertollen Kommentar schreiben. Das ist doch en ganz normales Tauschgeschäft, finden auch einige Mitglieder der Augsburger Rathaus-Opposition, die nicht so kleinkariert denken.

* Wir sind jedenfalls total begeistert, das unsere fleissigen Kollegen von der Sonntagspresse (bitte nicht verwechseln mit der katholischen Sontagszeitung!), die immer so lieb über uns schreiben, auch mal die Nase vor der AZ haben. Wenigstens bei der Stadt Augsburg und ihrer offiziellen Internet-Seite.

* "Ätschibätsch", soll der Sonntags Presse Chef Wolfgang Bublies (früher AZ) mal gesagt haben. Wie er das wohl meinte?

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Hat Augsburgs Impotenz einen Trauer-Song für Michael Jackson geschrieben?

Es existieren einige Leute in Augsburg und Umgebung, die vermuten, der neue Song der Strassenrocker-Band Impotenz, mit dem aussagekräftigen Titel "Ich küsse deine Urne", wäre extra zum Tod des King of Pop, Michael Jackson, geschrieben worden.

* Das wurde auch in dem viel gelesenen Blog http://www.blog-augsburg.de/startseite/home..../ behauptet.

* Wir haben natürlich bei den Provo-Musikanten von Impotenz nachgefragt und was mussten wir hören: "Wir sitezen im Roten Hahn in der Hasengasse und lesen gerade den neuen Augsburger Biergartenführer...keine Zeit für einen anderen Schmarrn ...."

Dienstag, 7. Juli 2009

Augsburgs Sommer-Überlebens-Buch ist endlich da!

Unglaublich! Seit ein paar Tagen gibt es ein Sommer-Überlebens-Buch für Augsburg! Der neue Biergartenführer mit den besten und interessantesten Bier-Oasen zwischen Lech und Wertach!

* Ab sofort bei Bücher Pustet, Augsburg und bei den anderen guten Augsburger Buchhandlungen zu bekommen. Tolle Sache! Mehr Biergärten drin, als wir gedacht und gehofft haben! Prost!


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Hörbuchsprecher Matthias Ubert als Pharao auf dem Kamel: Zur Aida-Werbung!

 
Da staunt Matthias Ubert nicht schlecht: In der heutigen Augsburger Allgemeinen ist er auf einem Kamel als Pharao zu sehen.

 
Matthias Ubert macht auf dem Kamel Werbung für die Verdi-Oper "Aida" auf einem Kamel vor der Augsburger Freilichtbühne.

 


Matthias Ubert, der als Hörbuchsprecher, Schauspieler und Musiker unterwegs ist, kam mit dem Kamel, das aus dem Allgäu stammt, bestens klar: "Es ist genauso stur wie ich, daher haben wir uns sofort verstanden", lacht der blonde Künstler aus Bremen, der seit seiner Kindheit in Augsburg ansässig ist.

"Aida" wird auf der Augsburger Freilichtbühen am 7. August 09 aufgeführt. Karten gibtrs schon bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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Neu in Augsburg: Gesundheit geht vor Abwrackerei!

 

 

 
Die Fahrradhandlung Härter am Augsburger Schmiedberg (gegenüber Stadtgwerke) hat jetzt einen Gesundheits-Rabatt beim Kauf eines Tret-Esels eingeführt. Man will nicht den Menschen abwracken, hat man sich gesagt, sondern durch fleißiges Radeln gesund halten. Beispielhafte Idee für ganz Deuschland? Nein, für die ganze Welt!


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Montag, 6. Juli 2009

Macht Steinzeitmusik Lacki?

 
"Das könnte mal sowas werden wie die Musik auf dem Münchner Rathaus", schwärmte ein Besucher der Steinklang-Musik im Augsburger Römischen Museum. Komponiert wurde die Musik, die auf diversen Steinen, sogar einem Steinxylophon, zwischen den alten römischen Steinfunden, von Augsburgs Oberjazzer Wolfgang Lackerschmid, von seinen Freunden auch "Lacki" gerufen.

* Wichtig: Die Steinklänge sind im Römischen Museum jeden Tag um 16 Uhr medidativ zu lauschen. "Da kommt man wieder runter vom Alltags-Stress", meint Wolfgang Lackerschmid. Gespielt werden die Steinmusikinstrumente von Schülern der Leopold-Mozart-Musikschule nebenan.

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Mittwoch, 1. Juli 2009

Wer steckt dahinter?

 
Dahinter steckt immer ein kluger Kopf. Wirklich? Oder ist es ein beschissener Typ, der nicht zu seiner Visage steht? Oder ist hier schon der neue Augsburger Hundeklo-Koordinator zu sehen?


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Samstag, 20. Juni 2009

Erste Misstöne zur neuen Augsburger Stadtbücherei? Augsburger Autoren wollen neue Stadtbücherei boykottieren!

Auch der völlig überschätzte Augsburger Autor Arno Loeb will in der neuen Augsburger Stadtbücherei keine Lesungen machen, was nach einem Boykott klingt. "Da sollen halt die Ehrenamtlichen was lesen", maulte er.

