Dienstag, 20. Oktober 2026

Kauft Trump die Augsburger Mondkrater?

Die Augsburger Krater sind begehrt.
(Bild: AI und AL)



Der Augsburger Journalist Wolfgang Taubert deckt eine schier unglaubliche Geschichte auf!

Die amerikanische Hauptstadt Washington wird aktuell von einem sensationellen Gerücht erschüttert: Kauft US-Präsident Donald Trump die drei Augsburger Mondkrater? Nachdem Google ihm die Umbenennung des Atlantik oder Pazifik in «Trump Ocean» verweigert hat, orientiert sich das zum Narzissmus neigende Staatsoberhaupt dorthin, wo es ihm am besten gefällt: Nach oben, in Blickrichtung Mond. Dort befinden sich drei Krater, die nach dem Augsburger Patrizier Paul Hainzel benannt wurden.

Das Hainzel-Areal ist einer von drei überlappenden Mondkratern. Die Hainzel-Gruppe befindet sich im südwestlichen Sektor des Mondes, an der westlichen Seite des Lacus Timoris, der auch «See der Furcht» genannt wird. An der südwestlichen Seite des Kraterrandes befindet sich der Mee-Krater, dessen Rand einen von der Hainzel-Formation ausgehenden und in südliche Richtung verlaufenden Kamm bildet.

Hainzel hatte in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts den dänischen Adligen und Astronomen Tycho Brahe beim Bau des ersten Präzisionsgroßinstruments der neueren Astronomiegeschichte, eines aus Holz gefertigten Quadranten, unterstützt. Er gestattete Brahe, im Garten seines Augsburger Anwesens den Quadranten, der einen Radius von 19 Fuß (etwa 5,5 Meter) hatte, zu errichten. Mit diesem Instrument konnte die Zenitdistanz und Position von Gestirnen genau vermessen werden. Die Genauigkeit des aus Messing gefertigten Viertelkreises betrug 10 Bogensekunden.

Nun soll Trump durch den eher erzürnten Ausruf eines Augsburger Besuchers vor dem Weißen Haus auf diese Krater aufmerksam geworden sein. Der auch noch aus der Mondstraße in Lechhausen stammende Mann soll so laut «Schießt den Donald doch zu unseren Kratern auf den Mond» gebrüllt haben, dass man dies noch im Oval Office hören konnte. Daraufhin ließ Trump den Mann, einen Hobby-Astronomen, festnehmen und presste aus ihm das Wissen über die Krater heraus.

Wie wir aus gut unterrichteten Kreisen in Erfahrung bringen konnte, habe sich Trump bereits mit der Augsburger Stadtregierung in Verbindung gesetzt. Dem Augsburger Oberbürgermeister sei er süßlich schmeichelnd mit den Worten «Florian, you are my friend» am Telefon begegnet. Auch wollte er wissen, wie viel die Hainzel-Krater den Augsburgern denn wert wären. Insider attestierten dem Präsidenten eine gewisses Eile, da er offenbar befürchtete, dass ihm Elon Musk in dieser Sache zuvorkommen könnte.

Stadtkämmerer Roland Barth bezifferte noch nicht bestätigten Angaben zufolge den unteren Schätzwert auf «mindestens drei Billionen Euro». Sollte Trump die Krater erwerben, so der Finanzfachmann, könnte die Schwabenmetropole Augsburg «endlich mal wieder aus dem Vollen schöpfen. Wir würden sofort die Haushaltssperre aufheben und das Staatstheater als Dreingabe in Trump-Bühne umtaufen!»


(Recherche auch bei Wikipedia)

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