Sonntag, 2. Juni 2013

Man reisst Oberhausen das Herz heraus! Ein Stadtteil wird kaputt gemacht! Wer trägt die Schuld?

Das alte Rathaus von Oberhausen mit dem Platz. wo heute ein Kiosk steht.

Es ist rund zwanzig Jahre her, da erkannte die Augsburger Stadtregierung, dass man für den Stadtteil Oberhausen etwas tun müsste. Es entstand damals in den 1990ern durch eine Sanierungsmaßnahme das grüne Hettenbach-Quartier an dem ein romantischer Fußweg mit kleinen Häusern am Wertach-Kanal Hettenbach, der Oberhausen durchfließt.

Die Bauwut des Bauuristen Kurt Gribl (OB) und seines Kaffeeholers Hermann Weber (Architekt, verwandt mit einem großen Augsburger Baugeschäft) verwandelt unser schönes grünes Augsburg Stück für Stück in eine hässliche Totalpflasterstadt.

Jetzt soll sogar das ehemalige Rathaus von Oberhausen abgerissen und durch eine moderne Turnhalle ersetzt werden.


Damit wird einer der wenigen schönen Plätze in Oberhausen zerstört. Statt diesen Platz mit einem Kiosk in der Mitte, Blumenladen, Biergarten, einer Eisdiele, Kneipe, Bäckerei- Bus- und Tramhaltestelle und dem Park bei der Kirche noch besser aufzuwerten, wird er nun mit einer glatten gesichtslosen Tunrhallenwand leider zerstört.

Diese Fragen quälen ganz Augsburg:

- Wird Augsburg wird immer mehr das Opfer von Baggern, Planierraupen und Spitzhacken.?

-  Werden die Bürger-Proteste wie am Stempflesee zunehmen?

- Warum hat die jetzige Stadtregierung keinen Draht mehr zu den Bürgern unserer Stadt?

Das alte Rathaus soll abgerissen werden und einer gesichtslosen Turnhallenwand weichen. Es ist bis jetzt teilweise ein Jugendzentrum. 



Das Augsburger Architektur-Forum schimpft die Stadtregierung mit den Stadträten von CSU und Pro Augsburg: 


Statt in Oberhausen dort weiter zu machen, wo vorbildliche Stadterneuerung geschaffen wurde, produzierten die Folgeregierungen bis heute nur noch jede Menge Broschüren PDF´s und Willenserklärungen. Sie werden nicht müde den selbstverschuldeten Niedergang eines Stadtviertels zu dokumentieren. 

Die höchsten Anteile an Tatverdächtigen werden 2012 an der wohnberechtigten Bevölkerung für kriminelle Delikte die fünf Stadtbezirke Oberhausen (- Nord und - Süd), Links (- Nord und - Süd) und Rechts der Wertach aufgewiesen. 

In Oberhausen liegt der Ausländeranteil bei 64 %, in Schulklassen bei 92% der Schulkinder. 

Stadtentwicklung ist nicht die Kunst Bauleitpläne zu zeichnen, freie Flächen in Neubaugebiete zu verwandeln und diese dann höchstbietend zu verhökern.

Stadtentwicklung ist die Kunst, zu verstehen wonach die Seele der Stadt verlangt und wofür das Herz der Stadt schlägt. 

Wer einem Stadtteil sein Herz entreißt, der nimmt ihm die Identität und liefert ihn den Zockern, Schwörern und Luden aus.

So schön kann Oberhausen sein: Kanal im Hettenbach-Quartier. Warum nicht mehr davon? 


P.S.: Der einstige Artiekl von Manfred Seiler in der großen und wichtigen deutschen Wochenzeitschrift "Die Zeit" ´über den Niedergang des Augsburger Stadtteils Oberhausen
wird leider wieder aktuell: 
"Oberhausen ist das Klo von Augsburg!"