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Einige Augsburger Autoren waren stinksauer, dass sie zur Eröffnung der neuen Augsburger Stadtbücherei nicht eingeladen wurden. Dafür aber einige Politiker mit Schleimspuren, die sich nun im falschen Licht des Erfolges sonnen wollten. Eine Autorin aus Lechhausen meinte: "Das ist ja typisch Augsburger Kultur-Poltik! Nichts sehen, nichts wissen und nichts mit den eigenen Kreativen zu tun haben wollen'!" Ein Autor aus Obehausen lästerte über die neue Augsburger Stadtbücherei: "Jaja, außen hui und innen pfui!"

* Der Augsburger Autor Arno Loeb soll auf die Frage eines neugierigen Reporters, warum man ihn und seine Kollegen nicht zur Einweihung der neuen Stadtbücherei eingeladen habe, gesagt haben: "Die wollen uns halt nicht. Die haben wohl Schiss, dass wir was Ketzerisches rumtrompeten. Aber das ist mir wurscht, für mich ist die gesamte neue Bücherei ein lahmer, ideenloser Haufen. Da will ich lieber nicht dazugehören! Mit diesen unfruchtbaren Heinis will ich nix zu tun haben. Wäre auch nicht gut für mein Image!" An anderen Orten sei er als Autor sehr gerne gesehen und bekomme viele Angebote, laberte er noch ungefragt dem Reporter hinterher.

* Arno Loeb und einige andere Autorinnenund Autoren sprachen sogar böse blickend davon, dass sie die neue Augsburger Stasdtbücherei boykottieren werden und dort keine Lesungen veranstalten! Von dem Geizkragenhonorar sowieso mal abgesehen.

"Die neue Augsburger Stadtbücherei bekommt schon ersten Ärger. Durch eigenes Verschulden. Damit schaffte die ideenlose Bücherei keinen gelungenen Start in Augsburgs neue Bücherei-Zukunft. Augsburgs Autoren fühlen sich schwer missachtet", meinen etliche Kritiker.

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* Ein bekannter Augsburger Literatur-Aktivist schrieb per SMS während des offiziellen Gequatsches an Arno Loeb: "Hallo Arno, viele Grüsse von der offiziellen Stadtbüchereieröffnung, eigentlich ein Grund hier zusammen zu feiern. Habe erfahren, dass sie dich nicht eingeladen haben. Finde ich unfassbar, wo du doch seit dem Bücher-Dschungel zu den Leuten gehört, die immer für die Augsburger Stadtbücherei da waren. Unfassbar auch wegen einiger Persönchen, die hier geduldet werden. Dein Einsatz für die neue Stadtbücherei bleibt unvergessen! Dein Freund!" Fälschung oder Wahrheit?

* Auch der Krimi-Autor Peter Garski will der neuen Stasdtbücherei den Rücken zeigen: "Wenn die mich nicht haben wolle, bitte, ich brauche diese müden Bücherwürmer schon gleich garnicht! Ich werde denen auch schreiben, dass sie meine Bücher aus den Regalen nehmen sollen. Ich wäre sehr dankbar dafür! Die sollen doch lieber die Allgäuer Krimi-Autoren holen, die sind mit dem mickrigen Honorar vielleicht ruhig zu stellen", giftete er.

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Freitag, 19. Juni 2009

Brechtiger Mozart im neuen Sex-Roman von Rothmann!

 

 

 
Starkes Stück Literatur: Der Autor Ralf Rothmann hat in seinem neuen Roman "Feuer brennt nicht" (Suhrkamp-Verlag) nicht nur viele heiße Sex-Szenen eingebaut, sondern auch eine Passage über "das schöne Augsburg".

Der Held des neuen Rothmann-Romans befindet sich bei einer Brecht-Lesung in Paris und der deutsche Botschafter plaudert darüber, dass man bald auch was mit Wolfgang Amadeus Mozart veranstalten würde. Jemand im Publikum bemerkt dazu, dass Mozart doch Österreicher war. Geschickt schließt der deutsche Dimplomat den Kreis und erwähnt geistreich, dass ja Leopold Mozart, der Vater des berühmten Wolfgang Amadeus aus dem "schönen Augsburg" gekommen war. Genauso wie der Bert Brecht.

Hier die wörtlichen Zitate aus dem Rothmann-Buch "Feuer brennt" nicht, die sich um Brecht und Mozart und Augsburg drehen:

Ein Brecht-Abend in der deutschen Botschaft, für geladene Gäste. Mondlicht auf den Limousinen, die langsam über den Kies der Ausfahrt rollen. Der Kulturattaché trägt einen Smoking und meint es offenbar ernst, und abgesehen von einer Delegation ostdeutscher, leicht zerknittert in ihrem Abseits stehender Theaterleute, von denen zwei sogar kesse Schirmmützen tragen und Zigarren rauchen, sind auch die anderen Gäste, die die smarten Männer mit dem einwandfreien Satzbau und ihre blonden Frauen, die selbstverständlich keine Blondeinen Sind, sehr erlesen gekleidet. Brecht goes Armani.

