Samstag, 27. Juli 2013

Das Curt-Frenzel-Stadion-Desaster ...Oder: warum nie der Gribl schuld ist ...

In diesem Fall würde Curt Frenzel, der Gründer einer Augsburger Tageszeitung, nach dem unser Eis-Stadion benannt ist, mal die Süddeutsche Zeitung (SZ) lesen. Und ihm würde sicher klar, wie doof die SZ-Redakteure sind und wie klug die von seiner Zeitung. Denn die wissen, dass nie der Gribl schuld ist. Er ist ja nur der Chef der Pfuscher-Truppe beim überteuren Umbau des Augsburger Eis-Stadions. Und hat das selbst ja gar nicht mitgebaut.

SZ: "Beim Umbau des Augsburger Curt-Frenzel-Stadion ist fast alles schiefgelaufen, was schieflaufen konnte. Und die Stadtregierung trägt hierfür die Verantwortung. Zu diesem eindeutigen Ergebnis kommt der Bayerische Kommunale Prüfungsverband (KPV) in seinem Bericht, der von Oberbürgermeister Kurt Gribl geheim gehalten wird."

OberBaujurist Gribl

Die Grüne Eva Leipprand schiesst mit ihrer Rede "Großer Schaden für die Stadt und die politische Kultur" auf die Umbau-Helden: "Die vielfach belegbaren Äußerungen von Herrn Grab, Herrn Merkle und Herrn Oberbürgermeister, man bewege sich auf dem Boden des Projektbeschlusses, entsprachen also nicht den Tatsachen. Dass ausgerechnet der Oberbürgermeister, als erfahrener Baujurist, dies nicht erkannt haben sollte, ist schwer zu glauben."


Stefan Kiefer, OB-Kandidat der Augsburger SPD: Gribl, Grab und Merkle sind für den teuren Eisstadionmurks verantwortlich. Wer zahlt schafft an - stimmt beim Umbau des CFS nicht mehr! lässt er uns verarschte Datschis in seinem Blog wissen.

Naja, wir glauben eher: Dr. Kurt Gribl ist ja nur ein kleiner Baujurist, den der Architekt und heutige Finanzbürgermeister Bürgermeister Hermann Weber bei der Rechtsanwaltskanzlei Meidert zufällig entdeckt hat. Gribl soll es vor den Augen Webers damals geschafft haben, einen Legostein mit dem anderen zu verbinden. Mit verbunden Augen natürlich! Es ist auch reiner Zufall, dass Gribl in das Bauunternehmen Off (Susanne Off) geheiratet hat. Er hat einfach eine zu zarte Seele um im brutalen Viehhandel seiner Familie mitzumischen.

Ganz super finden wir Gribls Baukünste am Königsplatz. Hier hat er direkt magische Kräfte eingesetzt. Seine damaliger Bauberater Volker Schafitel, den er für Gerd Merkle (der für Gribl nicht nur eine Fluchtwohnung vor den wütenden Schwiegereltern organisierte, sondern auch stets ein willfähriger Vollstrecker ist) dann im Hut verschwinden liess, riet Gribl zu einem Tunnel für die Autos unter dem  Königsplatz. Den Tunnel liess Gribl derart geschickt bauen, dass man ihn heute dort nicht mehr fndet. Leider verliessen Gribl die Zauberkräfte bei der Schandtreppe am Fünffigerlesturm, die er einst vor dem Wahlkampf auch verschwinden lassen wollte ...


Klagen im Panther-Forum: Transparenz-OB Gribl hat mal eben innerhalb von zwei Wochen bewiesenermaßen mindestens 5 x nicht die Wahrheit gesagt (das böse Wort "gelogen" ist zwar gleichbedeutend, aber "nicht die Wahrheit gesagt" hört sich einfach besser an ).

Und Kurt Gribl Quereinsteiger bei der Augsburger CSU, blieb seiner Leidenschaft für Bauunternehmen auch dann treu, wenn er selbst seiner Frau nicht mehr treu blieb: Er angelte sich in der Werbeagentur von Daniel Melcer mit der früheren Subkultur-Texterin Sigrid Einfalt immerhin die Gattin eines Architekten, der nur ganz winzige Aufträge von der Stadt Augsburg bekommt. Sicherlich noch winziger als ein Verwandter von Augsburgs Stadtbaumeister Gerd Merkle.


Augsburgs CSM-Finanzbürgermeister, der Architekt Hermann Weber, machte das geschickter: Er verbandelte sich familiär mit der Augsburger Baufirma Gruber, die rein zufällig auch beim Eisstadion mitbauen darf. Je mehr desto besser.
Foto: Briefkasten der Firma Gruber-Bau, Am Grünland 4, im Augsburger Stadtteil Firnhaberau. Ein paar Meter entfernt von der Wohnung des Finanz-Bürgermeisters Weber. 

Für die vielfältige Texterin, die auch schon für ein umgebautes Augsburger Kino schuften musste ("Licht aus, Sterne an"), wollen sich Weber und Gribl natürlich mit einer schönen Bausache für Melcers koschere Kuppeldienste bedanken. Die alte Melcer-Möbelfabrik in Wellenburg soll zum Bauland umgewandelt werden. Würde für Luxusgrundstücke schon paar Euros bringen. Die andere Weber macht ja dafür schon Werbung in München. Wenn da nur nicht dieser Tobias Schley wäre, dieser Spielverderber.

Gillmann der Killmann

Der Augsbuger Eishockey-Fan Werner Gillmann wurde für Gribls Pfuscher-Truppe zum Killmann. Zum Thema fehlende Eisschollen-Verkleidung beim Curt-Frenzel-Stadion schrieb er: "Eisschollen können schmelzen, Architekten-Honorare leider nicht."

Rätselhaft ist uns nur, warum die SZ dämlicherweise auf sehr merkwürdige Zahlungsmethoden in Verbindung mit dem Eisstadion-Umbau hinweist und das mit der Doktorarbeit von Gribl über Korruption und Bestechung in Verbindung bringen will. Unsauber Kollegen, sehr unsauber!

Das Augsburger Curt-Frenzel-Stadion wurde von einer dürftigen Betonhalle in eine Schmuckkästchen verwandelt. Oder haben wir uns da verhört? Soll es Guckkästchen heissen?

P.S. Der SPD-Mann und Stadtratskanidat Roland Wegner, ein kommunaler Finanzexperte, fordert schon den Rücktritt von Dr. Kurt Gribl als Oberbürgermeister von Augsburg. Verstehen wir nicht, nur weil der ein paar Millionen beim Eisstadion versenkt hat? Wir zum Beispiel finden es viel schlimmer, dass die schöne Aphrodite-Skulptur nicht am Augsburger Ulrichsplatz aufgestellt wurde. Und da war der Gribl echt nicht der Schuldige.


P.P.S. Ein Hinweis ohne grosse Bedeutung: Beim Augsburger Bischof Walter Mixa war es die SZ, die als erste den Bischof anschoss, der dann abgeschossen wurde.