Freitag, 7. August 2026

Der große Marsch von Eva Weber in die kommunalpolitische Entschleunigung

 

Erfreuliche Meldung aus dem Augsburger Promi-Magazin Augsburg-Journal.
(Doku-Shot)

Augsburgs ehemaligen Entscheidungsträgern ist wahrlich kein Weg zu weit, wenn es um das eigene Wohlbefinden geht. Nach geschlagenen 15 Jahren im dauerhaften Dauerlauf des örtlichen Ratsbetriebs hat die frühere Oberbürgermeisterin Eva Weber die Turnschuhe geschnürt, um den wohlverdienten Abstand zu Debatten, Anträgen und Sitzungsprotokollen zu gewinnen, wählte sie keine halben Sachen. Auf dem berühmten «Camino Portugués» legte sie beachtliche 273,7 Kilometer zurück. Die Strecke führte bei angenehmer Meeresbrise von Porto direkt nach Santiago de Compostela.

Ganze zwei Wochen lang herrschte wohltuende Stille auf den Pfaden entlang der Küste. Ein Luxus, den man in der Kommunalpolitik wohl nur selten genießen darf. Statt hitziger Wortgefechte prägten nun Ruhe, Schrittfolge und eine neue, etwas kürzere und blondere Frisur das Tagesgeschehen.

Erleuchtungen blieben zwar aus, doch die Genugtuung über die geschaffte Strecke überwog. Nach dieser geglückten Generalprobe zieht es die Ex-Augsburg-Chefin nun wieder in die Heimat, wo sie fortan auch auf hiesigen abgelegensten Fußwegen wandeln und meditativ pilgern möchte. Schließlich wusste schon Goethe ganz genau, dass man nur dort wirklich gewesen ist, wo man zu Fuß war.

In Augsburg wird man den sportlichen Rückzug der einstigen Rathausspitze jedenfalls mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen. Der langsame Start in den neuen Lebensabschnitt ist jedenfalls geglückt.

Der große Marsch von Eva Weber in die kommunalpolitische Entschleunigung

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