Auch der Pianist trägt einen Smoking und während man herumgeht und Häppchen isst oder allen Ernstes Kaviar löffelt, spielt er ein paar unbekannte Stücke von Kurt Weill, was sonst. … Die Frauen der Botschaftsangestellten sind die Garnierung an diesem Abend, die Petersilie, was in Ordnung geht, denn sie wissen es und spielen mit. Brecht ist Männersache, nicht nur im Raucherzimmer voller Sessel aus genarbtem Leder. …Dann kommt endlich der Botschafter, stellt sich neben den Flügel, klopft mit dem Siegelring gegen sein Glas und bittet um Entschuldigung für die Verspätung; ein wichtiges Essen beim Präsidenten der Republik, bei dem es auch um Kultur gegangen sei, insbesondere um Musik. Er sei ein großer Kenner der deutschen Klassik, und schließlich stehe das Mozartjahr vor der Tür …“

Einer der Berliner Theaterleute kann nicht umhin, den Geist der Revolte, den er mit seinem schwarzen Anzug, dem offenen weißen Hemd und der Kulturglatze samt Ohrring längst zum Design gemacht hat, wiederzubeleben. „War Mozart“, fragt er, „nicht Österreicher?“ … Mit einem Zwinkern wendet der Botschafter sich ans Publikum, und besonders seine Angestellten atmen deutlich auf, als er erwidert: „Das gab auch der Präsident zu bedenken, junger Mann. Und was konnte ich ihm sagen? Natürlich war Mozart ein Österreicher und das Zeitalter der Annexionen ist ja nun vorbei. Aber sein Ursprung, die Quelle seines Könnens, der Vater, nicht wahr, Leopold Mozart komm aus unserem schönen Augsburg – aus derselben Stadt übrigens wie der gute Brecht hier.“ …

Und wieder die Diva, die hinter dem mannshohen Foto des Gefeierten hervortritt und sich inzwischen umgezogen hat. Alles an ihr ist jetzt violett, auch das breite Samtband am Hals und sie schwingt ihre Haarfackel, schlägt die Krallen in den Ruch, droht mit den Fäusten und rollte ihr R’s wie der Böttcher von Augsburg seine Fässer zum Lech. Denn dass der Haifisch Zähne hat und der Mecki ein ganz gefährliches Messer, muss einem mit steil gezackte r Stimme ins Bewusstsein geraspelt werden, damit man nicht etwas zu schunkeln beginnt oder gar auf den Gedanken kommt, dass der Umgang mit Brecht und seinen Liedern von der Armut in der kalten Welt längst zynisch geworden ist.

Ralf Rothmann las im Erlanger E-Werk aus seinem Buch "Feuer brennt nicht".
Hier einige wilde Sex-Passagen aus dem Rothmann-Roman "Feuer brennt nicht":

Als er einmal einen Umschlag voller schwarz-weißer Pornofotos im Nachtschrank seines Vaters entdeckte, private Aufnahmen, wie es schien; die Personen mit den Masken und Karnevalshütchen waren nicht mehr jung, den Männern sah man harte Arbeit und zuviel Alkohol, den Frauen Kaiserschnitte und lange Stillzeiten an, und doch fand er sie unsagbar schön allein durch das, was sie taten … Das lächelnde Wohlwollen mit einem Schwanz in jeder Hand, und diese Verheißung war so beglückend… und selig weinend begann er zu wichsen …“

„Du hast haargenau das Profil, von dem die Industrie lebt“, sagt sie und krault Wolfs jüngst rasierte und schon wieder etwas stoppelige Eier. Ach schau, er wird ja wach…“ Und während sich auf dem Bildschirm Limousinentüren öffnen, Champagner in einen roten Damenschuh gegossen wird und kostbare Dessous in Zeitlupe auf den Boden fallen, legt sie sich bäuchlings über die Sofalehne, damit er sie genau so pfählt, wie es der muskulöse Schwarze in „Triefende Tiere“ mit der Blonden gemacht hat, heftiger sogar- was sie nicht hindert, später mit ihm über die Frauenfeindlichkeit solcher Produktionen diskutieren zu wollen.

Sie klappt blind ihr Notebook zu und zieht ihm das Handtuch von den Hüften. Dann legt sie sich auf den Tisch, und er setzt sich vor sie auf den Stuhl, schiebt den Satinstoff zum Nabel hoch und beginnt sie zu untersuchen, wie sie es mag: Wie ein Stück Fleisch. Er beträufelt sie mit dem Saft zerquetschter Trauben und trinkt zwischendurch einen Schluck Wein.

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Ralf Rothmann liest am Fr. 10.7.2009 im E-Werk , Erlangen, aus seinem Roman "Feuer brennt nicht".


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Stadtrat Jurca macht Superwitz!

Äußerst humorvoll als Stadtrat: Andreas Jurca. Zuschuss egal, weil ... Man kennt das Problem aus dem modernen Alltag bei der Arbeit. Kaum ha...