Sonntag, 18. Oktober 2026

Orange ist das neue Nichts!

 


Das bayerische Polit-Parkett erlebt eine farbliche Revolution!

Laut Digitalminister Fabian Mehring von den Freien Wählern ist „Orange das neue Schwarz“! Vergessen Sie die jahrzehntelange Herrschaft der CSU, die sich so tief im tiefsten Schwarz eingegraben hatte, dass selbst der bayerische Himmel manchmal kurz davor war, seine weiß-blauen Rauten gegen dunkle Wolken einzutauschen.  

​Nun schlägt also die Stunde der Zitrusfrüchte. 

Der bayrisch schwäbische Digitalminister aus Augsburg lässt verlauten, dass das frische, vitaminreiche Orange der Freien Wähler die in die Jahre gekommene Tradition der Christsozialen ablöst. 

Man sieht es direkt vor sich: Markus Söder steht mit krisenfestem Blick in der Staatskanzlei und fragt sich besorgt, ob man für die traditionelle Tracht in Zukunft statt dunkler Lederhosen knallorange Neon-Shorts ordern muss.

​Was bedeutet dieser modisch-politische Epochenwandel für den Alltag im Freistaat? Die berühmten Weißwürste werden künftig vermutlich mit Karottensaft serviert, und der Bierzelt-Schaum erstrahlt in sanftem Apfelsinenton. 

Statt steifer Altherrenpolitik bringt das freie Orange schließlich den bitter-süßen Geschmack des Fortschritts – inklusive Glasfaserausbau im hintersten Buchenwald, sofern das WLAN dort ausnahmsweise mitspielt.

​Die CSU übt sich derweil in Fassung. Ein Sprecher ließ inoffiziell ausrichten, Schwarz sei zeitlos, schlankmachend und klassisch – während Orange eher nach der bayerischen Müllabfuhr auf Streifzug klingt. Doch Mehring lächelt das gelassen weg.

Denn Mehrings Stolz, das digitale Amt, funktioniert reibungslos: Wer in Bayern eine Geburtsurkunde online beantragt, bekommt die PDF-Bestätigung bereits nach vier Wochen per Fax, woraufhin das Amt sie ausdruckt, stempelt und per Postkutsche an den Antragsteller schickt ...

Orange ist das neue Nichts!

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