Montag, 24. Juni 2013

Unsere neue Serie: Augsburgs Männer der Zukunft ...




Teil 1

Das Orakel 
aus der Curt-Frenzel-Strasse

*** Auch wir wollen dabei sein, wenn die Augsburger Medien sich Gedanken über die Zukunft unserer Stadt machen. Manche Zeitungen gar bis ins Jahr 2030, also fast zwei Jahrzehnte blicken sie für uns in die Zukunft zwischen Lech und Wertach. Dabei erhalten wir alle ungeahnte Erkenntnisse.

Die wichtigste Erkenntnis für uns Datschis dürfte wohl sein, dass ganz Augsburg im Jahre 2030 dann ein Altenheim ist und die Firma MAN auf die Rollator- und Rollstuhl-Fabrikation umsteigen sollte. Vielleicht mit Diesel-Motor?

Durch unsere neuen Serie "Augsburgs Männer der Zukunft", mit der wir in die Zukunfts-Visionen unserer Kollegen mit einstimmen, wollen wir gar bis zum Jahr 3020 vorausdenken.

Welche hiesigen Männer der Schreibkunst haben die Klugheit auch in der Augsburger Kommunal-Politik die Zukunft vorauszuschreiben und zu -ahnen?

Da ist uns nur einer eingefallen: Alfred Schmidt, Lokalchef bei der Augsburger Allzufeinen! Von vielen Datschis wird er treffenderweise das "Orakel aus der Curt-Frenzel-Strasse" genannt. Manche lästern ja, dass es sich bei ihm um selbsterfüllende Prophezeiungen handelt. Das ist purer Schmarrn! Es sind die höheren Mächte, die ihm den Blick in die Zukunft gewähren, die dann als rote Leuchtschrift auf seiner Stirn erscheint.

So wie einst die göttliche Leuchtschrift an der Wand des Tempels des bösen Königs Belsazar von Babylon, der die Juden beraubt hatte. Ein Schriftgelehrter deutete die Zeichen als Vorhersage Gottes, dass das Reich Belsazars bald untergehen und Babylon an die Meder und Perser fallen würde. Noch in der gleichen Nacht wurde Belsazar erschlagen und tatsächlich wurde Belsazars Reich von den Persern erobert.

Man stelle sich das nun bildlich mit der Augsburger CSU vor: Bernd Kränzle, Rolf von Hohenau und Johannes Hintersberger würden von den Feinden erschlagen.

Die SPD und die Grünen übernähmen dann das Büro, die Kasse und die Mitglieder der CSU. Die schönsten CSU-Frauen wie Eva Weber, Claudia Haselmeier, Daniela Dafler, Hedwig Müller, Sandra Erlinger, Petra Dittmer, Kerstin Weigand, Helga Lutz, Hannelore Köppel, Christine Lehmer, Iris Steiner, Astrid Gabler, Katja Scherer und Ingrid Fink würden als Sklavinnen in den Harem der Piraten, Freien Wähler, oder gar bei den Linken wandern. Puuuh!

Besonders Schmidts Gedanken zu einer Augsburger CSU-Zukunft ohne den OB Gribl hat uns zutiefst berührt. So eine schreckliche Zukunft, wie er sie uns schildert, die macht uns mächtig Angst. Aber noch viel mehr Angst hat jetzt die Augsburger CSU mit Kränzle & Kumpane. Die spuren jetzt. Kein kritisches Wort mehr gegen Gribl oder seine Geliebte. "Lieber Gribl als der Untergang" ist die neue CSU-Devise. "Lieber Gribl als Ohrfeigen von der AZ" war die alte Devise.

Ja, jetzt wird uns auch klar warum das Gribl-Mausoleum am Kö gebaut wird: Horst Seehofer wird ihn dort einbalsamiert aufbahren lassen, damit auch hunderte Jahre später noch die Augsburger CSU ihren heiligen St. Kurti dort um Rat fragen kann. Beispiel: Sollen wir das Curt-Frenzel-Eis-Stadion wirklich zum 35. mal umbauen lassen?

Hintergrund-Wissen: Wir konnten uns nicht länger wehren gegen die Werbeflut von "Projekt Augsburg City" der einfältigen Werbeagentur von M & M. Wir nehmen jetzt halt auch die fette Werbe-Kohle wie die anderen und versaufen sie mit einem Prost auf Augsburgs Zukunft, bevor man uns so lange prügelt, bis wir die Stadtwerke-Werbung im Auftrag von Grübl annehmen müssen.



Bild: Frauen, selbst die Göttin Aphrodite, haben in Augsburg nicht viel zu melden.

P.S.: Die Frauen haben ja in der Augsburger Stadtpolitik nicht viel zu melden. Sicher auch in der Zukunft nicht. Noch nie gab es in Augsburg einen weiblichen Oberbürgermeister. Deswegen nennen wir unsere neue Serie: Augsburgs Männer der Zukunft!